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Goldman Sachs und BNY schließen sich zusammen, um den 7 Billionen Dollar schweren Geldmarktsektor zu tokenisieren

VonJai HamidJai Hamid
3 Minuten Lesezeit
Goldman Sachs und BNY schließen sich zusammen, um den 7 Billionen Dollar schweren Geldmarktsektor zu tokenisieren
  • Goldman Sachs und BNY Mellon haben eine Plattform ins Leben gerufen, die es Institutionen ermöglicht, tokenisierte Geldmarktfonds zu kaufen.
  • Die Eigentumsverhältnisse werden auf der Blockchain von Goldman Sachs erfasst, was einen Handel rund um die Uhr und schnellere Abwicklungen ermöglicht.
  • Große Namen wie BlackRock, Fidelity und Federated Hermes sind bereits beteiligt.

Goldman Sachs und die Bank of New York Mellon führen ein System ein, das es Großinvestoren ermöglicht, tokenisierte Geldmarktfonds zu kaufen.

Laut beiden Unternehmen können institutionelle Kunden der BNY nun in diese Fonds investieren, und die Eigentumsverhältnisse werden direkt auf der Blockchain von Goldman Sachs erfasst.

Damit rückt die Blockchain-Technologie ins Zentrum des 7,1 Billionen Dollar schweren Geldmarktfonds-Sektors. Und nein, sie sind nicht allein. Giganten wie BlackRock, Fidelity Investments und Federated Hermes sind bereits mit an Bord. Auch die Vermögensverwaltungssparten von Goldman Sachs und BNY sind Teil des Deals. Technologie, Kapital und die nötige Ressourcen sind bereits vorhanden.

Kommen wir nun zum eigentlichen Markt. Geldmarktfonds sind Investmentfonds, die üblicherweise kurzfristige Vermögenswerte wie Staatsanleihen, Commercial Paper oder Pensionsgeschäfte halten. Sie gelten als extrem sicher und hochliquide, weshalb Anleger laut Daten von CNBC seit Beginn der Zinserhöhungen der Fed im Jahr 2022 rund 2,5 Billionen US-Dollar in sie investiert haben.

BNY-Kunden erhalten über die Blockchain von Goldman Sachs Zugriff auf tokenisierte Gelder

Erst letzte Woche unterzeichnete Präsidentdent Trump den GENIUS Act, der Stablecoins endgültig in den US-amerikanischen Rechtsrahmen einführte. Das öffnete Tür und Tor. JPMorgan Chase, Citigroup und die Bank of America gaben bekannt, dass sie nun aktiv Zahlungen mit Stablecoins prüfen.

Anders als Stablecoins, die lediglich den US-Dollar trac, zahlen tokenisierte Geldmarktfonds Rendite. Allein das macht sie für Hedgefonds, Pensionsfondsmanager und Finanzvorstände, die nach sicheren Anlagemöglichkeiten für größere cashsuchen, deutlichtrac. Man kann es sich wie cash mit Zusatzleistungen vorstellen.

Laide Majiyagbe, Leiterin Liquidität und Sicherheiten bei BNY, erklärte es so: „Wir haben unseren Kunden die Möglichkeit gegeben, in tokenisierte Geldmarktanteilsklassen verschiedener Fondsgesellschaften zu investieren.“ Sie fügte hinzu: „Die Tokenisierung ist ein wichtiger Schritt, denn sie ermöglicht reibungslose und effiziente Transaktionen ohne die Reibungsverluste, die in traditionellen Märkten auftreten.“

So funktioniert es: Goldman Sachs und BNY nutzen Blockchain, um digitale Eigentumszertifikate für diese Fonds zu erstellen. Nach der Tokenisierung lassen sich die Vermögenswerte einfacher transferieren, schneller abwickeln und sind rund um die Uhr verfügbar. Allein dadurch wird das alte Problem gelöst, dass Märkte um 16 Uhr schließen oder nur zu bestimmten Zeiten abgewickelt werden. Diese Vermögenswerte können jederzeit, Tag und Nacht, gehandelt werden.

Um für Anleger, die das alte System gewohnt sind, alles übersichtlich zu halten, führt BNY weiterhin die traditionellen Aufzeichnungen. Daher wird die neue Technologie vorerst über das bestehende System gelegt. So wird sichergestellt, dass niemand bei der Umstellung benachteiligt wird.

Tokenisierte Fonds ermöglichen Echtzeit-Sicherheiten und -Handel

Goldman Sachs und BNY sehen darin die Grundlage für ein vollständig digitales Handelsökosystem. Stellen Sie sich eine Zukunft vor, in der globale Zahlungen über Stablecoins abgewickelt und Geldmärkte über tokenisierte Fonds verwaltet werden. Es ist ein Echtzeitsystem, das permanent verfügbar ist und ohne störende Zwischenhändler auskommt.

Mathew McDermott, Leiter des Bereichs Digitale Vermögenswerte bei Goldman Sachs, sagte: „Die schiere Größe dieses Marktes bietet eine enorme Chance, die Effizienz der gesamten Finanzinfrastruktur deutlich zu steigern. Das ist das wirklich Wertvolle daran, denn man schafft einen Nutzen für ein Instrument, für das es ihn heute noch nicht gibt.“

Aktuell müssen Hedgefonds, die Sicherheiten hinterlegen müssen, oft einen Fonds verkaufen, auf die Abwicklung warten und cashüberweisen – all das kostet Zeit. Bei tokenisierten Fonds hingegen genügt die einfache Übertragung des Tokens. Das spart Kapital und Zeit, die niemand gerne verschwendet.

Im traditionellen Modell können diese Gelder innerhalb von ein bis zwei Tagen, jedoch nur während der Börsenzeiten, eingelöst werden. Mit dem tokenisierten Modell verkürzt sich dieser Zeitraum erheblich. Transaktionen sind nun jederzeit und sofort möglich. Das ist eine enorme Verbesserung für Händler, Treasury-Manager und alle, die Wartezeiten hassen.

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