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FDIC-Vorsitzender Gruenberg fordert mehr Aufsicht über große Regionalbanken

VonYvonne KiambiYvonne Kiambi 2 Min. Lesezeit
FDIC-Vorsitzende Gruenberg fordert mehr Aufsicht über große Regionalbanken

FDIC-Vorsitzende Gruenberg fordert mehr Aufsicht über große Regionalbanken

  • Martin Gruenberg, der Leiter der FDIC, hat zu erhöhter Wachsamkeit gegenüber großen Regionalbanken angesichts der jüngsten Ausfälle mehrerer Banken aufgerufen.
  • Gruenberg wies auf die offensichtlichen Risiken hin, die große Regionalbanken für das gesamte Finanzsystem darstellen könnten.

Martin Gruenberg, der Leiter der Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC), hat angesichts der jüngsten Ausfälle mehrerer Banken, einschließlich der Silicon Valley Bank, zu erhöhter Wachsamkeit gegenüber großen Regionalbanken aufgerufen. Vorsitzender Gruenberg betonte die Notwendigkeit verbesserter Vorschriften und einer strengeren Aufsicht für diese großen regionalen Finanzinstitute.

Gruenberg fordert mehr Bankaufsicht

Durch die Hervorhebung von Fällen wie dem Zusammenbruch der Silicon Valley Bank und der Signature Bank of New York sowie der Notwendigkeit federaler Intervention zur Unterstützung nicht versicherter Einleger in diesen Einrichtungen unterstrich Gruenberg die offensichtlichen Risiken, die große Regionalbanken in das gesamte Finanzsystem einführen könnten. Bei einer Rede an der Brookings Institution vermittelte er, dass die innerhalb des Regionalbankwesens beobachtete Belastung stark für proaktive Maßnahmen durch die federalen Bankaufsichtsbehörden spricht, um die inhärenten Verwundbarkeiten anzugehen, die zum Niedergang dieser Einrichtungen beigetragen haben.

Gruenberg schlug eine Strategie zur Stärkung der finanziellen Positionen großer Regionalbanken vor und schlug vor, eine Richtlinie zu implementieren, die vorschreibt, dass Institute mit Vermögenswerten von mehr als 100 Milliarden US-Dollar einen höheren Anteil ihrer Finanzierung durch langfristige Schulden sicherstellen sollten. Er gab bekannt, dass die FDIC, die Federal Reserve und das Office of the Comptroller of the Currency einen Regelvorschlag in Übereinstimmung mit dieser Idee ausarbeiten. Dieser Schritt stimmt mit einer jüngsten Empfehlung des stellvertretenden Fed-Vorsitzenden für Aufsicht, Michael Barr, überein.

Darüber hinaus entwickelt sich die regulatorische Landschaft weiter, um eine Anforderung einzubeziehen, bei der die Auswirkungen unrealisierter Verluste innerhalb der Wertpapierportfolios der Banken den Umfang des Kapitals bestimmen muss, das eine Bank vorhalten muss.

FDCI beabsichtigt, neue Regeln für Regionalbanken einzuführen

Gruenberg hob weiter hervor, dass der Zusammenbruch der Silicon Valley Bank resultierte aus einem Vertrauensverlust des Marktes, der aus dem Verkauf von Vermögenswerten mit erheblichen Verlusten resultierte. Das weckte Bedenken hinsichtlich der Kapitalausreichung der Bank. Gruenberg argumentierte, dass die Silicon Valley Bank, wenn sie verpflichtet gewesen wäre, Kapital gegen die unrealisierten Verluste ihrer zur Veräußerung verfügbaren Wertpapiere vorzuhalten, den Vertrauensverlust des Marktes und die daraus folgende Liquiditätskrise möglicherweise verhindert hätte.

Darüber hinaus enthüllte Gruenberg, dass die FDIC beabsichtigt, eine umfassende Regeländerung vorzuschlagen. Diese würde die aktuelle Anforderung für Banken mit Vermögenswerten von mehr als 50 Milliarden US-Dollar umgestalten, regelmäßig Pläne einzureichen, die die Verfahren der Bundesbehörden im Falle eines Bankzusammenbruchs skizzieren. Diese Änderungen ergeben sich aus den aus den Erfahrungen mit SVB und First Republic Bank gezogenen Lehren. Die potenziellen Anpassungen könnten Banken dazu zwingen, aktuelle Betriebsdaten, detaillierte Profile Schlüsselpersonals, Retentionsstrategien und kritische Informationen zu Drittanbieterdiensten vorzuhalten.

Gruenberg betonte die Notwendigkeit erhöhter Wachsamkeit durch FDIC-Bankprüfer bei der Überwachung von Instituten, die sich für die Finanzierung auf einen erheblichen Anteil nicht versicherter Einlagen verlassen, ähnlich wie SVB und die First Republic. Er schlug vor, dass die FDIC spezifische Richtlinien für Prüfer einführt, um bei der Überwachung von Banken mit nicht versicherten Einlagen, die einen bestimmten Schwellenwert überschreiten, erhöhte Vorsicht walten zu lassen. Darüber hinaus könnten Banken verpflichtet werden, Einlageinformationen häufiger und detaillierter an die FDIC bereitzustellen. Gruenberg schloss, dass die Ereignisse zu Beginn des Jahres die Bedeutung einer proaktiveren Aufsicht über große Regionalbanken unterstrichen haben.

Trotz einer bemerkenswerten Erholung der Aktien von Regionalbanken nach den Ausfällen im Frühling zeigen die FactSet-Daten, dass der SPDR S&P Regional Banking ETF im vergangenen Jahr um mehr als 30 % gefallen ist.

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Yvonne Kiambi

Yvonne Kiambi

Yvonne ist Blockchain- und Krypto-Enthusiastin. Sie schreibt leidenschaftlich gerne und möchte Leser mühelos in die aufregende Welt der Kryptowährungen einführen. Wenn sie nicht schreibt, findet man sie meist vertieft in einem guten Buch.

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