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Die USA werden die Ergebnisse der Untersuchung zu Halbleiterimporten innerhalb von zwei Wochen bekannt geben

VonNellius IreneNellius Irene
3 Minuten Lesezeit
  • Die USA werden die Ergebnisse der Untersuchung zu Halbleiterimporten innerhalb von zwei Wochen bekannt geben.
  • Neue Zölle könnten folgen, wenn sich herausstellt, dass Importe die nationale Sicherheit gefährden.
  • Die Regierung weitet ihre Untersuchungen gemäß Abschnitt 232 auf weitere strategische Importe aus.

Die USA werden die Ergebnisse einer nationalen Sicherheitsuntersuchung zu Halbleiterimporten bekannt geben; die Ergebnisse werden innerhalb von zwei Wochen erwartet. 

Handelsminister Howard Lutnick gab den Schritt am Sonntag nach einem hochrangigen Treffen zwischen Präsidentdentdentdent dentdentdentdent dentdent von der Leyen, bekannt.

Die sogenannte Section-232-Untersuchung prüft, ob die starke Abhängigkeit der US-Regierung von ausländischen Halbleitern die nationale Sicherheit gefährdet. Sollten sich diese Risiken bestätigen, wird das Weiße Haus voraussichtlich neue Zölle auf importierte Chips erheben und damit möglicherweise die globale Technologie-Lieferkette grundlegend verändern.

Dieser Schritt ist Teil der fortgesetzten Bemühungen vondent Trump, die Zollpolitik in seiner zweiten Amtszeit aggressiv als wirtschaftliches und politisches Instrument einzusetzen. Seindent Joe Biden hatte gehofft, Hersteller durch staatliche Subventionen im Rahmen des CHIPS- und Wissenschaftsgesetzes zurückzugewinnen. Trump hingegen verfolgt protektionistische Strategien, um die Chipproduktion in die USA zurückzuholen.

Europa lindert die Probleme mit einem neuen Handelsabkommen

Die Halbleiteruntersuchung ist nicht nur eine Angelegenheit innerhalb der EU – sie hat internationale Auswirkungen. Die Europäische Union, die sich der möglichen ripple Folgen bewusst war, nahm jedoch in letzter Minute Handelsgespräche mit Washington auf, um sich vor möglichen Konsequenzen zu schützen.

Kurz nach ihrem Treffen gaben Präsidentdentdentdent dentdentdentdent dentdent von der Leyen ein neues Rahmenabkommen für den US-Handel. Das Abkommen sieht einen Zollsatz von 15 % für Generika auf alle EU-Importe in die USA und einen Zollsatz von 25 % auf europäische Automobile vor.

Die laufenden Untersuchungen im Halbleitersektor veranlassten die Europäische Union, ein rasches Handelsabkommen mit den Vereinigten Staaten anzustreben. Die europäischen Staats- und Regierungschefs wollten mehrere dringende Handelsfragen gleichzeitig angehen, wobei die Halbleiterzölle höchste Priorität hatten.

Die US-Regierung nutzte die Untersuchung als strategischen Vorteil in den Verhandlungen. Derdent der Europäischen Kommission ergriffmatic Maßnahmen, um mögliche Zölle im Zusammenhang mit Chips zu vermeiden, wobei ähnliche Ergebnisse für andere Handelspartner nicht garantiert sind.

Die USA bereiten die Ankündigung weiterer Zölle vor

Die Untersuchung im Halbleitersektor ist nur der jüngste Teil der umfassenderen Bemühungen der Trump-Regierung, die US-Handelspolitik grundlegend zu reformieren. Seit seiner Rückkehr ins Amt im Januar hat Trump zahlreiche dieser 232 laufenden Untersuchungen wieder aufgenommen, nicht nur im Bereich der Chips, sondern auch in den Bereichen Pharmazeutika, Kupfer und Holz; eine Untersuchung im Automobilsektor ist weiterhin anhängig.

Diese Sektoren gelten als kritisch für die nationale Sicherheit, insbesondere angesichts der globalen Lieferengpässe infolge der COVID-19-Pandemie und der zunehmenden geopolitischen Spannungen. Die Regierung argumentiert, dass die Rückverlagerung der Produktion in die Vereinigten Staaten die wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit und strategische Stärke des Landes stärken wird.

Die Regierung hat bereits einen 10-prozentigen Zoll auf die meisten Importe erhoben, und die Zölle sollen nach dem 1. August für einige der größten Handelspartner der USA, darunter China, Südkorea und Teile Lateinamerikas, deutlich steigen. Eine neue Runde von Zöllen könnte bald weitere Produktkategorien wietron, Industriemaschinen und Seltene Erden umfassen.

Seine Befürworter argumentieren, diese Maßnahmen zielten darauf ab, die amerikanische Industrie wiederzubeleben. Kritiker hingegen befürchten steigende Verbraucherpreise und das Risiko von Vergeltungsmaßnahmen seitens Verbündeter und Gegner.

Analysten beobachten Taiwan genau. Die Insel produziert über 60 % der weltweiten Halbleiter und fast 90 % der in Smartphones, Servern, KI-Systemen und Verteidigungssystemen verwendeten Hochleistungschips. Ein plötzlicher Zoll auf taiwanesische Chips könnte die Produktionskosten branchenübergreifend, unter anderem in der Automobil- und Militärindustrie, erhöhen undmatic Spannungen schüren.

Gleichzeitig haben inländische Chiphersteller wie Intel, GlobalFoundriesund Texas Instruments ihre Produktionskapazitäten in den USA ausgebaut. Branchenführer betonen jedoch, dass dieser Prozess Jahre dauern und kontinuierliche staatliche Unterstützung erfordern wird.

Der Aufbau heimischer Halbleiterkapazitäten ist eine langfristige Herausforderung. Branchenführer weisen darauf hin, dass ein abrupter Stopp der Chipimporte unrealistisch ist, da der Bau von Produktionsanlagen Jahre dauert, erhebliche finanzielle Investitionen erfordert und von hochqualifizierten Fachkräften abhängt.

Die vollständigen Ergebnisse der Untersuchung werden vor Mitte August veröffentlicht. Dies könnte ein erster Schritt hin zu einer umfassenderen Entkopplung von globalen Lieferketten sein.

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