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Die CFTC verhängt gegen Uniswap eine Geldstrafe von 175.000 US-Dollar wegen illegalen Hebelhandels

VonJai HamidJai Hamid
Lesezeit: 2 Minuten
Die CFTC verhängt gegen Uniswap eine Geldstrafe von 175.000 US-Dollar wegen illegalen Hebelhandels
  • Uniswap wurde von der CFTC mit einer Geldstrafe von 175.000 US-Dollar belegt, weil das Unternehmen riskante Hebelgeschäfte ohne ordnungsgemäße Genehmigungen angeboten hatte.
  • Die CFTC wirft Uniswap vor, regulären Händlern risikoreiche Transaktionen ohne angemessene Aufsicht ermöglicht zu haben.
  • Zwischen der SEC und der CFTC herrscht ein heftiger Streit darüber, wer in der Branche welche Bereiche kontrolliert, insbesondere nach Fällen wie Ripple und Grayscale.

Uniswap wurde von der US-amerikanischen Commodity Futures Trading Commission (CFTC) mit einer Geldstrafe von 175.000 US-Dollar belegt. Der Vorwurf? Das Unternehmen bot gehebelte und margengesicherte Rohstoffgeschäfte mit digitalen Vermögenswerten für Privatkunden ohne die erforderliche behördliche Genehmigung an. 

Diese Strafe beinhaltet auch eine Warnung. Uniswap Labs, das Unternehmen hinter dem Protokoll, muss alle Aktivitäten einstellen, die gegen den Commodity Exchange Act (CEA) verstoßen. Ian McGinley, Leiter der Vollzugsbehörde der CFTC, sagte

„Die heutige Maßnahme beweist einmal mehr, dass die Vollzugsbehörde den CEA im Zuge der Weiterentwicklung von Plattformen für digitale Vermögenswerte und DeFi Ökosystemen konsequent durchsetzen wird. DeFi Betreiber müssen wachsam sein, um sicherzustellen, dass Transaktionen gesetzeskonform sind.“ 

Gehebelte Token bieten ein höheres Engagement in Kryptowährungen, sind aber dadurch riskanter. Laut CFTC waren diese Transaktionen illegal, da die „tatsächliche Lieferung“ nicht innerhalb von 28 Tagen erfolgte. Dies ist offenbar eine Voraussetzung für solche Transaktionen.

Hinzu kommt, dass Uniswap auch normalen Kleinanlegern – also Leuten, die eigentlich nicht an solchen riskanten Transaktionen teilnehmen sollten – ohne angemessene Aufsicht die Teilnahme ermöglichte.

Dies ist Teil einer größeren Geschichte über den andauernden Streit zwischen US-Regulierungsbehörden darüber, wer im Kryptomarkt welche Bereiche regulieren soll. Die Securities and Exchange Commission (SEC) ist traditionell aggressiver vorgegangen und hat Projekte, die sie als Wertpapiere einstuft, genauer unter die Lupe genommen.

Die SEC geht hart gegen Kryptofirmen vor und greift mit Klagen und Durchsetzungsmaßnahmen massiv ein. Sie hat es unter anderem mit Coinbase aufgenommen und wirft dem Unternehmen vor, eine nicht registrierte nationale Wertpapierbörse, einen Broker und eine Clearingstelle betrieben zu haben. Das Verfahren ist noch anhängig.

Bereits 2019 ging die SEC gegen Telegram vor und argumentierte, der Token-Verkauf im Wert von 1,7 Milliarden US-Dollar sei im Grunde ein nicht registriertes Wertpapierangebot. Das Gericht gab der SEC in diesem Punkt Recht und stoppte Telegrams Pläne mit einer einstweiligen Verfügung.

Im Fall gegen Rippleargumentierte die SEC beispielsweise, dass XRP als nicht registriertes Wertpapier verkauft wurde. Das Gericht widersprach dieser Argumentation jedoch in einigen Punkten und urteilte, dass der Verkauf XRP an Börsen keine Wertpapierangebote darstelle.

Ein weiterer Erfolg für die Branche war, dass das Berufungsgericht des District of Columbia die Ablehnung des Antrags von Grayscale auf Zulassung Bitcoin -ETFs durch die SEC als willkürlich und unbegründet einstufte. 

Andererseits konzentrierte sich die CFTC im Allgemeinen auf Derivate, gewinnt aber zunehmend an Einfluss in der Branche, insbesondere wenn es um Rohstoffe geht. 

Im Kongress gibt es zudem Bestrebungen, die Zuständigkeiten klarer zu definieren. Einige Abgeordnete tendieren dazu, der CFTC mehr Befugnisse einzuräumen, insbesondere in Bezug auf Vermögenswerte, die nicht eindeutig der defider SEC entsprechen.

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