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Das neue EU-Geldwäschegesetz wird Auswirkungen auf Kryptobörsen haben

VonBrian KoomeBrian Koome
Lesezeit: 2 Minuten
EU
  • Die EU verabschiedet strenge Anti-Geldwäsche-Regeln für Krypto-Unternehmen wie Börsen und Vermögensverwalter.
  • Die MiCA-Vorschriften werden zum Jahresende durchgesetzt und von der Frankfurter AMLA-Niederlassung überwacht.
  • Krypto-Unternehmen müssen innerhalb von 3 Jahren robuste KYC- und AML-Maßnahmen implementieren.

Die neuen Rechtsvorschriften betreffen Krypto- Dienstleister, die sich auf Börsen im Rahmen der EU konzentrieren. Das Europäische Parlament hat neue Vorschriften verabschiedet, die strenge Sorgfaltspflichten für Kryptowährungsunternehmen festlegen, um Geldwäsche zu bekämpfen.

Vorgehen gegen Krypto-Geldwäsche

Das Gesetz sieht neue Maßnahmen zur „Sorgfaltspflicht unddent“ vor und erstreckt sich auch auf Dienstleistungsunternehmen wie Krypto-Verwalter. Diese müssen den Behörden verdächtige Unternehmen melden, die mit solchen Betrugsfällen in Verbindung stehen könnten.

Die am 24. April verabschiedete neue Regelung dürfte Auswirkungen auf Krypto-Dienstleister (CASPs) wie zentralisierte Kryptobörsen gemäß MiCA-Regulierung sowie auf zahlreiche Unternehmen und Organisationen, darunter Anbieter digitaler Spiele, haben. MiCA ist ein Rechtsrahmen der Europäischen Union zur Gewährleistung der Sicherheit digitaler Vermögenswerte und ihrer Märkte. Er tritt im Juni 2023 in Kraft und wird bis Ende des Jahres vollständig umgesetzt sein. Die neu geschaffene Behörde zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung (AMLA) ist mit der Überwachung und Anwendung des Instruments beauftragt.

EU-Regeln für Krypto-Firmen

Frankfurt am Main ist der Sitz der AMLA-Zentrale. Das Gesetz wurde zwar im Rat erörtert, ist aber noch nicht in Kraft getreten und wurde daher noch nicht im Amtsblatt der EU veröffentlicht. Patrick Hansen, EU-Strategie- und Politikdirektor bei Circle, schreibt auf X, dass die erwartete positive Abstimmung erst nach der offiziellen Annahme des Pakets durch den Rat erfolgen muss, bevor es in drei Jahren in Kraft treten kann. Weiterhin erwähnt er, dass die CASPs verpflichtet sein werden, die Regeln, wie z. B.dentund Maßnahmen zur Bekämpfung von Geldwäsche im Rahmen von „Know Your Customer“ (KYC), einzuhalten.

Dies ist nicht das erste Mal, dass eine Kryptobörse oder ein Anbieter von Verwahrungs-Wallets in der EU dazu aufgefordert wurde, da sie dies bereits in der Vergangenheit unter ihrer Kontrolle behalten mussten. Hansen bezeichnete die Änderungen am Dokument als „positives Ergebnis“ für die Kryptobranche. Er wies darauf hin, dass in der ersten Fassung des Geldwäschegesetzentwurfs ein sehr strenges Regime vorgesehen war, das nicht nur für juristische Personen/Gründer/Begünstigte, sondern auch für die Durchführung der damit verbundenen Transaktionen gegolten hätte.

Andererseits würdigte er den Beitrag der beteiligten Branchen, der für Vielfalt und mehrere Optionen sorgte und so einen Konsens ermöglichte. In den letzten Monaten haben die meisten federführenden Ausschüsse des Europäischen Parlaments entschieden, dass die Obergrenze für Zahlungen aus selbstverwalteten Krypto-Wallets nicht mehr gilt. Dies sind die neuen Gesetze zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung.

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Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Brian Koome

Brian Koome

Brian Koome verfügt über mehr als sieben Jahre Erfahrung im Bereich Blockchain- und Kryptowährungsberichterstattung und ist seit 2017 in der Branche aktiv. Er hat für führende Publikationen wie BlockToday.com geschrieben. Darüber hinaus entwickelte er den Ethereum -101-Kurs für BitDegree.org, bevor er als festangestellter Autor zu Cryptopolitan wechselte. Brians Themenschwerpunkte umfassen Evergreen-Guides, detaillierte Analysen, Interviews und Preisanalysen. Sein Fokus auf DeFi, Blockchain-Innovationen und aufstrebende Kryptoprojekte begeistert die Leser.

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