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US-Behörden beschlagnahmen Bitcoin -Mining-ASICs wegen nicht zugelassener KI-Chips

In diesem Beitrag:

  • Auf Anweisung der FCC hat die US-Zoll- und Grenzschutzbehörde (CBP) in US-Häfen Bitcoin -Mining-ASICs beschlagnahmt.
  • Ursprünglich zielten die Beschlagnahmungen auf die Modelle Antminer S21 und T21 von Bitmain ab, mittlerweile umfassen sie aber auch MicroBT- und Canaan-Geräte.
  • Zollabfertigungsprobleme betreffen mittlerweile fast alle asiatischen ASIC-Hersteller, nicht nur die Häfen von Detroit und San Francisco.

Die US-amerikanische Zoll- und Grenzschutzbehörde (CBP) hat nach Anweisung der Federal Communications Commission (FCC) eine Durchsetzungsmaßnahme durchgeführt, um anwendungsspezifische integrierte Schaltkreise (ASICs) für Bitcoin Mining an US-amerikanischen Hafeneinfahrtspunkten zu beschlagnahmen. 

Die Maßnahmen wurden ausgeweitet und umfassen nun auch Maschinen der Hersteller MicroBT und Canaan, nachdem im vergangenen Jahr erstmals die Antminer-Modelle S21 und T21 von Bitmain gestoppt worden waren.

CBP beschlagnahmt Bitcoin -Mining-Anlagen wegen Verstoßes gegen Handelsbeschränkungen für KI-Chips

Berichten zufolge beschlagnahmte die US-Zoll- und Grenzschutzbehörde (CBP) die Geräte, da sie KI-Chips von Sophgo enthielten, einem Chiphersteller, der derzeit Handelsbeschränkungen unterliegt. Die von der CBP durchgeführte umfassendere Untersuchung führte zur Beschlagnahme weiterer Bitmain-Geräte und verschärfte damit die staatlichen Maßnahmen im Vergleich zu den Festnahmen im Herbst. 

Ein betroffenes Unternehmen meldete die Beschlagnahme von Ausrüstung im Wert von 5 Millionen US-Dollar. Am 10. Januar 2025 sandte die US-Zoll- und Grenzschutzbehörde (CBP) diesem Unternehmen ein Schreiben bezüglich der Beschlagnahme einer „BITMAIN S21 PRO 200TH CRYPTOCURRENCY MINING MACHINE“ am internationalen Flughafen von San Francisco.

In dem Schreiben wurde die Beschlagnahme mit der US-amerikanischen Rechtsvorschrift 19 USC 1595a(c)(2)(A) begründet, da die Geräte als nicht autorisierte Kommunikationsgeräte fungierten und gleichzeitig die regulatorischen Standards der FCC nicht erfüllten.

Die US-Zollmaßnahmen stören asiatische ASIC-Hersteller

Branchenkennern zufolge haben fast alle asiatischen ASIC-Hersteller derzeit Probleme mit der Zollabfertigung. Auch Bitmain, der weltweit größte Hersteller von Bitcoin -Mining-Ausrüstung mit einem Marktanteil von 80 %, ist betroffen. 

Siehe auch:  Bitcoin Layer 2-Technologien erregen Aufmerksamkeit inmitten von Kritik und Optimismus

Das Unternehmen verlagerte seine Produktionskapazitäten aus China nach der ersten Welle der von Trump im Jahr 2018 verhängten Zölle. Canaan und MicroBT hingegen unterhalten direktere Beziehungen zum US-Markt; Canaan ist ein an der Nasdaq notiertes Unternehmen, während MicroBT einen Teil seiner Produkte in US-amerikanischen Fabriken fertigt.

Regulierungsbehörden konzentrieren sich zunehmend auf Hardware für das Mining von Kryptowährungen und setzen gleichzeitig amerikanische Handelsbeschränkungen und Kommunikationsvorschriften durch. Branchenteilnehmer verfolgen die aktuellen Entwicklungen aufmerksam, da diese Einfluss darauf haben, wie Mining-Ausrüstung in die USA eingeführt und dort vertrieben wird. 

In einer anderen Entwicklung hat eine Explosion in der malaysischen Stadt Bandar Puncak Alam eine illegale Bitcoin -Mining-Anlage aufgedeckt und damit ein weiteres Beispiel für kryptobezogenen Stromdiebstahl im Land enthüllt.

Ein Anwohnerdent um Hilfe, nachdem aus einem Haus in der Lorong Cekara Purnama Rauch und Flammen schlugen. Nach dem Löschen des Feuers entdeckten die Ermittler eine recht ausgeklügelte illegale Anlage: neun Bitcoin -Mining-Rigs, Gebläse und ein D-Link-Router waren an eine nicht autorisierte Stromversorgung angeschlossen.

Die illegalen Mining-Anlagen verschärfen Malaysias wachsendes Problem des Stromdiebstahls im Zusammenhang mit Kryptowährungen, eine Herausforderung, mit der die Behörden bisher zu kämpfen hatten.

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