Der Gouverneur der US-Notenbank Federal Reserve, Randal Quarles, erklärte in einem Schreiben an die Finanzbehörden der G20, dass man daran arbeite, die Ausarbeitung notwendiger Krypto-Regulierungen zu beschleunigen. Quarles ist auch Vorsitzender des Finanzstabilitätsrats (FSB). Er betonte, dass man entschlossen sei, die Entwicklung von Aufsichtsmaßnahmen für diese neuen Finanzinstrumente zu beschleunigen.
US-Kryptoregulierung
Viele führende Politiker weltweit befürchten , dass die rasante Entwicklung der Kryptoindustrie das Gleichgewicht des globalen Finanzsystems kippen könnte. Die Hauptbefürchtung ist, dass Kryptowährungen, insbesondere Stablecoins, die staatliche Kontrolle über das Geldwesen weltweit verringern könnten.
Kürzlich äußerte sich der ehemalige New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg positiv zu Kryptowährungen. Er deutete an, dass digitale Vermögenswerte künftige Finanzkrisen auf nationaler und sogar globaler Ebene verhindern könnten. Laut Bloomberg stellen Kryptowährungen eine Anlageklasse mit einer Marktkapitalisierung in dreistelliger Milliardenhöhe dar, während die entsprechenden Regulierungen fragmentiert und unterentwickelt sind.
Laut Quarles' Schreiben beschleunigt US-Notenbank Federal Reserve Neben Bloomberg erklärte Quarles auch, dass eine Gruppe an der Ausarbeitung von Richtlinien arbeitet, die die Risiken und Vorteile von Stablecoin-Projekten adressieren sollen.
Die G20 antwortete, dass die Risiken globaler Stablecoins bewertet und angegangen werden müssten, bevor die Projekte ihren Betrieb aufnehmen. Auch wenn dies zunächst unbedeutend erscheinen mag, zeigt die Besorgnis der Staats- und Regierungschefs über die Regulierung von Kryptowährungen, dass diese auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen werden.
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