Samsung erzielt Fortschritte beim HBM4-Chip, während der Wettlauf um Speicherchips mit SK Hynix an Fahrt gewinnt

- Samsung forciert seinen HBM4-Chip, nachdem Kunden den Führungskräften mitgeteilt haben, dass das Produkt echte Fortschritte zeigt.
- Samsung bestätigte laufende Gespräche mit Nvidia, um den Rückstand auf SK Hynix im Bereich KI-Speicher aufzuholen.
- SK Hynix erklärte, die Nachfrage nach KI sei mittlerweile Standard und warnte, dass es 2026 schwieriger werden werde, obwohl das Unternehmen einen Marktanteil von 53 % im Bereich HBM halte.
Samsung hat das Jahr 2026 damit begonnen, seinen Fokus auf den neuen HBM4-Chip zu richten, mit dem Ziel, direkt mit Nvidia und SK Hynix zu konkurrieren.
Samsungs Chip-Chef und Co-CEO Jun Young-hyun sagte den Mitarbeitern in einer Neujahrsansprache, dass die Kunden das neue Produkt als Comeback-Moment bezeichnen.
Bereits im Oktober erklärte Samsung, man befinde sich in „intensiven Gesprächen“ mit Nvidia über die Lieferung von HBM4-Chips. Sollte ein Vertrag zustande kommen, würde dies Samsungs Position im Markt deutlich stärken. Jun betonte jedoch auch, dass das Unternehmen die Gesamtleistung des Chips noch verbessern müsse, um wieder eine wirkliche Vormachtstellung zu erlangen.
Samsung erweitert seine Auftragsfertigung und unterzeichnet einen 16,5 Milliarden Dollar schweren Chip-Deal mit Tesla
Samsung verzeichnet auch im Foundry-Geschäft beachtliche Erfolge. Jun erklärte, neue Chip-Aufträge mit Großkunden hätten diesen Unternehmensbereich in einetronPosition gebracht. Er behauptete, die Foundry sei nun „bestens gerüstet für einen großen Sprung nach vorn“. Einer dieser Großaufträge ist ein 16,5 Milliarden Dollar schwerer Vertrag mit Tesla, der im vergangenen Juli unterzeichnet wurde.
Ein weiterer Samsung-Co-CEO, TM Roh, gab seine Prognose für 2026 ab und wies auf steigende Komponentenkosten und Zollerhöhungen als reale Bedrohungen hin. Er sprach auch darüber, wie Risiken durch eine Umstrukturierung der Beschaffungswege und des Versands von Produkten reduziert werden könnten.
In ganz Asien starteten die Märktetronins neue Jahr. Der südkoreanische Kosdaq stieg um 2,17 % und schloss bei 945,57 Punkten. Der KOSPI-Index beendete den Handelstag mit einem Plus von 2,27 % bei 4.309,63 Punkten. Der Hang Seng in Hongkong legte um 2,76 % auf 26.338,47 Punkte zu, und der indische Nifty 50 kletterte um 0,49 % auf 26.274,90 Punkte. Der australische S&P/ASX 200 schloss bei 8.727,80 Punkten, ein Plus von 0,15 %.
Einige asiatische Börsen, darunter die japanische und die chinesische, blieben wegen der Feiertage geschlossen. Der Straits Times Index in Singapur legte um 0,32 % zu, während der Sensex in Indien um 0,56 % stieg. Die Aktie von Sapphire Foods fiel nach Bekanntgabe eines Fusionsplans mit dem Konkurrenten Devyani zunächst um bis zu 6,4 %, erholte sich dann aber wieder.
SK Hynix warnt vor härterem Wettbewerb im Jahr 2026 aufgrund steigender Nachfrage nach KI-Chips
Bei SK Hynix erklärte die Nachfrage nach KI-Chips sei schneller gestiegen als erwartet. In seiner Neujahrsansprache sagte er: „Die Nachfrage nach KI ist mittlerweile selbstverständlich und keine positive Überraschung mehr.“
Er warnte zudem davor, dass sich das Geschäftsklima bis 2026 eher verschlechtern als verbessern könnte. Seinen Prognosen zufolge stehen uns schwierigere Bedingungen bevor, und der Wettbewerb im Speichergeschäft werde mutigere Investitionen und höhere Ausgaben erfordern. Sein Unternehmen ist derzeit Marktführer im HBM-Speicherbereich mit einem Marktanteil von 53 % im dritten Quartal 2025. Samsung liegt mit 35 % an zweiter Stelle, Micron mit 11 % weit abgeschlagen, wie aktuelle Zahlen von Counterpoint Research zeigen.
Am ersten Handelstag des Jahres 2026 stiegen die Samsung-Aktien um 7,2 %, während SK Hynix um 4 % zulegte. Das isttronWachstum als beim KOSPI-Index, der lediglich um 2,3 % stieg. Beide Unternehmen erreichten Rekordhochs. Offenbar sieht der Markt trotz zunehmender Risiken weiterhin großes Potenzial im Wettlauf um die Speichertechnologie.
Einige asiatische Märkte, darunter Japan und Festlandchina, waren wegen der Feiertage noch geschlossen.
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