Nach der Entspannung im US-chinesischen Handelsstreit verzeichneten globale Fonds innerhalb von drei WochentronRekordwerte. Auch die sinkenden Inflationsdaten in den USA trugen zu dentronErgebnissen an den globalen Fondsmärkten bei.
Laut Lipper-Daten der LSEG verzeichneten globale Aktienfonds diese Woche einen Nettozufluss von 11,03 Milliarden US-Dollar – die tron Woche seit Anfang Oktober. Dieser Rekordzufluss folgte auf die erneute Hoffnung, dass US-Präsident dent Handelsabkommen sichern könnte .
Globale Aktienfonds verzeichnen diese Woche Zuflüsse in Höhe von 11,03 Milliarden US-Dollar
Der US-Verbraucherpreisindex stieg im September im Jahresvergleich um 3,0 % und lag damit leicht unter den prognostizierten 3,1 %. Dies nährt die Hoffnung, dass die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) bei ihrer Sitzung ab Dienstag nächster Woche die Zinsen senken könnte. Die nachlassenden Inflationsdaten in den USA führten zu Kapitalzuflüssen in den globalen Aktienfondsmarkt und zu risikoreicheren Anlagen.
Cryptopolitan berichtete gestern über die Veröffentlichung des Verbraucherpreisindex und stellte fest, dass der Kern-Verbraucherpreisindex, ohne Berücksichtigung der Lebensmittel- und Energiepreise, im Monatsvergleich um 0,2 % und im Jahresvergleich um 3,0 % gestiegen ist, was unter der vorherigen Prognose von 0,3 % bzw. 3,1 % liegt.
US-Aktienfonds verzeichneten weltweit die größten Zuflüsse mit rund 9,65 Milliarden US-Dollar, nachdem sie zwei Wochen in Folge Abflüsse hinnehmen mussten. Auch asiatische Aktienfonds konnten Zuflüsse in Höhe von 2,81 Milliarden US-Dollar verzeichnen, was auf das wiedergewonnene Vertrauen in die Wachstumsaussichten der Region zurückzuführen ist. Europäische Fonds hingegen verzeichneten negative Mittelzuflüsse von 2,25 Milliarden US-Dollar in dieser Woche. Trotz dieser negativen Entwicklungen bei EU-Fonds erreichten lokale Aktienindizes wie der FTSE gestern neue Höchststände, gestützt durch die am Vortag veröffentlichten, sich abschwächenden US-Inflationsdaten.
Technologieaktien verzeichneten mit 2,92 Milliarden US-Dollar den größten wöchentlichen Zufluss seit Anfang Oktober. Laut LSEG investierten Anleger 886 Millionen US-Dollar in Gold- und Edelmetallfonds und 891 Millionen US-Dollar in den Industriesektor. Gold- und Edelmetallfonds verzeichneten weltweit die neunte Woche in Folge Zuflüsse in Höhe von insgesamt 7,16 Milliarden US-Dollar, trotz steigender Aktienkurse.
Europäische Aktien, wie beispielsweise der STOXX 600, stiegen um 0,2 % auf ein Allzeithoch von 575,76 Punkten. Auch der FTSE 100 verzeichnete heute ein Plus von 0,7 %. Der STOXX 600 legte im Wochenverlauf zu, angetrieben von einer gestiegenen Handelsaktivität bei Konsumgüter- und Energiewerten.
Industrie- und Finanzwerte führten am Freitag die Rallye an. Lifco legte nach übertroffenen Erwartungen für das dritte Quartal um mehr als 10 % zu. Die Saab-Aktie stieg um 6,1 % nach einer Aufwärtskorrektur der Jahresumsatzprognose. Die LSEG-Gruppe gewann 5 %, nachdem Analysten ihre Kursziele angehoben hatten, und NatWest legte nach höheren Quartalsergebnissen um 4,9 % zu.
Christoph Schon, Leiter der Investmententscheidungsforschung bei SimCorp, erklärte, dass die Zinserwartungen in den USA einen erheblichen Einfluss auf die globalen Finanzmärkte haben und die europäischen Aktienkurse entsprechend reagieren.
Globale Fonds bereiten sich mit Rekord-Anleihekäufen auf die Entscheidung der US-Notenbank vor
Der globale Anleihenmarkttracebenfalls Kapitalzuflüsse in Höhe von 17,33 Milliarden US-Dollar, wie Daten der LSEG zeigen. Dies ist die 27. Woche in Folge mit Rekordzuflüssen. Staatsanleihen legten um 3,13 Milliarden US-Dollar zu, Unternehmensanleihenfonds um 1,78 Milliarden US-Dollar. Euro-Anleihenfonds verzeichneten Neuinvestitionen in Höhe von 3,2 Milliarden US-Dollar.
Geldmarktfonds verzeichneten Neuanlagen in Höhe von 13,12 Milliarden US-Dollar und machten damit die Abflüsse der Vorwoche in Höhe von 7,02 Milliarden US-Dollar wieder wett. Dies deutet darauf hin, dass die allgemeine Stimmung zwar risikofreudige Anlagen begünstigt, die Anleger aber hinsichtlich der zukünftigen Marktentwicklung weiterhin unsicher sind.
Zum dritten Mal in Folgetrac1,2 Milliarden US-Dollar in Anleihefonds aus Schwellenländern. Im Vergleich dazu verzeichneten Aktienfonds Abflüsse in Höhe von 440 Millionen US-Dollar. Dies deutet auf eine anhaltende Vorsicht der Anleger angesichts der Volatilität in den Entwicklungsländern und der Währungsschwankungen hin.
Anleger warten gespannt auf die Sitzung der US-Notenbank Federal Reserve in der kommenden Woche, bei der eine Zinssenkung um 25 Basispunkte allgemein erwartet wird. Laut dem CME FedWatch Tool lag die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung am Freitag bei 96,7 %.

