Der japanische Yenshibnach der verlorenen Wahl unerwartet zusammen mit asiatischen Aktien stark zu

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Der japanische Yen stieg um 0,22 %, nachdem die regierende Partei von Shigerushibdie Oberhauswahl am 20. Juli verloren hatte.
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Die chinesische Zentralbank hielt die Leitzinsen unverändert, während der Yuan nahezu unverändert bei 7,1788 Yuan pro Dollar notierte.
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Der Singapur-Dollar schwächte sich angesichts drohender Zölle und einer möglichen Lockerung der Geldpolitik durch die Zentralbank ab.
Der japanische Yen legte am frühen Montag sprunghaft zu und überraschte damit die Händler nur wenige Stunden, nachdem die regierende Partei von Shigerushibbei den Oberhauswahlen am 20. Juli eine historische Niederlage erlitten hatte.
Um 11 Uhr Tokioter Zeit (22 Uhr ET am Sonntag) legte der Yen gegenüber dem US-Dollar um 0,22 % zu und stieg auf 148,49, nachdem er zwei Wochen in Folge aufgrund von Befürchtungen über einen möglichen Verlust der Parlamentsmehrheit der Regierung vonshibgefallen war. Trotz der Niederlage fand der Yen (der in Zeiten zunehmender globaler Spannungen weiterhin als sicherer Hafen gilt) schnell Käufer.
Der zweiwöchige Kursverfall der Währung tracUmfragen, die die Regierungshibin Schwierigkeiten sahen. Diese Prognose bewahrheitete sich. Doch anstatt abzustürzen, erholte sich der Yen, als die Anleger die Folgen verarbeiteten.
Die Logik des sicheren Hafens griff: Angesichts der instabilen globalen Märkte und des zunehmenden Handelsdrucks aus Washington erschien die japanische Währung als das kleinere Übel. Der abrupte Kurswechsel erfolgte zudem zu einem volatilen Wochenstart an den Märkten im gesamten asiatisch-pazifischen Raum.
China belässt die Kreditzinsen unverändert, der Yuan bleibt stabil
die Chinesische Volksbank beschloss am Montag, ihre Leitzinsen für ein- und fünfjährige Kredite unverändert zu lassen, was die vorsichtige Stimmung an den regionalen Märkten verstärkte. Der Offshore-Yuan reagierte kaum. Um 9:50 Uhr Ortszeit (21:50 Uhr Ostküstenzeit am Sonntag) legte er lediglich um 0,02 % zu und notierte bei 7,1788 Yuan pro Dollar. Die Botschaft aus Peking war eindeutig: Keine Zinssenkungen, keine überraschenden Konjunkturmaßnahmen, zumindest vorerst.
Die Aktienmärkte in Hongkong und Festlandchina starteten am Montag positiv in den Handel. Der Hang Seng Index legte um 0,55 % zu, der CSI 300 stieg bis 9:42 Uhr Ortszeit (21:42 Uhr ET am Dienstag) um 0,28 %. Dieser Aufschwung erfolgte unmittelbar nach der Entscheidung der Zentralbank, die Leitzinsen unverändert zu lassen. Der Optimismus war jedoch verhalten, da die meisten Anleger weiterhin externe Risiken, insbesondere den Welthandel, im Blick hatten.
In Washington warnte Handelsminister Howard Lutnick am Sonntag, der 1. August sei die „uneingeschränkte Frist“ für Länder, Zölle zu erheben. Er fügte hinzu: „Nichts hindert Länder daran, auch nach dem 1. August mit uns zu sprechen“, was darauf hindeutet, dass die Verhandlungen zwar fortgesetzt werden können, aber nicht ohne Kosten. Die Position der USA hat die asiatischen Exporteure erneut verunsichert, und Währungs- und Aktienhändler versuchen abzuschätzen, wie weit dieser Druck gehen wird.
Der Singapur-Dollar schwächt sich ab, während die Aktienkurse weiter steigen
Singapurs Währung gerät unter Druck. Der Singapur-Dollar, der durch den Aufschwung des US-Dollars ohnehin schon unter Druck stand, geriet am Montag weiter unter Druck. Die jüngste Drohung des Weißen Hauses mit neuen Zöllen, insbesondere auf Pharmazeutika und Halbleiter, traf die Währung hart.
Diese beiden Sektoren zählen zu Singapurs wichtigsten Exportgütern. Angesichts steigender Handelsrisiken gehen Analysten von Barclays Plc und Asia Decoded Pte. nun davon aus, dass die Monetary Authority of Singapore ihre Wechselkurspolitik bereits in diesem Monat lockern könnte.
Die Spekulationen über eine Lockerung der Geldpolitik kommen zu einem Zeitpunkt, an dem Singapur versucht, seine Wirtschaft vor externen Schocks zu schützen. DertronDollar und die drohenden Zölle häufen sich rasant. Trotz dieses Drucks befindet sich der Straits Times Index des Stadtstaates jedoch weiterhin im Aufwind.
Am Montag stieg der Leitindex den elften Tag in Folge und erreichte ein neues Hoch von 4.225,79 Punkten, bevor er bis 10:10 Uhr Ortszeit (22:10 Uhr ET) leicht auf 4.215,22 Punkte zurückging. Die größten Gewinne erzielten die Sektoren Versorger, Finanzen und Immobilien. Zu den Top-Performern zählten Mapletree Logistics Trust mit einem Plus von 1,69 %, Yangzijiang Shipbuilding mit 1,67 % und Keppel mit 1,36 %
Die indischen Märkte konnten diese Dynamik nicht teilen. Der Nifty 50 Sensex-Index fiel bis 9:30 Uhr IST (12:00 Uhr ET) um 0,26 % und verdeutlichte damit die weiterhin uneinheitliche Stimmung in der Region.
Auch Kryptowährungen verzeichneten einen leichten Anstieg. Nach einer turbulenten Woche legte Bitcoin um 0,21 % zu und notierte um 12:16 Uhr Singapur-Zeit (0:15 Uhr ET) bei 118.368,56 US-Dollar. Die Gewinne waren zwar nicht explosionsartig, reichten aber aus, um optimistische Anleger bei Laune zu halten.
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