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Ein Bruch zwischen den USA und Saudi-Arabien erscheint nicht mehr abwegig. Das ist ein Problem für alle

In diesem Beitrag:

  • Saudi-Arabien hat den Petrodollar abgeschafft und verkauft Öl jetzt in Yuan und Euro.
  • Sie nähern sich China an und kündigen alte Sicherheitsabkommen mit den USA.
  • Die Energiemärkte sind instabil, der Dollar schwächer, und im Nahen Osten könnte es zu einem Wettrüsten kommen.

Die Vereinigten Staaten und Saudi-Arabien sind seit Jahrzehnten eng miteinander verbunden. Doch nun scheint das Königreich bereit zu sein, sich davon zu lösen, und dies ist nicht nur einmatic Streit.

Diese geopolitische Spaltung könnte die Energiemärkte erschüttern, Allianzen auf den Kopf stellen und die globalen Aktienmärkte sowie natürlich auch den Kryptomarkt zum Einsturz bringen. Das Fundament ihrer Beziehung – der Petrodollar – bröckelt, und das dürfen wir nicht ignorieren.

Im Juni 2024 beendete sein exklusives Petrodollar-Abkommen, eine Vereinbarung, die den Ölhandel des Landes fast 50 Jahre lang an den US-Dollar gebunden hatte. Es handelte sich dabei nicht nur um ein finanzielles Abkommen, sondern um eine Zweckgemeinschaft, die beide Seiten an der Macht hielt.

Saudi-Arabien verkauft sein Öl mittlerweile in chinesischen Yuan, Euro und anderen Währungen. Rund 30 % ihrer Ölexporte erfolgen außerhalb des Dollar-Systems, Tendenz steigend. Zudem erwägt das Land einen offiziellen Beitritt zur BRICS-Gruppe, deren erklärtes Ziel es ist, die USA als dominierende Kraft abzulösen. Mit Saudi-Arabien an ihrer Seite wäre dies ein Kinderspiel.

Petrodollar-Scheidung und ein sich wandelndes Wirtschaftskonzept

Die Partnerschaft zwischen den USA und Saudi-Arabien begann 1974 mit einem Abkommen, das die defi. Das Königreich verkaufte sein Öl ausschließlich in Dollar, und im Gegenzug boten die USA militärischen Schutz und eine globale Plattform für saudischen Einfluss.

Die Entscheidung, die Exklusivität des Petrodollars aufzugeben, war keine Kurzschlussreaktion. Sie ist Teil von Saudi-Arabiens Vision 2030, die auf eine Diversifizierung der Wirtschaft des Königreichs abzielt. Öl mag zwar weiterhin eine zentrale Rolle spielen, doch Riad weiß, dass es seine Zukunft nicht von einer einzigen Ressource – oder einer einzigen Währung – abhängig machen kann. Dies fügt sich auch nahtlos in Saudi-Arabiens wachsende Beziehungen zu China, seinem größten Handelspartner, ein.

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China entwickelt sich für Saudi-Arabien zum Tor zu globalem Einfluss. Das Königreich hat sich Chinas mBridge, – einem Projekt mehrerer Zentralbanken, das den grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr revolutionieren soll. Das Ziel ist klar: den Dollar abschaffen. Und das wird auch deutlich kommuniziert.

Es geht hier nicht nur ums Geld. Saudi-Arabien wirbt bei Peking um Investitionen in seine Nicht-Öl-Sektoren – Tourismus, Technologie und Unterhaltung. Tut mir leid,dent Trump, aber diese Leute interessiert das nicht im Geringsten.

matic Chaos und ein wackeliges US-Lager.

Die Risse in den Beziehungen zwischen den USA und Saudi-Arabien sind nicht nur wirtschaftlicher, sondern auch politischer Natur. Im März 2023 schockte Saudi-Arabien die Welt mit der Unterzeichnung eines von China vermittelten Abkommens zur Wiederaufnahme diplomatischermatic mit dem Iran. Ja, dem Iran, jenem Land, das Washington jahrzehntelang zu isolieren versucht hat.

Dies war ein Zeichen dafür, dass Riad sich nicht länger von den USA vorschreiben lässt. Im Juni 2024 traf das Königreich dann eine weitere mutige Entscheidung. Es lehnte die Verlängerung seines Sicherheitsabkommens mit den USA ab, das seit dem Golfkrieg ein Eckpfeiler der Stabilität im Nahen Osten gewesen war.

Dieses Abkommen garantierte US-Militärhilfe im Austausch für Saudi-Arabiens Loyalität. Ohne es verändern sich die Machtverhältnisse am Golf rasant. Saudi-Arabiens neue Allianzen beunruhigen Washington natürlich. Sollte Riad beginnen, Militärausrüstung aus Peking oder Moskau zu beziehen, verlieren die USA ihren Einfluss in der Region.

Der Iran, ermutigt durch seine neue Freundschaft mit Saudi-Arabien, könnte seine Stärke demonstrieren. Der Golf-Kooperationsrat, ohnehin ein fragiles Bündnis, könnte weiter zerbrechen.

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Globale Märkte am Rande

Saudi-Arabien rüttelt an den globalen Märkten. Indem das Königreich sich vom Dollar abwendet, stellt es ein System in Frage, das den internationalen Handel seit fast einem Jahrhundert defihat.

Der Welthandel, der stark von Dollar-Transaktionen abhängt, könnte ernsthaften Instabilitäten ausgesetzt sein. Und die ripple auf Inflation, Zinsen und das globale Wirtschaftswachstum dürfen nicht außer Acht gelassen werden. China freut sich natürlich darüber. Als wichtigster Handelspartner Saudi-Arabiens profitiert Peking direkt von Riads Kurswechsel.

Durch den verstärkten Handel mit Yuan stärkt China die Position seiner Währung auf der Weltbühne. Für die USA ist dies ein Albtraum. Verliert der Dollar seine Vormachtstellung auf dem Ölmarkt, verliert Washington seinen Einfluss im Welthandel.

Saudi-Arabiens Kurswechsel ist nicht ohne Risiko, insbesondere für Kronprinz Mohammed bin Salman (MBS). Die Vision 2030 ist ambitioniert, aber auf ausländische Investitionen angewiesen. Durch die Verärgerung der USA riskiert Saudi-Arabien, westliche Investoren abzuschrecken.

Hinzu kommt das Problem der innenpolitischen Stabilität. Das Königreich befindet sich in einem rasanten Wandel, der nicht überall auf Zustimmung stößt. Die Arbeitslosigkeit ist weiterhin ein Problem, und die Öleinnahmen, die das Land bisher über Wasser gehalten haben, sind weniger verlässlich als früher. Sollte die Vision 2030 scheitern, könnte der Kronprinz innenpolitisch mit Gegenwind rechnen.

Die sicherheitspolitischen Folgen dieser Entkopplung sind enorm. Ohne die militärische Unterstützung der USA ist Saudi-Arabien den Bedrohungen durch den Iran, die Huthis im Jemen und andere regionale Akteure deutlich stärker ausgesetzt.

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