Der Bilanzabbau der Federal Reserve beginnt den Repo-Markt zu belasten

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Der Bilanzabbau der US-Notenbank führt zu einer Verknappung der Liquidität am Repo-Markt.
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Roberto Perli sagte, dass steigende Geldmarktzinsen die Bedeutung der Ständigen Repo-Fazilität erhöhen werden.
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Die Fed senkte ihre monatliche Obergrenze für den Abverkauf von Staatsanleihen von 25 Milliarden Dollar auf 5 Milliarden Dollar, ließ aber hypothekenbesicherte Wertpapiere (MBS) unverändert bei 35 Milliarden Dollar.
Der Druck innerhalb des Finanzierungsnetzwerks der Federal Reserve wächst, da der Bilanzabbau sich hinzieht.
Laut einer Rede von Roberto Perli, dem Leiter des System Open Market Account bei der New Yorker Fed, vom Donnerstag, verknappt sich die Liquidität am Repo-Markt durch die fortgesetzten Bemühungen der Zentralbank, ihr massives Wertpapierportfolio abzubauen. Dies weckt Besorgnis darüber, wie die kurzfristigen Zinssätze künftig gesteuert werden.
bei einer Veranstaltung, die von der New Yorker Fed und der School of International and Public Affairs der Columbia University gemeinsam ausgerichtet wurde, sagte dass mit dem Rückgang der Reserven von „reichlich“ auf lediglich „ausreichend“ die Finanzierungskosten auf den Tagesgeldmärkten zu steigen beginnen.
Er erklärte, dass der Repo-Markt bereits Anzeichen von Stress zeige und diese Verschiebung bedeute, dass Instrumente wie die Standing Repo Facility (SRF) nun eine aktivere Rolle bei der Zinssteuerung spielen würden.
Fed senkt Obergrenze für Staatsanleihen, lässt hypothekenbesicherte Wertpapiere angesichts knapperer Liquidität unberührt
Die US-Notenbank Federal Reserve begann im Juni 2022 mit dem Abbau ihrer Schuldenbestände . Im April 2025 beschloss die Zentralbank jedoch, die Reduzierung der auslaufenden Anleihen zu lockern. Sie senkte die monatliche Obergrenze für fällige Staatsanleihen von 25 Milliarden auf 5 Milliarden US-Dollar, beließ die Obergrenze für hypothekenbesicherte Wertpapiere aber unverändert bei 35 Milliarden US-Dollar.
Die Anpassung spiegelt die steigende Sensibilität der kurzfristigen Märkte wider, da die Liquiditätssicherung zunehmend schwieriger wird. Trotz des restriktiveren Trends stiegen die von Geschäftsbanken bei der Federal Reserve geparkten cash in der Woche zum 14. Mai sogar auf 3,24 Billionen US-Dollar.
Das sind 3 Billionen Dollar mehr als in der Vorwoche und nur geringfügig weniger als der Stand zu Beginn des quantitativen Straffungsprogramms der Fed. Analysten der Wall Street gehen davon aus, dass dieser Wert zwischen 3 Billionen und 3,25 Billionen Dollar liegen muss, um systemische Liquiditätsengpässe zu vermeiden.
Roberto merkte an, dass der Anstieg der Repo-Sätze nicht per se alarmierend sei: „Er stellt eine Normalisierung der Liquiditätsbedingungen dar und gibt keinen Anlass zur Sorge.“ Er räumte jedoch auch ein, dass dieser Trend die Bedeutung des SRF in den kommenden Monaten erhöhen werde: „Künftig dürfte der SRF für die Zinssteuerung eine wichtigere Rolle spielen als in der jüngeren Vergangenheit.“
Trotz seiner neuen Rolle bei der täglichen Finanzierung stößt der SRF auf Widerstand
Die SRF ermöglicht es berechtigten Banken und Primärhändlern, sich über Nacht Geld zu leihen, indem sie Staatsanleihen und Anleihen staatlicher Institutionen gegen cashanbieten. Sie wurde entwickelt, um der Federal Reserve mehr Kontrolle über die kurzfristigen Zinssätze zu geben, ohne die Märkte mit überschüssigen Reserven zu überschwemmen. Roberto räumte jedoch ein, dass die Fazilität alles andere als perfekt ist.
Er sagte: „Je reibungsloser die Einrichtung funktioniert, desto effektiver ist sie und desto geringer ist der Reservepuffer, der benötigt wird, um die Unsicherheit auszugleichen, die der Umsetzung der Geldpolitik innewohnt.“
Zu diesem Zweck gab er bekannt, dass die New Yorker Fed plant, vorzeitige Abwicklungsgeschäfte dauerhaft in ihren Zeitplan aufzunehmen. Diese zusätzlichen Maßnahmen wurden bereits im Dezember und März getestet, zwei Zeiträume, in denen die Repo-Sätze typischerweise stark ansteigen, da Banken ihre Aktivitäten reduzieren, um ihre Bilanzen aus regulatorischen Gründen zu bereinigen.
Trotzdem hat das SRF nicht die von politischen Entscheidungsträgern gewünschte Beteiligung erreicht. Roberto wies auf eine Reihe von Hürden hin, die Unternehmen von der Nutzung abhalten. Händler können die Transaktionen nicht mit ihren eigenen Bilanzen verrechnen, und es herrscht Unklarheit darüber, wie Gebote während des Handels vergeben werden. Beide Probleme verteuern und verunsichern die Teilnahme für die Marktteilnehmer.
„Diese Reibungsverluste erhöhen die Kosten, die den Gegenparteien bei der Nutzung der Fazilität entstehen“, sagte Roberto. „Sie setzen in der Regel voraus, dass die Repo-Sätze am privaten Markt deutlich über dem Mindestgebotssatz der SRF liegen, bevor die Fazilität genutzt werden kann.“ Er betonte, dass diese Probleme insbesondere während der Liquiditätskrise im Dezember 2024 deutlich zutage traten.
nicht ganz auf QT-Programm zwar noch, doch die Finanzierungslage ist angespannt, und die Verantwortlichen beobachten die Situation genau. Robertos Äußerungen machen eines deutlich: Die Bemühungen der Zentralbank, ihre Marktpräsenz zu reduzieren, werden sich nun verstärkt auf technische Instrumente wie den SRF stützen – Instrumente, die noch einige gravierende Mängel aufweisen.
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Jai Hamid
Jai Hamid berichtet seit sechs Jahren über Kryptowährungen, Aktienmärkte, Technologie, die Weltwirtschaft und geopolitische Ereignisse mit Markteinfluss. Sie hat für Blockchain-Fachpublikationen wie AMB Crypto, Coin Edition und CryptoTale Marktanalysen, Berichte über große Unternehmen, Regulierungen und makroökonomische Trends verfasst. Sie absolvierte die London School of Journalism und präsentierte ihre Kryptomarkt-Analysen bereits dreimal in einem der führenden afrikanischen Fernsehsender.
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