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Die US-Börsenaufsicht SEC will OpenSea verklagen, weil „NFTs Wertpapiere sind“

VonJai HamidJai Hamid
Lesezeit: 2 Minuten
Offenes Meer
  • Die SEC erwägt eine Klage gegen OpenSea mit der Begründung, dass die auf der Plattform angebotenen NFTs möglicherweise Wertpapiere darstellen.
  • OpenSea argumentiert, dass NFTs keine Wertpapiere seien und dass die Maßnahmen der SEC Künstlern, Spielern und Sammlern schaden könnten.
  • Die Besorgnis wächst, da sich die Beteiligten fragen: „Was kommt als Nächstes von der SEC?“

Die US-amerikanische Börsenaufsichtsbehörde (SEC) geht gegen OpenSea, den größten NFT- Marktplatz, vor und behauptet, dass die auf der Plattform gehandelten NFTs Wertpapiere sein könnten.

Für alle, die die jüngsten Aktionen der US-Börsenaufsicht SEC nicht aufmerksam verfolgen, mag das zunächst überraschend klingen. Was haben digitale Sammlerstücke, Kunst und In-Game-Gegenstände mit Wertpapierrecht zu tun? Es ist bizarr, aber für jeden, der den Feldzug der SEC gegen Kryptowährungen mitverfolgt hat, ist das Alltag. 

OpenSea

Die SEC geht schon seit Längerem gegen alles vor, was auch nur entfernt mit Kryptowährungen zu tun hat, und NFTs sind ihr jüngstes Ziel. OpenSea befürchtet jedoch, dass dies auch den Erstellern, Sammlern und dem gesamten NFT-Ökosystem schaden könnte.

OpenSea-Objekte SECs Position zu NFTs

Laut ihnen geht es bei NFTs um alles Mögliche, *nur nicht* um Wertpapiere. Menschen kaufen diese digitalen Vermögenswerte aus den unterschiedlichsten Gründen – vielleicht ist es ein Spielgegenstand, ein Avatar oder einfach nur eine Möglichkeit, ihren Lieblingskünstler zu unterstützen. 

Die Vorstellung, diese Transaktionen könnten als Wertpapiere eingestuft werden, ist laut OpenSea schlichtweg falsch. Sie könnte die Einkünfte von Künstlern gefährden, Gamern und Sammlern ihre Hobbys rauben und die innovativen Einsatzmöglichkeiten von NFTs zerstören. Das Unternehmen erklärte:

„Die Vorgehensweise der SEC gefährdet die Existenzgrundlage von Künstlern und Kreativen, die lediglich mit einer neuartigen, schnell wachsenden Technologie experimentieren oder diese als ihr bevorzugtes Medium gewählt haben.“

Folgendes ist der Punkt: Wenn die SEC mit der Einstufung von NFTs als Wertpapiere durchkommt, wo soll das noch hinführen? Wenn ein NFT als Wertpapier gelten kann, was kommt als Nächstes? Digitale Baseballkarten? Kunstwerke? Turnschuhe? Die Grenze zwischen Wertpapieren und anderen Wertpapieren würde verschwimmen wie nie zuvor. 

Die weite Auslegung des Howey-Tests durch die SEC – eines Rechtsstandards zur Feststellung, ob eine Transaktion alstracgilt – könnte dazu führen, dass jedes Kunstwerk oder Sammlerstück unter ihre Zuständigkeit fällt.

OpenSea erklärte, dass NFTs keine Aktien, Anleihen oder andere traditionelle Wertpapiere seien. Dieser Vergleich hinkt. Dennoch scheint die SEC entschlossen, sie so zu behandeln. 

In einer weiteren bizarren Wendung verglichen die Kommissare die Stoner Cats NFTs – ein NFT-Projekt, das mit einer Webserie verknüpft ist – mit Star-Wars-Sammlerstücken aus den 1970er-Jahren. Nachdem Star Wars 1977 in die Kinos kam, verkaufte der Spielzeughersteller Kenner „Frühbucher-Zertifikatpakete“, die Fans später gegen Actionfiguren einlösen konnten. 

Diese Zertifikate waren wie frühe NFTs und boten etwas Digitales (zumindest das Versprechen auf etwas Physisches), das Fans besitzen oder handeln konnten. Nach heutiger SEC-Logik hätten diese Zertifikate möglicherweise auch alstraceingestuft werden können. Absurd, oder?

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