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Die EZB senkt die Zinsen um 25 Basispunkte – die siebte Zinssenkung in Folge

VonJai HamidJai Hamid
2 Minuten Lesezeit
Die EZB senkt die Zinsen um 25 Basispunkte – die siebte Zinssenkung in Folge
  • Die EZB senkte am Donnerstag die Zinssätze um 25 Basispunkte und reduzierte den Einlagensatz auf 2,25%.
  • Dies ist die siebte Zinssenkung der EZB in Folge seit Mitte 2023.
  • Die Bank machte die zunehmenden globalen Handelsspannungen für das sich verschlechternde Wachstum in der Eurozone verantwortlich.

Die Europäische Zentralbank (EZB) senkte am Donnerstag ihren Leitzins um 25 Basispunkte und reduzierte damit den Einlagenzins von 2,5 % auf 2,25 %. Dies ist die siebte Zinssenkung in Folge und erfolgte vor dem Hintergrund zunehmenden Drucks aufgrund globaler Handelsspannungen.

Die Senkung war erwartet worden; Händler hatten sie aufgrund des Marktverhaltens bereits vor der offiziellen Ankündigung mit einer Wahrscheinlichkeit von 94 % eingepreist. Der Leitzins hatte Mitte 2023 seinen Höchststand von 4 % erreicht, und die Zentralbank hat ihn seitdem schrittweise gesenkt.

Am Donnerstag bestätigte die EZB , dass die anhaltenden Handelskonflikte und die internationale wirtschaftliche Unsicherheit die Wachstumserwartungen in der Eurozone verschlechtert haben. In einer schriftlichen Erklärung hieß es, die Wachstumsaussichten hätten sich aufgrund der zunehmenden Handelsspannungen verschlechtert.

Die EZB erklärte außerdem, dass die Unsicherheit das Vertrauen von Familien und Unternehmen wahrscheinlich verringern werde und dass das anhaltende Chaos an den Märkten den Druck auf die Finanzierungsbedingungen zusätzlich verschärfe.

Die Erklärung war Teil der offiziellen Zinsentscheidung des EZB-Rats. Der Rat nannte keinen Zeitplan für künftige Zinssenkungen, Analysten beobachten die weitere Entwicklung jedoch genau. Die Handelslage ist zum Hauptfaktor für seine Entscheidungen geworden.

Auch wenn einige Zölle der USA und Vergeltungsmaßnahmen anderer Länder ausgesetzt oder abgeschwächt wurden, machte die Bank deutlich, dass sie sich weiterhin Sorgen über die Auswirkungen dieser Maßnahmen auf das Geschäfts- und Verbraucherverhalten macht.

Anleger reagieren, während die Rhetorik der EZB weiterhin genau unter die Lupe genommen wird

Anleger warten gespannt darauf, ob LagardeEZB-Präsidentindentin ihrer Pressekonferenz nach der EZB-Entscheidung näher auf den neutralen Zinssatz eingehen wird. Dieser Zinssatz ist derjenige, bei dem die Zinsen das Wirtschaftswachstum weder beschleunigen noch bremsen. Die Märkte suchen nach Anzeichen dafür, dass die EZB diesen Wert bald unterschreiten könnte. Eine Bestätigung steht zwar noch aus, doch wird dies mittlerweile als durchaus realistische Möglichkeit angesehen.

Julien Lafargue, Chefmarktstratege bei Barclays Private Bank, sagte in einer Stellungnahme: „Für die Märkte wird es wichtiger sein, inwieweit die Zentralbank den ihrer Ansicht nach ‚neutralen Zinssatz‘ kommuniziert und ob die Geldpolitik in den nächsten sechs bis zwölf Monaten akkommodierend werden könnte – d. h. unter den neutralen Zinssatz sinken würde.“

Die EZB erklärte am Donnerstag außerdem, die Wirtschaft der Eurozone habe eine gewisse Widerstandsfähigkeit gegenüber externen Schocks entwickelt, doch neue Handelskonflikte würden das Vertrauen untergraben und Sorgen über längerfristige Schäden schüren. Die Zentralbank warnte, das aktuelle Marktverhalten könne Kredite verteuern, selbst ohne Zinserhöhungen, und sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen könnten ihre Konsumausgaben reduzieren.

Gegen 12:33 Uhr Londoner Zeit fiel der Eurokurs gegenüber dem US-Dollar um etwa 0,3 %. Dieser Rückgang erfolgte kurz vor der Ankündigung der Zinssenkung. Als die US-Zölle in Kraft traten, war der Eurokurs kurzzeitig gestiegen, während der Dollar fiel, was viele Anleger überraschte. Nun hat sich die Reaktion jedoch umgekehrt: Der Eurokurs schwächt sich erneut ab, während alle gespannt auf die nächste Entscheidung der EZB warten.

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