Der ehemalige Digitex-Chef gesteht Geldwäscheverstöße vor einem Bundesgericht

Gründer der Digitex Futures Exchange wegen Versäumnissen bei der Bekämpfung der Geldwäsche schuldig gesprochen
- Adam Todd, ehemaliger CEO der Digitex Futures Exchange, hat sich schuldig bekannt, die im Bankgeheimnisgesetz vorgeschriebenen obligatorischen AML-Maßnahmen nicht umgesetzt zu haben.
- Ihm drohen bis zu fünf Jahre Haft und eine Geldstrafe von 250.000 US-Dollar; der Termin für die Urteilsverkündung steht noch nicht fest.
- Todd und Digitex wurden außerdem zur Zahlung von Strafen und Gewinnabschöpfung in Höhe von 16 Millionen Dollar verurteilt, weil sie ohne ordnungsgemäße Registrierung und Einhaltung der Vorschriften operierten.
Adam Todd hat sich schuldig bekannt, kein Geldwäschebekämpfungsprogramm (AML) eingerichtet zu haben, was nach dem Bankgeheimnisgesetz vorgeschrieben ist.
Dieses Geständnis wurde vor dem Bundesgericht des südlichen Bezirks von Florida abgegeben, wie die US-Staatsanwaltschaft am 7. Mai mitteilte. Todd wird vorgeworfen, Digitex von 2018 bis 2022 ermöglicht zu haben, US-Kunden eine nicht registrierte Futures-Handelsplattform anzubieten, ohne AML- und Know Your Customer (KYC)-Protokolle zu implementieren.
Die Mitteilung der US-Staatsanwaltschaft lautet: „Von 2018 bis April 2022 betrieb Adam Colin Todd, 50, Digitex Futures, ein Online-Terminhandelsunternehmen, illegal als nicht registrierter Terminhändler in den Vereinigten Staaten. Todd verkaufte und bot als CEO von Digitex Futures illegal TerminkontraktetracDigitex Futures-Kunden in den Vereinigten Staaten an.“
Rechtliche Konsequenzen und Anklagen
Laut US-Staatsanwaltschaft drohen Todd bis zu fünf Jahre Haft oder eine Geldstrafe von 250.000 US-Dollar. Der Termin für die Urteilsverkündung steht jedoch noch nicht fest.
Im April Binance, wurde auch wegen der gleichen Vergehen verurteilt und zu vier Monaten Gefängnis verurteilt.
Adam Todd verließ seine Position als CEO von Digitex im Oktober 2022 und ist seit Februar 2023 als Chefentwickler für Digitex Games tätig. Nach einem massiven Datenleck bei Digitex im Jahr 2020, bei demdentNutzerdaten offengelegt wurden, kündigte Todd die Einstellung aller KYC-Prüfungen an. Diese Entscheidung erfolgte trotz vorheriger Zusicherungen der Plattform, dass US-IP-Adressen gesperrt seien und Nutzer bestätigen müssten, dass sie sich nicht in den Vereinigten Staaten befänden.
Neben den strafrechtlichen Anklagen wurden Todd und Digitex auch von der US-amerikanischen Warenterminhandelskommission (CFTC) zivilrechtlich verklagt. 2022 reichte die CFTC Klage gegen Todd und Digitex ein, und 2023 erging ein Gerichtsurteil , das sie zur Zahlung von 16 Millionen US-Dollar an Strafen und Gewinnabschöpfung wegen Verstößen gegen US-amerikanisches Recht verurteilte.
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Damilola Lawrence
Damilola Lawrence berichtet seit über fünf Jahren über Kryptomärkte und Technologie. Zuvor veröffentlichte er Krypto-Analysen und -Einblicke in TheShibMagazine, CryptoMode, Qweens Magazine und die Recording Academy, bevor er zu Web3 wechselte. Bei Cryptopolitanist er Spezialist für Kryptopreisprognosen. Nach seinem Bachelor-Abschluss absolvierte er ein Masterstudium in IT-Cybersicherheit an der Maria-Curie-Skłodowska-Universität.
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