Großbritannien wird voraussichtlich im Juni neue Gesetze zu Kryptowährungen und Stablecoins veröffentlichen

- Großbritannien plant, bis Mitte 2023 neue Gesetze zu Stablecoins und Kryptowährungen, einschließlich Staking, Handel und Verwahrung, zu erlassen.
- Wirtschaftsminister Bim Afolami kündigte auf einem Gipfeltreffen an, dass diese Änderungen erstmals verschiedene Kryptoaktivitäten regulieren werden.
- Die kommenden Gesetze bauen auf einem Finanzmarktgesetz aus dem Jahr 2023 auf, das ursprünglich regulierte Rahmenbedingungen für digitale Vermögenswerte festlegte.
- Der politische Druck wird durch die bevorstehenden Wahlen verstärkt, die die Machtverhältnisse der aktuellen Regierung verändern und die Regulierungspläne für Kryptowährungen durcheinanderbringen könnten.
Bis Mitte 2023 wird Großbritannien voraussichtlich umfassende neue Gesetze zur Regulierung von Stablecoins sowie anderer Kryptowährungsaktivitäten wie Staking, Handel und Verwahrung einführen. Wirtschaftsminister Bim Afolami gab auf dem Innovate Finance Global Summit , dass diese Gesetzgebung verschiedene Krypto-Operationen wie Börsenmanagement und die Verwahrung von Kundengeldern erstmals offiziell in den regulatorischen Rahmen einbeziehen wird.
„Wir arbeiten mit Hochdruck an der Verabschiedung der Gesetze, um unsere finalen Vorschläge für unser System umzusetzen“, erklärte Afolami. Er wies darauf hin, dass diese Regeln nach ihrem Inkrafttreten erstmals ein breites Spektrum an Kryptoaktivitäten unter britische Aufsicht stellen werden. Diese Initiative folgt dem bedeutenden Finanzmarktgesetz von 2023, das die Grundlage für die Behandlung solcher Vermögenswerte als regulierte Aktivitäten schuf.
Die regulatorischen Rahmenbedingungen verändern sich im Vorfeld der Wahlen
Die Dringlichkeit dieser regulatorischen Fortschritte wird durch die bevorstehenden nationalen Wahlen noch verstärkt, bei denen die derzeit regierende Konservative Partei möglicherweise abgelöst wird. Diese politische Unsicherheit unterstreicht die Notwendigkeit, rasch einentronRahmen zu schaffen, da zukünftige Regierungen den eingeschlagenen Weg ändern könnten.
Die Absicht der Regierung, Großbritannien als führendes Krypto-Zentrum zu positionieren, ist klar, doch dieses Bestreben steht im Widerspruch zu internationalen Entwicklungen im Kryptobereich, die die lokalen Bemühungen möglicherweise überflügeln.
In den USA hat die Securities and Exchange Commission kürzlich eine Reihe von bitcoin -Spot-ETFs (Exchange Traded Funds) zugelassen, wodurch es für die amerikanische Öffentlichkeit einfacher wird, über regulierte Wege in bitcoin zu investieren, im Gegensatz zu Großbritannien, wo solche Möglichkeiten nicht bestehen.
Diese Entwicklung hat bitcoin zu neuen Höhenflügen verholfen, mit einem Rekordpreis von 73.800 US-Dollar, und seine wahrgenommene Legitimität deutlich gesteigert.
Britische Anleger sehen sich jedoch einem völlig anderen Umfeld gegenüber. Die britische Finanzaufsichtsbehörde (FCA) verbot 2021 Kryptoderivate für Privatkunden mit der Begründung, diese Vermögenswerte seien volatiler und ihre Bewertungsgrundlagen unklar. Kritiker argumentieren, dies schließe britischedentvon der Teilnahme an einem der dynamischsten Sektoren der Anlagelandschaft aus.
Regulatorische Entwicklungen und Anlegerstimmung
Trotz dieser Einschränkungen gibt es Bestrebungen, den Zugang zu erleichtern. Die FCA hat kürzlich die Notierung von an Kryptowährungen gekoppelten börsengehandelten Schuldverschreibungen, die bitcoin und Ether trac, genehmigt, allerdings nur für professionelle Anleger.
„Dank der verbesserten Einblicke und Daten aufgrund einer längeren Handelshistorie ist die FCA der Ansicht, dass Börsen und professionelle Investoren nun besser beurteilen können, ob Krypto-ETNs ihrer Risikobereitschaft entsprechen“, kommentierte die FCA.
Diese vorsichtige Herangehensweise spiegelt eine allgemeine Zurückhaltung der britischen Finanzaufsichtsbehörden gegenüber dem volatilen Kryptowährungsmarkt wider. Andere globale Märkte, darunter die EU und Hongkong, haben ihre regulatorischen Rahmenbedingungen für Kryptowährungen hingegen beschleunigt.
Beispielsweise Hongkong im Dezember letzten Jahres seine ersten beiden ETFs für Krypto-Futures auf den Markt, und in Australien wurden im Mai 2022 die ersten Spot bitcoin -ETFs von ETF Securities mit Sitz in Sydney eingeführt.
Werden die Bemühungen Großbritanniens also mit den globalen Standards mithalten können, oder wird es weiterhin hinterherhinken und möglicherweise die Chance verpassen, ein führendes Krypto-Zentrum zu werden? Wir werden sehen!
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