BitGo erzielt Einigung mit dem OFAC

Zusammenfassung (TL;DR)
- BitGo zahlt über 90.000 US-Dollar Strafe an das OFAC.
- Die Gespräche zwischen dem Krypto-Unternehmen und PayPal sind gescheitert.
BitGo hat eine Einigung mit dem Office of Foreign Assets Control (OFAC) erzielt, der US-amerikanischen Aufsichtsbehörde für Finanzinformationen und -durchsetzung. Die Behörde hatte ein Durchsetzungsverfahren gegen das Krypto-Unternehmen eingeleitet, da dieses Nutzer in Ländern wie der Krim, Kuba, Iran, Sudan und Syrien nicht daran hindern konnte, seine Dienste zu nutzen.
Den Behörden zufolge bot das Krypto-Unternehmen diesen Personen zwischen dem 10. März 2015 und dem 11. Dezember 2019 seine Dienste an. Die Nutzer nutzten in diesem Zeitraum den sicheren, nicht verwahrenden digitalen Wallet-Verwaltungsdienst des Unternehmens, um über 100 Transaktionen im Wert von rund 9.000 US-Dollar durchzuführen.
Laut einer kürzlich veröffentlichten Mitteilung der US-Behörden hat BitGo einer Zahlung einer Geldstrafe von 98.830 US-Dollar zugestimmt. Normalerweise kann die Strafe für solche Verstöße bis zu 53 Millionen US-Dollar betragen, doch das OFAC merkt an, dass das Kryptounternehmen mit den Ermittlungen kooperiert hat.
Jake Chervinsky, der Justiziar von Compound Finance, bezeichnete die Einigung als „sehr erfreulich“ für das Krypto-Unternehmen. Dies gelte insbesondere, da die Offenlegung unfreiwillig erfolgt sei.
Jake fügte hinzu, dass es den Anschein habe, als bräuchten die Behörden keine weiteren Know-your-customer-Prozesse (KYC), bevor sie solche Sanktionen gegen fehlbare Krypto-Unternehmen verhängen.
Die Übernahmegespräche zwischen BitGo und PayPal sind gescheitert
Anfang Oktober kursierten Gerüchte, PayPal würde BitGo kaufen. Dies ist nun nicht mehr möglich, da wir kürzlich berichtet haben , dass der CEO des Krypto-Unternehmens, Mike Belshe, erklärt hat, dass sein Unternehmen derzeit keine externen Finanzmittel aufnehmen will.
Belshe fügte außerdem hinzu, dass die Bilanz des Unternehmens derzeit gesund sei, obwohl das Unternehmen noch nicht profitabel sei.
PayPal hingegen ist auf der Suche nach einem alternativen Krypto-Unternehmen, das es übernehmen kann.
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Kamsi König
King Kamsi ist ein Autor und Enthusiast im Bereich Fintech und digitale Währungen. Er interessiert sich besonders für Blockchain und Kryptowährungen sowie deren weltweite Verbreitung. Wenn er nicht gerade schreibt, trifft man ihn in Foren an, wo er sich mit den führenden Köpfen der Krypto-Szene austauscht – sowohl mit Entwicklern als auch mit Startup-Gründern.
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