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Die USA erteilen Samsung und SK Hynix eine Lizenz zum Export von Chipausrüstung nach China

VonNellius IreneNellius Irene
3 Minuten Lesezeit
Die USA erteilen Samsung und SK Hynix eine Lizenz zum Export von Chipausrüstung nach China
  • Die USA haben Samsung und SK Hynix ab 2026 jährliche Lizenzen für die Lieferung von Chipherstellungsanlagen nach China erteilt.
  • Die bisherigen Ausnahmeregelungen für den Export laufen am 31. Dezember aus, da Washington die Kontrollen gegenüber China verschärft.
  • China ermutigt Chiphersteller, verstärkt auf lokal produzierte Ausrüstung zurückzugreifen, um ihre Abhängigkeit von ausländischer Technologie zu verringern.

Die weltweit führenden Technologieunternehmen Samsungtronund SK Hynix haben von der US-Regierung eine Jahreslizenz erhalten, die es ihnen erlaubt, ab 2026 Werkzeuge zur Chipherstellung in ihre chinesischen Produktionsstätten zu importieren. 

Zwei Personen, die mit der Lizenz vertraut sind, beschließen, ihre Meinung zu der Situation zu äußern.

In einer am Dienstag, dem 30. Dezember, veröffentlichten Erklärung merkten sie an, dass die südkoreanischen Firmen nach dem Schritt der US-Regierung, der auf eine Anfang des Jahres erlassene Anordnung zur Aufhebung von Lizenzbefreiungen einiger Technologieunternehmen folgte, eine vorübergehende Erleichterung verspürten.

Beschränkungen des Zugangs Chinas zu fortschrittlicher amerikanischer Technologie entfachen Debatten 

Washington hat kürzlich eingeräumt, dass es ein jährliches Genehmigungsverfahren , um den Export von Chipherstellungsanlagen nach China zu ermöglichen, wie eine mit der Situation vertraute Quelle mitteilte.

Berichten zufolge besaßen Samsung, SK Hynixund TSMC zuvor Ausnahmeregelungen – den sogenannten validierten Endnutzerstatus – von den US-amerikanischen Exportbeschränkungen für Chips nach China. Dieser Status erlischt zum 31. Dezember.

Unmittelbar nach dieser Beendigung wird die Lieferung amerikanischer Chipfertigungsanlagen an die chinesischen Produktionsstätten der Unternehmen die Einholung von US-Exportlizenzen erfordern.

Als die Situation angespannter wurde, wandten sich Reporter an die Technologieunternehmen, um eine Stellungnahme zu dem Thema zu erhalten. Samsung, SK Hynix und TSMC entschieden sich jedoch gegen eine Stellungnahme. Sie wiesen zudem darauf hin, dass das US-Handelsministerium außerhalb der Bürozeiten nicht für Kommentare erreichbar sei.

Andererseits berichtete eine zuverlässige Quelle, dass die Regierung von US-dent Donald Trump die unter der Biden-Regierung als lax geltenden Exportkontrollen neu bewertet. Diese Bemühungen verdeutlichen die gestiegene Besorgnis der Regierung hinsichtlich der Einschränkung des Zugangs Chinas zu in den USA entwickelter Spitzentechnologie.

Während Samsungtronund SK Hynix von der US-Regierung eine jährliche Lizenz erhielten, wurde in Berichten vom 30. Dezember hervorgehoben, dass China von Chipherstellern verlangt, mindestens 50 % ihrer im Land entwickelten Anlagen zu nutzen, was ihre Produktionskapazitäten erweitern würde. Diese Entwicklung ist Teil der umfassenderen Bemühungen Pekings, eine autarke Halbleiterlieferkette aufzubauen. 

Obwohl diese Regelung noch nicht offiziell dokumentiert ist, haben drei mit der Situation vertraute Personen angedeutet, dass die chinesische Regierung die Initiative ergriffen hat, Chiphersteller, die eine staatliche Genehmigung zum Bau oder zur Erweiterung von Drittwerken anstreben, darüber zu informieren, dass sie über Beschaffungsangebote nachweisen müssen, dass mindestens die Hälfte ihrer Werkzeuge aus dem Land stammen wird.

China reagiert auf Exportbeschränkungen der USA

der chinesischen Regierung, Bemühungen eine autarke Halbleiterlieferkette aufzubauen, haben Quellen festgestellt, dass die an in China ansässige Chiphersteller gerichteten Anweisungen einen der wichtigsten Schritte darstellen, die Peking unternommen hat, um seine Abhängigkeit von ausländischer Technologie zu verringern. 

China begrüßte diese Entscheidung, nachdem die USA strenge Exportbeschränkungen für hochmoderne KI-Chips und Halbleiterwerkzeuge eingeführt hatten, die den Verkauf fortschrittlicher Ausrüstung nach China untersagten.

Während diese Beschränkung den Verkauf einiger fortschrittlicher Geräte verhinderte, weckt die 50%-Regelung Hoffnungen bei chinesischen Chipherstellern, indem sie diese dazu ermutigt, lokale Lieferanten zu wählen, in einer Zeit, in der ausländische Werkzeuge aus den USA, Japan, Südkorea und Europa eine Alternative darstellen. 

Insidern zufolge werden Anträge, die diesem Standard nicht entsprechen, in der Regel abgelehnt. Die Behörden können jedoch flexibel reagieren, wenn sie Lieferengpässe feststellen. Es ist anzumerken, dass diese Regeln für moderne Chip-Produktionslinien gelockert werden, da die heimische Ausrüstung dort noch nicht vollständig ausgereift ist.

Eine weitere Quelle kommentierte: „Die Behörden bevorzugen eine deutlich höhere Quote als 50 %. Letztendlich wollen sie, dass die Fabriken ausschließlich einheimische Ausrüstung verwenden.“ Die Quellen baten aufgrund derdentder Angelegenheit um Anonymität.

Diese Bemühungen stehen im Einklang mit Präsidentdent Jinpings Aufruf zu nationalen Anstrengungen hin zu einer vollständig entwickelten, autarken Halbleiterlieferkette. Tausende Ingenieure und Wissenschaftler arbeiten im Rahmen dieses Projekts in verschiedenen Unternehmen und Forschungszentren im ganzen Land.

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