Der Vorstoß zur Erhöhung der Kryptosteuern in Deutschland ist im Bundestag gescheitert

• Ein Gesetzentwurf zur Abschaffung der Steuerbefreiung für Krypto-Investoren wurde in Berlin abgelehnt.
• Abgeordnete der meisten Parteien kritisierten den Reformvorschlag der Grünen.
• Der Gesetzentwurf zielte auf die einjährige Haltefrist für Krypto-Assets ab.
Ein Versuch, die Steuerlast für Kryptowährungsbesitzer in Deutschland zu erhöhen, hat im deutschen Parlament nicht genügend Unterstützung gefunden.
Die meisten Parteien lehnten einen von den Grünen eingebrachten Gesetzentwurf ab, der auf die steuerfreien Gewinne aus langfristigen Investitionen in digitale Vermögenswerte abzielte.
Der Kryptosteuervorschlag der Grünen wurde im Parlament gestoppt
Der Gesetzentwurf, der eine Verschärfung der Besteuerung von Kryptowährungsinvestoren vorsah, wurde im Finanzausschuss des Bundestages, dem Unterhaus des deutschen Parlaments, gestoppt.
lediglich von der Fraktion der Linken unterstützt Mitteilung des Parlaments
Die Befürworter des Gesetzes wollten steuerfreie Gewinne aus dem Handel mit digitalen Währungen wie Bitcoin und Ethereumabschaffen, wie BTC Echo in einem Artikel hervorhob.
Nach den geltenden Bestimmungen der Bundesrepublik sind Kapitalgewinne aus dem Verkauf von Münzen, die nach dem Kauf länger als ein Jahr gehalten wurden, steuerfrei. Die Haltefristregelung bleibt vorerst bestehen.
Die Grünen, die dies für ungerechtfertigt hielten, bestanden darauf, dass Krypto-Assets ähnlich wie andere Anlagen behandelt werden sollten, erklärte das führende deutsche Krypto-Nachrichtenportal weiter.
Kritiker dieser Position argumentieren jedoch, dass Krypto-Investoren nach dem Vorschlag stärker besteuert worden wären als beispielsweise Anleger, die in reguläre Aktien investieren.
Die regierenden deutschen Parteien lehnen den Steuerentwurf der Grünen ab
Nach Ansicht von Abgeordneten der CDU/CSU-Fraktion von Bundeskanzler Friedrich Merz schließe das von den Grünen entworfene Gesetz keine Gesetzeslücken.
Im Gegenteil, die Mitglieder der regierenden Mehrheit befürchten, dass dadurch neue geschaffen worden wären, da sie vorsieht, Kryptowährungen anders zu besteuern als traditionelle Vermögenswerte wie Edelmetalle oder ausländische Fiatwährungen.
Die rechtsextreme Alternative für Deutschland (AfD), die größte Oppositionspartei im Bundestag, forderte, dass sich die Regierung darauf konzentrieren solle, weniger Dinge zu besteuern, anstatt nach neuen Einnahmequellen zu suchen.
Um dies zu erreichen, schlug die populistische Fraktion vor, die Rolle des Staates auf die Aufrechterhaltung seiner Kernfunktionen zu beschränken, wie etwa die Gewährleistung der Sicherheit und die Verwaltung des Justizsystems.
Die Sozialdemokratische Partei (SPD), der Juniorpartner der Christdemokraten in der Bundesregierung, befürwortet im Allgemeinen eine höhere Besteuerung von Kryptowährungen.
Doch die Vertreter der Partei im Parlament wollen die Verabschiedung der notwendigen Änderungen so lange hinauszögern, bis Finanzminister Lars Klingbeil seine eigenen Vorschläge zu diesem Thema vorlegt.
Die Grünen wollten an Milliardengewinnen aus Kryptowährungen partizipieren
Bei der Vorstellung ihres Gesetzesvorschlags behaupteten die Grünen, dass die Steuerbefreiung für Gewinne aus Kryptowährungen ursprünglich für andere Vermögenswerte, wie zum Beispiel Antiquitäten, die nach langer Lagerung zum Verkauf angeboten werden, eingeführt worden sei.
Die Abgeordneten der Partei hofften außerdem, die Haushaltseinnahmen um mindestens die Hälfte der erwarteten zusätzlichen Steuereinnahmen in Höhe von 11,4 Milliarden Euro zu steigern, wie aus einer Schätzung der Frankfurt School of Finance hervorgeht.
Die Linke, die ihren Gesetzentwurf unterstützte, nachdem sie erst kürzlich Reformen gefordert hatte, beharrte darauf, dass die bestehenden Ungerechtigkeiten bei der Besteuerung von Krypto-Vermögenswerten trotz der Schwächen des Entwurfs der Grünen letztendlich überwunden werden müssten.
Dazu gehörte unter anderem das Risiko einer zunehmenden Bürokratie und das Fehlen einer Obergrenze für den Ausgleich von Verlusten aus Kryptowährungstransaktionen, was zu Einnahmeverlusten für die Staatskasse geführt hätte.
Auch ohne die Steueränderungen hat Deutschland in letzter Zeit den Druck auf Krypto-Investoren erhöht, ihre Gewinne ordnungsgemäß anzugeben, wie berichtete Anfang Cryptopolitan dieses Jahres
Eine der neuen Maßnahmen zur Verbesserung der Genauigkeit der Angaben in Steuererklärungen besteht darin, Krypto-Dienstleister zu verpflichten, Details über ihre Kunden und deren Transaktionen zu erfassen und an das Finanzamt zu übermitteln.
der Europäischen Union DAC8- in der Bundesrepublik, die am 1. Januar 2026 in Kraft trat.
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