Xiaomi beschleunigt die Produktion des Elektrofahrzeugs YU7 nach 40.000 Auslieferungen

- Der YU7 SUV von Xiaomi verkaufte sich schnell: In der ersten Stunde gingen 289.000 Bestellungen ein, und innerhalb von zwei Monaten wurden über 40.000 Fahrzeuge ausgeliefert.
- Das Unternehmen steigert die Produktion und verkürzt die Lieferzeiten von 56–59 Wochen auf 45–48 Wochen.
- Xiaomi investiert in Fabriken und Lieferketten, um im Markt für Elektrofahrzeuge mit Tesla und BYD konkurrieren zu können.
Xiaomi Corp. erhöht die Produktion seines neuen elektrischen SUV YU7, nachdem in nur gut zwei Monaten mehr als 40.000 Einheiten ausgeliefert wurden. Dies unterstreicht die boomende Nachfrage und verdeutlicht gleichzeitig die Herausforderungen bei der Auslieferung.
CEO Lei Jun erklärte, die Auslieferungen des YU7 hätten am 6. Juli begonnen und die Marke von 40.000 Einheiten schnell überschritten, obwohl diese Zahl noch hinter den Kundenerwartungen zurückbleibe. Er räumte eine „große Diskrepanz“ zwischen Bestellungen und Lieferungen ein und versprach, die Produktion zu beschleunigen, um diese zu verringern.
Der YU7 stellte am Tag seiner Markteinführung sofort einen Branchenrekord auf: 289.000 Bestellungen ein. Innerhalb von 18 Stunden folgten über 240.000 verbindliche Bestellungen. Obwohl es sich größtenteils um Anzahlungen handelte, deutet dieser Anstieg auf eintronVerbraucherinteresse an Xiaomis neuem Elektrofahrzeug hin.
Xiaomi drängt die Fabriken, mehr zu leisten, um die Nachfrage zu befriedigen
Xiaomi arbeitet daran, die Produktion des YU7 zu steigern, nachdem ein massiver Auftragsanstieg die Kapazitäten der Werke überlastet hat. Der SUV hat sich schnell zu einem der begehrtesten Neuwagen Chinas entwickelt, und die Befriedigung der Kundennachfrage ist nun die größte Herausforderung für das Unternehmen.
Das Unternehmen lieferte im August 16.548 YU7 aus, fast dreimal so viele wie im Juli. Darin enthalten sind die Verkäufe des ersten Modells, der Limousine SU7, sowie die monatlichen Gesamtauslieferungen, die erneut die Marke von 30.000 überschritten. Mit dieser Leistung zählt Xiaomi zu den am schnellsten wachsenden Elektroautoherstellern des Landes, wo etablierte Unternehmen wie BYD, Nio und Tesla den Markt dominieren.
Käufer des neuen YU7 müssen zwar weiterhin mit langen Wartezeiten rechnen, doch die Lage hat sich verbessert. Die Lieferzeit beträgt nun 45–48 Wochen. Im letzten Monat lag sie noch bei 56–59 Wochen. Laut Analysten von Goldman Sachs fährt Xiaomi die Produktion hoch. Sie schätzen, dass die wöchentliche Produktionsrate des Unternehmens bald 10.000 Einheiten erreichen könnte – ein wichtiger Meilenstein im Wettbewerb mit größeren Konkurrenten.
Ein Teil des Problems liegt in der Komplexität des YU7. Anders als bei der Limousine SU7 dauerte es 230 Tage, bis die erste Charge von 100.000 Einheiten vom Band lief. Der YU7 ist ein relativ großes SUV mit mehr Teilen, was eine längere Montagezeit erforderte. Dennoch hat Xiaomi an Tempo gewonnen, was die Fähigkeit des Unternehmens unterstreicht, aus einem anstrengenden ersten Versuch schnell zu lernen.
Branchenbeobachter sind sich einig, dass diese rasante Produktionssteigerung entscheidend sein wird. Der chinesische Markt für Elektrofahrzeuge ist hart umkämpft: Tesla senkt die Preise, um Marktanteile zu sichern, und BYD expandiert aggressiv im In- und Ausland. Der Erfolg des YU7 jenseits der Schlagzeilen könnte maßgeblich davon abhängen, ob Xiaomi seine Produktionslinien und Auslieferungssysteme ohne größere Verzögerungen oder unzufriedene Kunden am Laufen halten kann.
Hinter den Kulissen steht Xiaomi in engem Kontakt mit Zulieferern, um eine stabile Versorgung mit Batterien, Halbleitern und anderen wichtigen Komponenten sicherzustellen. Das Unternehmen investiert außerdem in Automatisierung und zusätzliche Produktionslinien, um Engpässe zu beseitigen.
Xiaomi verstärkt seine Ambitionen im Bereich der Elektrofahrzeuge
Xiaomi setzt verstärkt auf Elektrofahrzeuge, um sein Geschäft zu diversifizieren und etablierte Akteure in diesem Sektor herauszufordern, nachdem das Unternehmen bisher vor allem für Smartphones und Unterhaltungselektronik bekannt war.
Der YU7 zielt hinsichtlich Größe und Preis direkt auf Teslas Model Y ab, das eine ähnliche Reichweite zu einem höheren Basispreis von rund 253.500 Yuan (34.900 US-Dollar) bietet. Dank der aggressiven Preisgestaltung konnte Xiaomi die preisbewussten chinesischen Kunden für sich gewinnen. Analysten gehen davon aus, dass sich das SUV zu einem Verkaufsschlager entwickeln könnte, sobald die Produktionsengpässe behoben sind.
Das Unternehmen steht jedoch vor erheblichen Herausforderungen. Xiaomis noch junge Automobilsparte soll die Produktion ausweiten, ohne dabei Abstriche bei der Qualität zu machen. Auch die Lieferketten für Batterien und Chips sind von den branchenweiten Engpässen betroffen. Investoren beobachten die Entwicklung genau, um zu sehen, ob das Unternehmen ohne kostspielige Verzögerungen mithalten kann.
Für Lei Jun ist das Ziel klar. Er hat zugesagt, die Produktion deutlich zu steigern und bekräftigt, dass Xiaomi die überwältigende Nachfrage in zuverlässige und pünktliche Lieferungen umwandeln muss. Ob sich der YU7 in China trackann, wird über die Position des Unternehmens im hart umkämpften chinesischen Markt für Elektrofahrzeuge entscheiden.
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