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Deutschland will Kryptosteuerdaten direkt von den Dienstleistern erheben

VonLubomir TassevLubomir Tassev
2 Minuten gelesen,
Deutschland will Kryptosteuerdaten direkt von den Dienstleistern erheben
  • Die deutsche Regierung plant, Steuerinformationen von Kryptoplattformen zu erhalten.
  • Die Dienstleister werden verpflichtet, dem Staat jährlich Nutzerdaten zu melden.
  • Die Informationen werden mit den Steuerbehörden in den EU-Staaten und anderen Ländern geteilt.

Die Bundesregierung in Deutschland verpflichtet Krypto-Dienstleister nun dazu, steuerrelevante Nutzerinformationen an den Staat zu übermitteln.

Die Daten werden mit anderen Nationen, sowohl innerhalb als auch außerhalb der EU, geteilt, um angeblich steuerpflichtige Münztransaktionen transparenter zu gestalten.

Deutsche Behörden erhalten Steuererklärungen von Krypto-Plattformen

Die Berliner Regierung hat eine neue Regelung für Kryptowährungsunternehmen beschlossen, nach der diese Nutzerdaten erfassen und an die deutsche Steuerbehörde melden müssen.

Die Daten werden jährlich an das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) übermittelt undmaticmit ähnlichen Stellen in anderen Ländern ausgetauscht.

Die neue Meldepflicht für Steuerpflichtige wurde vom Finanzministerium angekündigt, wie das führende deutsche Krypto-Nachrichtenportal BTC Echo am Donnerstag berichtete.

In einem Beitrag auf X vom Vortag hatte die Behörde mitgeteilt, dass das Ziel darin bestehe, die Transparenz steuerlich relevanter Transaktionen mit digitalen Vermögenswerten zu erhöhen.

Was wird sich für Kryptowährungsanleger ändern?

Die unmittelbare Folge für Krypto-Nutzer in Deutschland wird sein, dass sich der Staat bei der Erfassung ihrer Aktivitäten nicht mehr ausschließlich auf Steuererklärungen stützt, sondern auch auf Meldungen von regulierten Marktteilnehmern.

Die Entscheidung der Bundesregierung ist Teil eines umfassenden Maßnahmenpakets, das den Austausch von Steuerinformationen verbessern und auf digitale Währungen wie Bitcoin und Ethereumausweiten soll.

Dies gilt nicht nur für Transaktionen über Kryptobörsen und -dienstleister, sondern auch für andere Fintech-Plattformen und Finanzkonten.

Alle diese Unternehmen sind verpflichtet, die Umsätze ihrer Mandanten dem deutschen Finanzamt zu melden, welches die Daten anschließend mit den zuständigen Behörden in anderen EU-Mitgliedstaaten austauscht. Im Gegenzug erhält das Finanzamt Informationen über im Ausland erzielte deutsche Einkünfte.

Das Finanzministerium wies außerdem darauf hin, dass ein neues Zusatzabkommen diesen Austausch mit den zuständigen Behörden in Ländern außerhalb der Europäischen Union ermöglichen wird.

Deutschlands Krypto-Branche sieht sich zunehmender regulatorischer Belastung ausgesetzt

Die Aktualisierung der Steuermeldevorschriften wird den Regulierungsdruck auf die Blockchain-Branche in der Bundesrepublik weiter erhöhen, bemerkte BTC Echo in seinem Artikel.

Nach der Umsetzung europäischer Regulierungen wie dem Gesetz über Märkte für Krypto-Assets (MiCA) und der DAC8- Richtlinie, die in diesem Jahr in Kraft traten, verlagern die Behörden ihren Fokus nun auf tracdigitaler Währungsströme.

Lizenzierte Krypto-Dienstleister müssen sich nun angemessen auf die zusätzlichen Meldeverfahren vorbereiten, während Kunden damit rechnen müssen, dass ihre Transaktionen für die Steuerbehörden wesentlich transparenter werden.

Positiv zu vermerken ist, dass ein Steuervorteil für Besitzer von Kryptowährungen kürzlich einen Versuch im deutschen Parlament überstanden hat, ihn abzuschaffen, wie berichtete Cryptopolitan Cryptopolitan Mai

Ein von den Grünen eingebrachter Gesetzentwurf, der eine Steuerbefreiung für langfristige Investitionen in digitale Vermögenswerte vorsieht, wurde von anderen Fraktionen im Bundestag abgelehnt.

In Deutschland sind Kapitalgewinne aus dem Verkauf von Kryptowährungen mehr als ein Jahr nach dem Kauf steuerfrei, und der Vorschlag zielte darauf ab, die Haltefristregelung abzuschaffen.

Die Zukunft dieser speziellen Steuererleichterung bleibt jedoch ungewiss, da in Berlin die politische Unterstützung für ihre Abschaffung zunimmt.

Die Sozialdemokratische Partei, die sich für eine höhere Besteuerung von Kryptowährungen ausspricht, erwartet, dass ihr Finanzminister Lars Klingbeil seine Vorschläge zu diesem Thema vorstellen wird.

Die deutschen Behörden versuchen, die geschwächte Wirtschaft des Landes durch erhöhte Staatsausgaben zu stützen.

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