Trumps Sieg ist positiv für Kryptowährungen, Kamalas Sieg negativ: Bernstein

Donald Trump
- Bernstein meint, ein Sieg von Trump im November wäre großartig für Kryptowährungen, während ein Sieg von Kamala Bitcoin und dem Markt schaden könnte.
- Bitcoinhat mit Schwierigkeiten zu kämpfen, da Kamala in den Umfragen an Fahrt gewinnt, und das könnte so bleiben, bis die Wahlergebnisse klarer sind.
- Trumps Team hat sich vehement für kryptofreundliche Maßnahmen eingesetzt und sogar die Einrichtung einer nationalen Bitcoin Reserve angedeutet.
Bernstein von der Wall Street ließ heute eine Bombe für die Krypto-Community platzen. Laut Bernstein wäre ein Wahlsieg von Donald Trump bei den US-Wahlen im November ein großer Gewinn für Kryptowährungen.
Sollte Kamala Harris jedoch ins Weiße Haus einziehen, sollten Sie sich besser wappnen, denn es könnte für Bitcoin und den Rest des Marktes schwierig werden.

Bitcoin hat in letzter Zeit geschwächelt, und das ist kein Zufall. Als sich die Quoten auf Polymarket zugunsten von Kamala entwickelten, geriet Bitcoin ins Wanken. Sicherlich haben wir auch Kazuo Ueda und der Bank von Japan dafür zu danken, aber sie waren nicht allein verantwortlich.
Bitcoin gerät unter Druck, während Kamala die Führung übernimmt
Der Kryptomarkt stagniert, Bitcoin kann keine nennenswerten Gewinne erzielen. Bernsteins Team teilte uns mit, dass sich diese Situation voraussichtlich fortsetzen wird, bis die Wahlergebnisse deutlicher werden.
Auf republikanischer Seite schweigen Trumps Anhänger nicht. Sie sprechen von der „Flitterwochenphase“ und sind überzeugt, dass die Quoten von Polymarket manipuliert werden.

Doch trotz des ganzen Trubels sind die Zahlen nicht zu ignorieren. Kamala führt nun die Prognosemärkte an, und das setzt Bitcoinunter Druck.
Trumps Lager hingegen hat seine Unterstützung für Kryptowährungen recht deutlich zum Ausdruck gebracht. Sie spielen sogar mit dem Gedanken an eine nationale Bitcoin Reserve, was bei Krypto-Enthusiasten großes Interesse geweckt hat.
Trump verliert an Boden und meidet Kryptowährungen
Am Montag notierten Kamala-Aktien auf Polymarket bei 52 Cent. Das bedeutet, der Markt schätzt ihre Siegchancen bei der Präsidentschaftswahl auf 52 Prozent. Trump-Aktien hingegen notierten bei 45 Cent.

Das ist eine enorme Veränderung im Vergleich zu vor einem Monat. Damals lagen Trumps Chancen noch bei komfortablen 72 %. Aber das war, bevor Joe Biden aus dem Rennen ausstieg und Kamala seine Unterstützung zusagte.
Seitdem hat Kamala sowohl in den Umfragen als auch bei den Wettanbietern an Popularität gewonnen. Auch die etablierten Umfragen deuten auf ein engeres Rennen hin.
Laut dem Durchschnitt von Real Clear Polling liegt Kamala nur mit 0,5 Prozentpunkten vorn. Doch diese Zahlen erzählen nicht die ganze Geschichte.
Einige Umfragen sehen Trump zwar noch knapp vorn, aber nur haarscharf. Kamalas Aufstieg an die Spitze der demokratischen Kandidatenliste wurde durch positive Presseberichterstattung und die Unterstützung von Prominenten begünstigt.

Gestern Abend unterhielten sich Elon Musk und Donald Trump zwei Stunden lang auf Twitter, und sie erwähnten Bitcoin oder Kryptowährungen kein einziges Mal. Kein einziges Wort.
Und das fiel auf. Einige Nutzer auf Polymarket hatten hohe Summen – über 600.000 Dollar – gesetzt und erwartet, dass Kryptowährungen im Gespräch zur Sprache kommen würden. Doch stattdessen war es eine totale Enttäuschung. Das Interview begann nicht einmal pünktlich.
Trumps jüngste öffentliche Auftritte haben Berichten zufolge bei einigen seiner Berater Besorgnis ausgelöst. Aber wir reden hier von Trump, also wer weiß, was als Nächstes passiert?
bei Polymarket jedoch Chancen eher für Kamala, und das verunsichert Bitcoin .
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Jai Hamid
Jai Hamid berichtet seit sechs Jahren über Kryptowährungen, Aktienmärkte, Technologie, die Weltwirtschaft und geopolitische Ereignisse mit Markteinfluss. Sie hat für Blockchain-Fachpublikationen wie AMB Crypto, Coin Edition und CryptoTale Marktanalysen, Berichte über große Unternehmen, Regulierungen und makroökonomische Trends verfasst. Sie absolvierte die London School of Journalism und präsentierte ihre Kryptomarkt-Analysen bereits dreimal in einem der führenden afrikanischen Fernsehsender.
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