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Krypto-Regel: Kongressabgeordnete fordern Fristverlängerung

In diesem Beitrag:

Zusammenfassung (TL;DR)

  • US-Kongressabgeordnete fordern das Finanzministerium auf, die Frist für öffentliche Stellungnahmen zu seiner vorgeschlagenen neuen Krypto-Regel zu verlängern.
  • Die neue Verordnung zielt auf eine strengere KYC-Regelung ab.

Eine Gruppe von US-Kongressabgeordneten hat das Finanzministerium aufgefordert, die Frist für eine geplante neue Krypto-Regelung zu verlängern. Das Ministerium beabsichtigt, strengere KYC- Vorschriften , insbesondere für selbstgehostete Wallets und Blockchain-Knoten.

Die neun Kongressabgeordneten, angeführt von Tom Emmer, sind der Ansicht, dass die vom Ministerium ursprünglich gesetzte Frist von 15 Tagen für öffentliche Stellungnahmen zum vorgeschlagenen Krypto-Regelwerk zu kurz war. Sie fordern stattdessen eine Verlängerung auf mindestens 60 Tage.

Den Behörden zufolge haben die KYC-Vorschriften angesichts der Vorteile für die nationale Sicherheit an Bedeutung gewonnen. Die neue Krypto-Regelung war zudem notwendig, um Geldwäsche zu verhindern.

Die von den Regulierungsbehörden gesetzte 15-tägige Frist läuft voraussichtlich am kommenden Montag ab, doch die Abgeordneten fordern unter Berufung auf die Feiertage eine Verlängerung. In dem Schreiben heißt es unter anderem: „Es wäre der Öffentlichkeit unmöglich, in so kurzer Zeit sinnvolle Stellungnahmen abzugeben…“

Die Kongressabgeordneten empfahlen den Behörden außerdem, den verschiedenen Organisationen ausreichend Zeit zur Bearbeitung der angesprochenen Probleme einzuräumen. Sie schlugen vor, ihnen sechs Monate Zeit zu geben, um die technologischen Lösungen umzusetzen, die sowohl die nationale Sicherheitsfrage als auch die Geldwäschebedenken der Behörden ausräumen würden.

Siehe auch:  Bitmain erleidet weiteren Rückschlag inmitten der anti-chinesischen Politik Trumps

OFAC verhängt Geldstrafe gegen BitGo wegen Verstoßes gegen die Krypto-Regeln

Wir berichteten, dass das Office of Foreign Assets Control (OFAC) BitGo wegen Verstoßes gegen seine Krypto-Regelung zur Umsetzung der KYC-Vorschriften mit einer Geldstrafe belegt hat.

Die Finanzaufsichtsbehörde erklärte, BitGo habe Nutzern in Ländern wie Kuba, Iran, Sudan und Syrien zwischen März 2015 und Dezember 2019 die Nutzung ihrer Dienste ermöglicht.

BitGo zahlte eine Geldstrafe von 98.830 US-Dollar wegen Verstoßes gegen die Regel. Die Behörden merkten an, dass das Unternehmen während der gesamten Untersuchungsphase kooperativ gewesen sei.

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