Die SEC habe den Begriff „Sicherheit digitaler Vermögenswerte“ aus dem Nichts erfunden, sagt ein US-Abgeordneter

- Der US-Abgeordnete Ritchie Torres kritisierte die SEC dafür, Begriffe zu erfinden, die zu einer falschen Darstellung von Vermögenswerten führen.
- Der Chefjustiziar von Ripplehob die irreführende Terminologie der SEC hervor.
- Der Abgeordnete Torres plädierte außerdem für einen proaktiven Regulierungsansatz.
Die US-Börsenaufsichtsbehörde SEC wird regelmäßig von Regierungsbeamten und führenden Vertretern der Krypto-Szene für ihre Definition von „digitalen Vermögenswerten“ kritisiert. Kürzlich entschuldigte sich die Behörde im Fall Binance und räumte ein, dass die Verwendung des Begriffs „Krypto-Wertpapiere“ Verwirrung gestiftet habe. Der Schaden ist jedoch bereits angerichtet.
Der US-Abgeordnete Ritchie Torres kritisierte kürzlich die SEC wegen ihrer falschen Darstellung und Behauptungen zu Kryptowährungen. Er behauptete, die Kommission habe den Begriff „digitale Wertpapiere“ frei erfunden.
Abgeordneter Torres kritisiert die SEC scharf
Der Abgeordnete Ritchie Torres wies in einem Beitrag auf X darauf hin, dass der Begriff „Digital Asset Security“ weder in einem vom Kongress verabschiedeten Gesetz noch in einer von der SEC erlassenen Verordnung vorkommt. Auch in Urteilen des Obersten Gerichtshofs findet sich der Begriff nicht. Er fügte hinzu, dass der Begriff im Zusammenhang mit Kryptowährungen auch in den zwei Millionen Seiten des Federal Register nicht erwähnt wird.
Der Begriff „digitale Wertpapiere“ taucht weder in einem vom Kongress erlassenen Gesetz noch in einer von der SEC erlassenen Regelung oder in einer Entscheidung des Obersten Gerichtshofs auf. Er findet sich nirgends in den zwei Millionen Seiten des Federal Register. Wenn er also aus keinem dieser Gesetze stammt… pic.twitter.com/ucSaCzEvOU
– Abgeordneter Ritchie Torres (@RepRitchie) , 19. September 2024
Stuart Alderoty, Chief Legal Officer bei Ripple, äußerte sich zu der viel diskutierten Angelegenheit. Er deutete an, dass die SEC den erfundenen Begriff „Krypto-Asset-Security“ systematisch verwende, um Richter irrezuführen. Zuvor hatte er eingeräumt, dass „Krypto-Asset-Security“ gewissermaßen ein erfundener Begriff sei.
Verwirrung der SEC über Krypto-Wertpapiere
Die Behörde hattetracihre pauschale Verwendung des Begriffs „Krypto-Wertpapiere“ in einer Gerichtsakte im Zusammenhang mit ihrem Verfahren gegen Binance. Dietracerfolgte mit einer Entschuldigung für die entstandene Verwirrung. Laut der am 12. September eingereichten Akte räumt die SEC nun ein, dass sie „den Kurzbegriff nicht mehr verwendet“ und bedauert jegliche Verwirrung, die durch die Bezeichnung von zehn Token, darunter Solana, Cardano (ADA) und Polygon, als „Wertpapiere“ entstanden ist.
Die Behörde stellte klar, dass nicht der Token selbst als Wertpapier gilt, sondern vielmehr die Gesamtheit dertrac, Erwartungen und Vereinbarungen im Zusammenhang mit seinem Verkauf und Vertrieb. Dies markierte einen grundlegenden Kurswechsel in der Art und Weise, wie die SEC die Kryptoregulierung gestaltet. Branchenkenner fragen sich nun, wie künftige Fälle behandelt werden.
Torres fordert klare Regelungen
Der kryptofreundliche Abgeordnete Ritchie Torres hatte die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) zuvor aufgefordert, ihren Fokus auf die Regulierung von Wahlmärkten zu verlagern. Dies geschah nach einem kürzlich ergangenen Gerichtsurteil, das gegen die Behörde ausfiel.
In einem Brief an den CFTC-Vorsitzenden Rostin Behnam hob Torres die Risiken hervor, die von „weniger sicheren und unregulierten Börsen“ auf dem Wahlmarkt ausgehen. Er plädiert für einen proaktiven Regulierungsansatz.
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