Zusammenfassung (TL;DR)
- Die südkoreanische Behörde analysiert die Kryptowährung 578 im Hinblick auf eine angemessene Krypto-Regulierung
- Der FSC-Chef merkt an, dass alle Kryptobörsen unter der Aufsicht der Regulierungsbehörden stehen müssen
- Südkoreanische Kryptofirmen haben mit einer Klage wegen strenger Regulierungen gedroht
Im Hinblick auf eine angemessene Krypto-Regulierung haben südkoreanische Regulierungsbehörden erklärt, dass sie derzeit Daten zu 578 Kryptowährungen analysieren, während sie über vier kryptobezogene Gesetzesentwürfe zur Regulierung von Kryptowährungen beraten.
„Wir leisten derzeit Vorarbeit, indem wir Daten zu 578 Münzen in verschiedenen Formen suchen und analysieren“, sagte der Vorsitzende der obersten Finanzaufsichtsbehörde des Landes.
Laut dem Nationalen Politikkomitee der südkoreanischen Nationalversammlung, der Behörde, die derzeit an der Regulierung von Kryptowährungen arbeitet, besteht die Notwendigkeit, so viele Kryptowährungen zu analysieren, in der Regulierung von Krypto-Unternehmen und im Schutz der Anleger.
lokalen Berichten bereitet sich auch Eun Sung-soo, der oberste Finanzregulierer des Landes, die Financial Services Commission (FSC), auf die Regulierung der Kryptoindustrie vor.
Sung-soo bestätigte, dass Banken, die Konten mit Klarnamen für Kryptowährungsbörsen anbieten, im Falle von Geldwäsche im Zusammenhang mit Kryptowährungstransaktionen nicht vollumfänglich haftbar gemacht werden.
Er wies darauf hin, dass das geltende Gesetz des Landes vorsieht, dass Banken nur dann verpflichtet sind, der koreanischen Finanzermittlungsbehörde (Korea Financial Intelligence Unit) Meldung zu erstatten, wenn sie den Verdacht auf unregelmäßige Transaktionen haben. Andernfalls werden ihnen wegen Verletzung ihrer Pflicht Geldstrafen auferlegt.
Binanceund andere Börsen unterliegen der Aufsicht von Kryptoregulierungsbehörden
Der Leiter der Regulierungsbehörde wurde gefragt, ob Binance angesichts der massiven Kritik, der das Unternehmen ausgesetzt war, eine Lizenz für den Betrieb im Land benötige.
Er antwortete, dass alle Kryptowährungsbörsen, sowohl ausländische als auch inländische, der koreanischen Finanzermittlungsbehörde (Korea Financial Intelligence Unit) Bericht erstatten müssen.
Die Kryptobörse Binance steht weltweit unter strenger behördlicher Beobachtung, da unter anderem Großbritannien, die Kaimaninseln, Thailand und Japan der führenden Kryptobörse vorgeworfen haben, illegal zu operieren.
Strenge Krypto-Regulierung – Krypto-Firmen drohen mit Klage gegen Südkorea
Cryptopolitan berichtete kürzlich, dass koreanische Börsenfirmen kurz davor stehen, zu rebellieren und die Regierung wegen strenger und ungünstiger Vorschriften, denen sie unterworfen sind, zu verklagen.
Die Regelung, die Anlass zu einer Klage gibt, ist diejenige, die von ihnen verlangt, bis September ein Konto mit ihrem richtigen Namen bei einer lokalen Bank zu führen.
Offenbar würde eine Regulierung zu viele kleinere Handelsplattformen in den Ruin treiben, weshalb diese sich für eine Klage entscheiden.

