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SafePal meldet Sicherheitslücke mit 39.798 betroffenen Nutzern – Phishing-Risiken nehmen zu

VonJai HamidJai Hamid 2 Minuten Lesezeit
Coinbase-Chef bestätigt Datenleck: Nutzer von betrügerischen Support-Mitarbeitern ins Visier genommen
  • SafePal zufolge wurden Bestelldaten von etwa 39.798 Kunden durch eine Sicherheitslücke in der Zugriffskontrolle offengelegt.
  • Zu den betroffenen Datensätzen gehörten Namen, Kontaktdaten, Lieferadressen und Kaufinformationen.
  • Seed-Phrasen, private Schlüssel, Wallet-Passwörter und Kundengelder wurden durch den Datenverstoß nicht offengelegt.

SafePaldent am Sonntag mit, dass bei einem Sicherheitsvorfall Bestellinformationen von etwa 39.798 Kunden offengelegt wurden. Die Bestellungen waren zwischen dem 2. März und dem 11. April dieses Jahres aufgegeben worden.

SafePal teilte in einem Blogbeitrag mit:

„Bei diesemdent waren weder Ihre Seed-Phrase, Ihre privaten Schlüssel, Ihr Wallet-Passwort noch andere Wallet-dent, Bankkontoinformationen, Zahlungskartennummern oder von Behörden ausgestelltedentbetroffen. SafePal fordert, sammelt, verarbeitet oder speichert solche Informationen niemals von Kunden.“

Unter bestimmten Umständen ermöglichte diese Schwachstelle es Unbefugten, die Bestelldaten anderer Kunden einzusehen. SafePal gibt an, das Problem sei inzwischen behoben und das Unternehmen habe das betroffene System mit zusätzlichen Sicherheitsvorkehrungen ausgestattet.

SafePal warnt betroffene Kunden davor, dass Betrüger gestohlene Bestelldaten verwenden könnten, um Phishing-Angriffe legitim erscheinen zu lassen

Kunden, deren Daten durch den Cyberangriff gefährdet sein könnten, wurden bereits per E-Mail benachrichtigt. Sie können weiterhin selbst entscheiden, ob sie weitere Maßnahmen ergreifen möchten, anstatt sich ausschließlich auf die Informationen in der E-Mail-Benachrichtigung zu verlassen.

SafePal beschreibt verschiedene Möglichkeiten, wie Betrüger die durchgesickerten Informationen nutzen könnten. Die Opfer könnten irreführende Anrufe beim Kundendienst, Phishing-E-Mails, SMS, Briefe, Angebote für gefälschte Rückerstattungen, irreführende Update-Anfragen für Software und Firmware, irreführende Nachrichten vom Kundendienst oder Links zu Phishing-Webseiten erhalten, die täuschend echt wirken.

Das Unternehmen warnte außerdem davor, dass die gestohlenen Bestelldatensätze möglicherweise in öffentlichen Online-Foren veröffentlicht oder verbreitet werden könnten.

„Behandeln Sie jede unerwartete Kontaktaufnahme oder Hardwarelieferung, die sich auf Ihren SafePal-Kauf bezieht, als verdächtig, egal ob sie telefonisch, per Post oder persönlich erfolgt.“

Laut SafePal müssen Kunden ihre Kryptowährung nicht allein aufgrund der Offenlegung ihrer Bestelldaten auf andere Wallets übertragen. Dies geschieht nur dann, wenn die Wiederherstellungsphrase oder der private Schlüssel auf einer unseriösen Website oder per E-Mail, SMS, Telefonanruf oder Brief angegeben wurden. Sollten die Wallet-Zugangsdatendentirgendeiner Weise kompromittiert worden sein, empfiehlt SafePal, die Wallet als unsicher einzustufen.

SafePal beauftragt eindent Sicherheitsunternehmen und beschränkt die Aufbewahrung personenbezogener Bestelldaten auf 90 Tage nach Behebung der Sicherheitslücke

SafePal gibt an, die Schwachstelle in der Zugriffskontrolle sei bereits behoben und das betroffenedentmit zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen ausgestattet worden. Das Unternehmen hat zudem ein unabhängigesdent beauftragt, die korrekte Funktion der Behebung zu überprüfen. Dieses externe Unternehmen wird neben der Untersuchung des ursprünglichen Problems auch eine umfassendere Überprüfung der Bestellabwicklungssysteme von SafePal auf weitere Sicherheitslücken durchführen.

SafePal hat außerdem die Speicherdauer von Kundendaten im jeweiligen Bestellsystem verkürzt. Die neue Aufbewahrungsfrist beträgt 90 Tage, sofern nicht gesetzliche Bestimmungen eine längere Speicherung bestimmter Daten vorschreiben.

Laut SafePal wurde bereitsdent, bei wem genau auf die Daten zugegriffen wurde, und man hat direkt mit diesen Personen Kontakt aufgenommen, um ihnen weitere Details mitzuteilen.

Auch andere Unternehmen, die mit SafePal im Bereich Versand und Zustellung von Bestellungen zusammenarbeiten, wurden in die Untersuchung einbezogen. SafePal forderte diese externen Partner auf, ihre eigenen Systeme auf die Sicherheitslücke zu überprüfen, und zwar nicht nur im SafePal-Bestellsystem.

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Jai Hamid

Jai Hamid

Jai Hamid berichtet seit sechs Jahren über Kryptowährungen, Aktienmärkte, Technologie, die Weltwirtschaft und geopolitische Ereignisse mit Markteinfluss. Sie hat für Blockchain-Fachpublikationen wie AMB Crypto, Coin Edition und CryptoTale Marktanalysen, Berichte über große Unternehmen, Regulierungen und makroökonomische Trends verfasst. Sie absolvierte die London School of Journalism und präsentierte ihre Kryptomarkt-Analysen bereits dreimal in einem der führenden afrikanischen Fernsehsender.

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