Meta rudert nach wochenlangem Mitarbeiteraufstand beim Thema Mitarbeiter-Maustraczurück

- Nach wochenlangem internen Widerstand rudert Meta bei seinen Plänen zurück, Mausbewegungen und Tastatureingaben von Mitarbeitern als Trainingsdaten für die KI zu sammeln.
- Neue Kontrollmechanismen ermöglichen es den Mitarbeitern, die tracjeweils bis zu 30 Minuten lang zu pausieren und Ausnahmen zu beantragen.
- Das ursprüngliche Programm zeichnete jeden Klick und jeden Tastendruck der US-Mitarbeiter auf, was von den Arbeitern als „Ausbildung des eigenen Nachfolgers“ bezeichnet wurde
Meta rudert in Teilen seines umstrittenen Plans zurück, Mausbewegungen und Tastatureingaben von Mitarbeitern für das KI-Training aufzuzeichnen.
Die Abberufung wurde am Dienstag in einem internen Memo von Stephane Kasriel,dent der Superintelligence Labs von Meta, bekannt gegeben. Sie folgt auf eine Protestkampagne, in deren Rahmen Mitarbeiter Petitionen verteilten, Flugblätter in Konferenzräumen und an Verkaufsautomaten aushängten und das Unternehmen offen mit einer „Fabrik zurtracvon Mitarbeiterdaten“ verglichen
Wie sich der Protest bei Meta abspielte
Das Überwachungsprogramm wurde von Meta am 22. April eingeführt, indem die Software auf den Laptops von Mitarbeitern in den USA installiert wurde. Dadurch konnten Mausbewegungen, Klicks und Tastatureingaben tracwerden. Meta betonte, dass ein solches Programm unerlässlich sei, um KI-Agenten fürdentselbstständige Ausführung computergestützter Aufgaben zu trainieren.
„Wenn wir Agenten entwickeln, die Menschen bei der Erledigung alltäglicher Aufgaben mithilfe von Computern helfen, benötigen unsere Modelle reale Beispiele dafür, wie die Menschen sie tatsächlich nutzen“, sagte ein Sprecher von Meta.
Auf der anderen Seite des Atlantiks haben sich Mitarbeiter des britischen Unternehmens Meta bei United Tech and Allied Workers (UTAW), einer Unterorganisation der Communication Workers Union, organisiert. Eleanor Payne, Organisatorin bei UTAW, kritisierte den Schritt von Meta mit folgenden Worten:
Metas Mitarbeiter zahlen den Preis für die leichtsinnigen und kostspieligen Entscheidungen des Managements. Sie sehen sich mit verheerenden Stellenstreichungen, drakonischer Überwachung und der grausamen Realität konfrontiert, gezwungen zu sein, die ineffizienten Systeme zu schulen, die sie ersetzen sollen.
Den Mitarbeitern wurde keine Möglichkeit zum Widerspruch eingeräumt, was Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes auslöste und die Befürchtung nährte, dass sie KI-Systeme trainierten, die sie eines Tages ersetzen sollten.
Die Gegenreaktion eskalierte schnell, und in zahlreichen US-Büros, Besprechungsräumen, an Verkaufsautomaten und in Toiletten tauchten Flugblätter auf. Die Broschüren verwiesen Kollegen auf eine Online-Petition gegen die Einführung.
Sowohl die Flugblätter als auch die Petition verwiesen auf den National Labor Relations Act und wiesen darauf hin, dass Arbeitnehmer rechtlich geschützt sind, wenn sie sich organisieren, um die Arbeitsbedingungen zu verbessern.
Laut einem Bericht der New York Times äußerten auch Hunderte von Mitarbeitern auf internen Kanälen ihren Widerstand.
Der Widerstand zeigte Wirkung, denn Meta nimmt Änderungen vor
Die Wut der Mitarbeiter über KI-gesteuerte Umstrukturierungen war im Jahr 2026 in der gesamten Technologiebranche weit verbreitet. Was jedoch nicht alltäglich war, waren Zugeständnisse.
Wie Cryptopolitan berichtete , wurden Anfang 2026 über 30.000 Stellen im Technologiesektor abgebaut. Unternehmen wie Amazon, Meta und Crypto.com begründeten dies mit der Effizienzsteigerung ihrer KI-Systeme. Allein Meta strich über 1.000 Stellen in seiner KI-Abteilung. In den meisten Fällen blieben die Einwände der Beschäftigten wirkungslos.
In diesem Fall wehrte sich das Meta-Team und erzielte ein messbares Ergebnis. Das Unternehmen stellte das Programm nicht vollständig ein, sondern nahm Anpassungen vor.
Stephane Kasriel schrieb in dem Memo:
Wir sind nach wie vor von den Datenschutzmaßnahmendent , die wir zum Start eingeführt und mehrfachen Risikoprüfungen unterzogen haben. Wir haben jedoch Ihre Bedenken hinsichtlich personenbezogener Daten auf Arbeitsgeräten, der Akkulaufzeit und Ihres Wunsches nach mehr Kontrolle über die Datenerfassung zur Kenntnis genommen
Die Mitarbeiter können die trac-Software nun jeweils für bis zu 30 Minuten pausieren und eine vollständige Befreiung von dem Programm beantragen.
Das Team gab außerdem an, die Software optimiert zu haben, um den Batterieverbrauch und Spitzenwerte beim Internetkonsum zu Hause zu reduzieren – zwei Beschwerden, die wiederholt über interne Unternehmenskanäle geäußert worden waren.
Zum jetzigen Zeitpunkt hat Meta sich noch nicht zu dem Memo geäußert.
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Häufig gestellte Fragen
Was ist die Maus-trac-Software von Meta?
Meta installierte auf den Firmenlaptops der US-Mitarbeiter eine Software, die Mausbewegungen, Klicks und Tastatureingaben aufzeichnet, um Trainingsdaten für KI-Agenten zu generieren, die Computeraufgaben autonom ausführen sollen.
Können Meta-Mitarbeiter die tracdeaktivieren?
Gemäß der überarbeiteten Richtlinie können Mitarbeiter die Datenerfassung jeweils für bis zu 30 Minuten unterbrechen und Ausnahmen beantragen. Zuvor gab es für die Nutzung eines Firmenlaptops keine Möglichkeit, sich von der Datenerfassung abzumelden.
Gründen die Mitarbeiter von Meta deswegen eine Gewerkschaft?
Die britischen Mitarbeiter von Meta haben sich mit United Tech and Allied Workers, einer Unterorganisation der Communication Workers Union, zusammengeschlossen. In den USA haben Mitarbeiter Unterschriftenlisten und Flugblätter verteilt, in denen sie auf den Schutz des National Labor Relations Act (NLRA) für die gewerkschaftliche Organisierung am Arbeitsplatz hinweisen.

Micah Abiodun
Micah Abiodun nutzt sein Masterstudium in Umwelttechnik und -management an der Technischen Universität Tallinn (TalTech) optimal, um die Inhalte und Preisprognosen für Cryptopolitanzu verbessern. Seit sieben Jahren ist er in der Krypto-Medienbranche tätig und berichtet über die wichtigsten Kryptowährungen, Altcoins, DeFi, Stablecoins, Makrotrends und neue Technologien
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