Südkorea verschärft die Kontrollen von Krypto-APIs, da DAXA den Missbrauch gemeinsam genutzter Schlüssel ins Visier nimmt

Südkorea verschärft die Kontrollen von Krypto-APIs, da DAXA den Missbrauch gemeinsam genutzter Schlüssel ins Visier nimmt
- Die Digital Asset Exchange Alliance hat Regeln eingeführt, die Börsen dazu zwingen, verdächtig geteilte API-Schlüssel zu sperren.
- Laut dem südkoreanischen Finanzaufsichtsdienst macht der automatisierte Handel mittlerweile rund 30 % des Krypto-Umsatzes aus.
- Börsen wie Upbit und Bithumb werden eine strengere API-Überwachung und IP-Whitelisting einführen.
Die südkoreanische Digital Asset Exchange Alliance (DAXA) hat einen neuen Compliance-Standard eingeführt. Kryptobörsen in der Region müssen nun API-Schlüssel für ungültig erklären, die im Verdacht stehen, unrechtmäßig zwischen Nutzern weitergegeben worden zu sein. Diese Maßnahme hat die regulatorische Aufsicht in einem der aktivsten Märkte für digitale Vermögenswerte weltweit verschärft.
Dies geschieht zu einem Zeitpunkt, an dem die britische Finanzaufsichtsbehörde (FSS) die Überwachung des automatisierten Kryptohandels vorantreibt. Die Aufsichtsbehörden gehen davon aus, dass dieser Handel mittlerweile rund 30 % des Inlandsumsatzes ausmacht.
Der globale Kryptomarkt erlebte in den letzten 24 Stunden einen massiven Kurssturz. Bitcoin Kurs fiel um mehr als 3 %, der Ether-Kurs um fast 5 %. Die kumulierte Marktkapitalisierung des Kryptomarktes beträgt 2,46 Billionen US-Dollar.
DAXA verschärft API-Überwachung
zufolge Berichtenzielt der neue Rahmen der DAXA auf die zunehmenden Bedenken von Regulierungsbehörden und Börsen ab. Eines dieser Bedenken betrifft die Verwendung gemeinsam genutzter oder kompromittierter API-dent. Diese werden zur Marktmanipulation und zum Spoofing von Aufträgen eingesetzt. Sie können sogar Transaktionen über mehrere Konten hinweg koordinieren.
Die FSS wies darauf hin, dass einige Händler wiederholt große Kaufaufträge erteilten und stornierten. Dies geschah, um falsche Nachfragesignale zu erzeugen. Anschließend betätigten sie den Verkaufsbutton, sobald der Kurs stieg. Die Aufsichtsbehörde gab jedoch nicht bekannt, wie viele Konten untersucht werden.
Der Trend zu API-Schlüsseln hat den Markt erobert. Er ermöglicht es automatisierten Systemen, sich direkt mit Börsen zu verbinden, um auf Marktdaten zuzugreifen. Anschließend werden Aufträge ausgeführt, Einzahlungen getätigt und Auszahlungen abgewickelt.
Gemäß den neuen Richtlinien werden die DAXA-Mitgliedsbörsen bei verdächtigem API-Sharing-Verhalten strenge Maßnahmen ergreifen. Nach verstärkter Überwachung und Nutzerwarnungen werden die Nutzer zur erneuten Authentifizierung aufgefordert.
Upbit, Bithumb, Coinone, Korbit und Gopax werden von der DAXA reguliert. Diese Börsen werden zudem IP-Whitelisting-Systeme einsetzen, die den API-Zugriff auf genehmigte Adressen beschränken. Die genaue Erkennungsmethode, die künftig zum Einsatz kommen wird, hat die Gruppe bisher nicht offengelegt.
API-Missbrauch löst in Korea hartes Vorgehen aus
Bereits 2022 geriet 3Commas in die Schlagzeilen, als es um die großflächige Offenlegung von Zugriffstoken ging. Berichten zufolge wurden rund 100.000 API-Schlüssel offengelegt. Diese Schlüssel gehörten jedoch zu Binance und KuCoin-Konten.
Binance, Coinbase, OKX und Kraken unterstützen alle IP-Whitelisting und API-Berechtigungsmanagement. Die neuen Regeln von DAXA scheinen jedoch in einigen Fällen eine obligatorische Durchsetzung vorzusehen.
Sicherheitsforscher warnen seit Längerem davor, dass der Missbrauch von API-dentnach wie vor eines der am wenigsten öffentlich diskutierten operationellen Risiken innerhalb der Krypto-Handelsinfrastruktur darstellt.
Das Kryptoinfrastrukturunternehmen Sodot hatte darauf hingewiesen, dass viele API-bezogenedentoft pauschal als allgemeine Hacks kategorisiert werden. Sie müssen jedoch als Kompromittierungendentgemeldet werden.
Der ehemalige Binance CEO Changpeng Zhao warnte die Nutzer während des 3Commas-Vorfallsdent. Es wardent , dass API-dentein ernsthaftes Risiko für automatisierte Handelssysteme darstellten.
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Häufig gestellte Fragen
Was ist DAXA und welche Börsen umfasst der Konzern?
DAXA ist die südkoreanische Allianz für den Handel mit digitalen Vermögenswerten (Digital Asset Exchange Alliance), eine Selbstregulierungsorganisation, deren Mitglieder die fünf größten Börsen des Landes sind: Upbit, Bithumb, Coinone, Korbit und Gopax, sowie kleinere lizenzierte Betreiber.
Was passiert, wenn eine Börse meinen API-Schlüssel gemäß dem neuen Standard kennzeichnet?
Die Börsen werden je nach Risikobewertung eskalierende Maßnahmen ergreifen, beginnend mit verstärkter Überwachung und Warnungen, gefolgt von der Anforderung einer erneuten Authentifizierung und schließlich dem Ablauf des Schlüssels, wodurch jeglicher Zugriff unterbrochen wird, bis ein neuer, konformer Schlüssel generiert wird.
Wie werden Börsen eine unzulässige Weitergabe von API-Schlüsseln erkennen?
DAXA hat keine spezifischen technischen Methoden offengelegt, aber der Rahmen deutet laut Berichten von BloomingBit und Binance Square auf Verhaltensanalysen, ungewöhnliche Handelsmuster und Zugriffe von nicht registrierten IP-Adressen als wahrscheinliche Erkennungssignale hin.
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Ashish Kumar
Ashish Kumar ist Krypto- und Finanzjournalist mit acht Jahren Redaktionserfahrung. Er berichtet über aktuelle Entwicklungen auf den Kryptomärkten, Regulierungen, DeFiund Börsenökosystemen. Er hat bereits für Coingape, Todayq und Newsroompost gearbeitet. Ashish besitzt ein Postgraduate Diploma in English Journalism vom IIMC. Er hat außerdem Branchengrößen wie Arthur Hayes, Yat Siu, Austin Federa und andere interviewt.
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