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Der US-Verbraucherpreisindex steigt auf 3 %, die höchste Jahresrate seit fast einem Jahr

In diesem Beitrag:

  • Der Verbraucherpreisindex stieg im September um 3,0 Prozent – ​​die höchste jährliche Rate seit fast einem Jahr.
  • Benzin verteuerte sich um 4,1 %, womit der Energiesektor zum Haupttreiber des monatlichen Verbraucherpreisanstiegs wurde.
  • Die Lebensmittelpreise stiegen im September um 0,2 % und liegen im Jahresvergleich um 3,1 % höher.

Laut neuen Daten des US Bureau of Labor Statistics stieg der Verbraucherpreisindex im vergangenen Jahr um 3,0 Prozent – ​​der größte jährliche Anstieg seit Ende 2023.

Der monatliche Anstieg im September lag bei 0,3 %, nach 0,4 % im August. Die Daten wurden vor der jüngsten Blockade der staatlichen Finanzierung fertiggestellt.

Der wichtigste Treiber? Benzin mit einem Preisanstieg von 4,1 % im September. Das reichte aus, um den gesamten Energieindex im Monatsvergleich um 1,5 % nach oben zu treiben.

Unterdessen stiegen die Lebensmittelpreise erneut leicht an, und zwar um 0,2 %. Der Index für Lebensmittel für den Eigenbedarf legte um 0,3 % zu, und der Index für Lebensmittel außer Haus verteuerte sich um 0,1 %. Zusammengenommen erklären diese Kategorien den größten Teil des Anstiegs des Verbraucherpreisindex diesem Monat.

Die Energiekosten steigen, da die Benzinpreise erneut in die Höhe schnellen

Über den gesamten Zeitraum von zwölf Monaten bis einschließlich September sind die Energiepreise nun um 2,8 % gestiegen. Doch dahinter verbirgt sich einiges an Chaos.

Die Strompreise stiegen um 5,1 %, Erdgas verteuerte sich um 11,7 %. Benzin hingegen? Trotz des Anstiegs im September liegt der Preis im Vergleich zum Vorjahr um 0,5 % niedriger.

Eine detaillierte Analyse der Lebensmitteldaten zeigt, dass vier von sechs Lebensmittelkategorien im September gestiegen sind. Getreide und Backwaren legten um 0,7 % zu, was dem Anstieg bei alkoholfreien Getränken um ebenfalls 0,7 % entspricht.

Die Kategorie Fleisch, Geflügel, Fisch und Eier legte um 0,3 % zu, nach einem Anstieg von 1,0 % im August. Doch nicht alle Produkte verzeichneten Preiserhöhungen: Milchprodukte sanken um 0,5 %, darunter Käse um 0,7 %, während Obst und Gemüse unverändert blieben.

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Der Lebensmittelindex ist im Jahresvergleich um 3,1 % gestiegen. Davon entfielen 2,7 % auf den Verzehr von Lebensmitteln zu Hause und 3,7 % auf den Verzehr von Speisen außer Haus. Besonders hervorzuheben sind die gestiegenen Preise für alkoholfreie Getränke (5,3 %), Fleisch, Geflügel, Fisch und Eier (5,2 %) sowie Getreide und Backwaren (1,6 %).

Sogar Obst und Gemüse verteuerten sich um 1,3 %, und Milchprodukte legten um 0,7 % zu. Auch Restaurantbesuche sind teurer geworden: Mahlzeiten mit eingeschränktem Service verteuerten sich um 3,2 %, während Mahlzeiten mit Bedienung um 4,2 % zulegten.

Unterkunft, Flugkosten und medizinische Versorgung halten den monatlichen Verbraucherpreisindex hoch

Bereinigt um Lebensmittel und Energie stieg der Kernverbraucherpreisindex im September um 0,2 %. Dies folgt auf Zuwächse von jeweils 0,3 % im Juli und August. Im vergangenen Jahr legte dieser Kernindikator um 3,0 % zu.

Zu den Gewinnern zählten Wohnen, Flugtickets, Freizeitangebote, Haushaltswaren und Bekleidung. Kfz-Versicherungen, Gebrauchtwagen und Kommunikationsdienstleistungen hingegen sanken.

Die Mieten und die marktüblichen Mieten stiegen jeweils nur um 0,2 % bzw. 0,1 %. Das ist der geringste monatliche Mietanstieg seit Januar 2021. Die Preise für Übernachtungen außerhalb des eigenen Zuhauses legten um 1,3 % zu. Flugpreise setzten ihren Aufwärtstrend fort und stiegen um weitere 2,7 %, nachdem sie bereits im August um 5,9 % gestiegen waren.

Die Bereiche Freizeit und Einrichtung legten jeweils um 0,4 % zu. Bekleidung stieg um 0,7 % und Körperpflege um 0,4 %. Neuwagen verteuerten sich um 0,2 %, Gebrauchtwagen hingegen verbilligten sich um 0,4 %.

Im Gesundheitswesen stiegen die Kosten für medizinische Leistungen um 0,2 % und machten damit den Rückgang von 0,2 % im Vormonat wieder wett. Krankenhausleistungen und verschreibungspflichtige Medikamente legten jeweils um 0,3 % zu, während dentfür zahnärztliche Leistungen um 0,6 % und die Kosten für ärztliche Leistungen um 0,1 % sanken.

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Im Jahresvergleich stieg der Index für Wohnraum um 3,6 %, der Index für medizinische Versorgung um 3,3 %, der Index für Haushaltsdienstleistungen um 4,1 % und der Index für gebrauchte Pkw und Lkw trotz monatlicher Rückgänge um 5,1 %.

Betrachtet man alternative Indizes, so stieg der CPI-W, der Lohnempfänger und Angestellte trac, im vergangenen Jahr um 2,9 % und im Monatsvergleich um 0,3 %.

Der C-CPI-U, eine verkettete Version des Verbraucherpreisindex, die das Konsumverhalten berücksichtigt, stieg ebenfalls um 2,9 % im Jahresvergleich und um 0,3 % im Monatsvergleich. Das BLS wies darauf hin, dass diese Indizes in den nächsten Monaten revidiert

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