Ripple -CEO Garlinghouse verschiebt Börsengang und enthüllt Wettbewerbsstrategie gegen SWIFT

- Ripple -CEO Brad Garlinghouse gab in einem Interview bekannt, dass das Unternehmen seinen geplanten Börsengang vorerst auf Eis gelegt hat.
- Brad stellte außerdem Rippleneuen strategischen Ansatz vor, mit dem das Unternehmen seine Wettbewerbsfähigkeit gegenüber SWIFT verbessern will.
- Er erwähnte, dass die USA bei der Klärung der Vorschriften für Kryptowährungen hinterherhinken.
Brad Garlinghouse, CEO von Ripple, gab bekannt, dass das Unternehmen aufgrund des zunehmenden Regulierungsdrucks der US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) derzeit keine Pläne für einen Börsengang (IPO) habe. Garlinghouse erwähnte außerdem, dass mangelnde regulatorische Klarheit die Entwicklung im dezentralen Ökosystem behindere.
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Brad Garlinghouse sprach in einem Interview mit Andrew Nusca von Fortune über RippleEntwicklung als Technologieunternehmen. Garlinghouse erklärte, dass das Unternehmen aufgrund der aktuellen Maßnahmen der US-Börsenaufsicht SEC gegen zentralisierte Krypto-Unternehmen wie Ripplevorerst keinen Börsengang anstreben werde. Er gab jedoch Einblicke in zukünftige Börsenpläne, sobald die Regulierung standardisiert und vereinfacht sei.
Ripple befindet sich seit Jahren in einem Rechtsstreit mit der US-Börsenaufsicht SEC. Die Behörde verklagte Ripple im Dezember 2020 mit der Begründung, das Unternehmen habe XRP als nicht registrierte Wertpapiere an Investoren ausgegeben. Nach dreieinhalb Jahren Rechtsstreit entschied das US-Gericht, dass XRP kein Wertpapier sei. In dem Interview erklärte Garlinghouse, er rechne mit einem Abschluss des Verfahrens in etwa zwei Monaten.
Brad Garlinghouse erörtert Krypto-Regulierungen in den USA.
INTERVIEW MIT BRAD @bgarlinghouse @RippleRipple -Ripple@FortuneMagazine GARLINGHOUSE
THEMEN:
➡️ RIPPLE VS SEC: KOSTEN VON 150 MILLIONEN $
➡️ REGULIERUNGEN / MICA / CFTC VS SEC
➡️ IPO: KEINE AUSDRÜCKLICHEN PLÄNE FÜR EINEN IPO
➡️ TOKENISIERUNG: EFFIZIENTERE MÄRKTE… https://t.co/1kIl5H2EA3 pic.twitter.com/xBYuJnynk2— XRP DROPZ (@DROPZXRP) 17. Juli 2024
Garlinghouse ging auf die Regulierung der Kryptoindustrie ein und erklärte, die USA hinkten europäischen Ländern hinterher, die einen Rahmen für die Regulierung digitaler Vermögenswerte geschaffen hätten. Brad erwähnte außerdem Länder wie Japan, Singapur, die Vereinigten Arabischen Emirate und Großbritannien, die für Unternehmen im Bereich digitaler Vermögenswerte klare regulatorische Vorgaben hätten.
Der CEO fügte hinzu, dass Blockchain-Unternehmen wie Ripple sich seit fünf Jahren für klare Kryptowährungsregeln einsetzen. Ripple habe ein Aktienrückkaufprogramm gestartet, mit dem Aktien im Wert von 1,4 Milliarden US-Dollar von Aktionären zurückgekauft werden sollen, so Garlinghouse.
Garlinghouse kommentiert RippleWettbewerbsvorteil gegenüber SWIFT
„Wir versuchen, Werte genauso fließen zu lassen wie Informationen. […] Dies wird der Gesellschaft viel Wert erschließen.“
Brad kritisierte SWIFT, den globalen Zahlungsdienstleister für grenzüberschreitende Zahlungen, der von Banken und Institutionen genutzt wird, und erklärte, die zugrundeliegende Technologie sei alt und überholt. Garlinghouse bemängelt bei SWIFT die lange Bearbeitungszeit von Transaktionen, die mitunter Tage dauern kann, sowie die hohen Kosten für die Abwicklung der Überweisungen.
Andererseits erwähnte er, dass die Technologie von Rippleden Prozess beschleunigen und deutlich verbilligen würde. Der CEO betonte, dass das Zahlungssystem von SWIFT unflexibel sei, während Ripple eine hohe Interoperabilität mit anderen Netzwerken aufweise.
Das Interview fand statt, nachdem Whale Alert, ein Blockchain-Explorer, berichtet hatte , dass Ripple 150.000.000 XRP im Wert von etwa 65 Millionen Dollar an eine unbekannte Wallet überwiesen hatte.
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Collins J. Okoth
Collins Okoth ist Journalist und Marktanalyst mit acht Jahren Erfahrung im Bereich Krypto und Technologie. Er ist zertifizierter Finanzanalyst und hat einen Abschluss inmatic. Zuvor war er als Autor und Redakteur für Geek Computer und CoinRabbit tätig.
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