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Das UNDP führt Hilfszahlungen über die Stellat-Blockchain ab der Pilotphase fort

VonOpeyemi OlanrewajuOpeyemi Olanrewaju
2 Minuten gelesen,
Das UNDP führt Hilfszahlungen über die Stellat-Blockchain ab der Pilotphase fort
  • Das UNDP hat eine neue Vereinbarung mit der Stellar Development Foundation unterzeichnet, um blockchainbasierte Zahlungen zu einem Standardinstrument in seinen Länderbüros zu machen und damit über die in Haiti, Syrien, Kenia, Guatemala und Gambia durchgeführten Pilotprojekte hinauszugehen.
  • Dies wird dazu beitragen, Hilfeleistungen für Empfänger in Volkswirtschaften mit schwachem Zugang zu Bankdienstleistungen bereitzustellen.
  • Die Partnerschaft läuft bis 2027 und hat zum Ziel, Governance-Rahmenbedingungen und einen Umsetzungsleitfaden für eine breitere Anwendung bereitzustellen.

Das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) hat eine neue Vereinbarung mit der Stellar Development Foundation zur Nutzung der Stellar-Blockchain für Hilfszahlungen bekannt gegeben. Nach fast zweijähriger Testphase wird die Blockchain nun als Standardinstrument in allen UNDP-Länderbüros eingesetzt.

Die Vereinbarung erweitert eine seit über 16 Monaten bestehende Partnerschaft. Die beiden Organisationen führten mehrere Evaluierungen von Blockchain-Zahlungssystemen in 17 Ländern durch und schlossen erste Pilotprojekte in Haiti, Syrien, Kenia, Guatemala und Gambia ab. Funktionsfähige Prototypen wurden zudem für Kolumbien und Papua-Neuguinea entwickelt.

Informationen von den Versuchspiloten

Laut UNDP lieferten die Feldtests greifbare und messbare Ergebnisse und nicht nur abstraktetrac.

In Aleppo, Syrien, sanken die Auszahlungskosten eines Cash for Work“-Programms, das Blockchain zur Zahlungsabwicklung nutzte, von anfänglich 10 % (über herkömmliche Bankmethoden) auf nur noch 2 % nach dem Einsatz der Blockchain. Alle Teilnehmenden erhielten ihre Zahlungen zufriedenstellend. Im Pilotprojekt in Haiti wurden alle Zahlungen erfolgreich abgewickelt.

Die Versuche führten außerdem zu einer dauerhaften Aufzeichnung auf der Blockchain darüber, wohin alle Programmgelder geflossen sind – ein Transparenzmerkmal, das das UNDP als wichtigen Bestandteil des Appells an die Geberfinanzierung hervorgehoben hat.

Die UNDP-Infrastruktur wurde aus experimentellen Daten erstellt

Die neue Phase markiert den Übergang von experimentellen Versuchen und Pilotprojekten hin zu einer tatsächlichen Infrastruktur für den breiteren Einsatz, die auf den in diesen Versuchen gewonnenen Erkenntnissen aufbaut. Die Initiative von UNDP und Stellar läuft bis 2027 und wird über das Alternative Finance Lab des UNDP in dessen regionalem Zentrum in Istanbul koordiniert.

Auf Grundlage der Vereinbarung plant das UNDP, eine Struktur für Governance und Onboarding einzurichten und bestehende Zahlungsmethoden in die Programme der einzelnen Länder zu integrieren. Ziel ist es außerdem, Blockchain-Zahlungen in verschiedenen Bereichen der humanitären Hilfe auszuweiten. Die Stellar Development Foundation wird technische Beratung leisten und die Zusammenarbeit mit den Entwicklern des Ökosystems koordinieren, während das UNDP die Verantwortung für die Durchführung der Programme behält.

Breiterer öffentlicher Druck für die Nutzung von Blockchain

Der Schritt des UNDP passt zu einem aktuellen Trend: Das Interesse an Stablecoins und Blockchain-Zahlungen wächst in Regionen mit eingeschränktem Zugang zu Bankdienstleistungen und hohen Gebühren. Ripple hat kürzlich eine Beteiligung am afrikanischen Fintech-Unternehmen Flutterwave erworben, um die Nutzung seines Stablecoins RLUSD und des XRP Ledger zu erweitern. Auch lateinamerikanische Zahlungssysteme in Argentinien, Bolivien, Kolumbien und Venezuela sind ins Visier von Stablecoin-Emittenten geraten.

Die ehemalige UN-Untergeneralsekretärin Vera Songwe warb im Januar auf dem Weltwirtschaftsforum eindringlich für Blockchain-Zahlungen und Stablecoins. Stablecoins würden in einigen Entwicklungsländern „wichtiger als Entwicklungshilfe“, erklärte sie den Teilnehmern, da sie Menschen erreichten, die von Banken nicht erreicht würden. „650 Millionen Menschen in Afrika haben keinen Zugang zu einem Bankkonto“, sagte Songwe. „Mit einem Smartphone hat man Zugang zu Stablecoins und kann so in einer Währung sparen, die nicht den Inflationsschwankungen unterliegt.“

Bis zum Auslaufen des Abkommens im Jahr 2027 wollen UNDP und die Stellar Development Foundation einen gut entwickelten Governance-Rahmen, Umsetzungsmethoden und operative Leitlinien geschaffen haben, damit Blockchain-Zahlungen zu einer Standardfähigkeit in allen globalen Programmen des UNDP werden.

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Opeyemi Olanrewaju

Opeyemi Olanrewaju

Opeyemi ist spezialisiert auf die Erstellung und Optimierung hochwertiger Inhalte mit Fokus auf Kryptowährungen, globale Finanzmärkte und Wirtschaft. Er absolvierte sein Medizinstudium (MBBS) an der Universität Ibadan. Er war Chefredakteur der Hochschulzeitung und zuvor bei CFA tätig. Seit über sechs Jahren trägt er als Nachrichtenredakteur bei Cryptopolitanmaßgeblich zur Einzigartigkeit des Magazins bei.

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