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Nach der Veröffentlichung der Verbraucherpreisindex-Daten ziehen sich Händler Bitcoin und Ether zurück, da sich der Markt auf einen Bärenmarkt vorbereitet

VonJai HamidJai Hamid
2 Minuten Lesezeit
Nach der Veröffentlichung der Verbraucherpreisindex-Daten ziehen sich Händler Bitcoin und Ether zurück, da sich der Markt auf einen Bärenmarkt vorbereitet
  • Nach den jüngsten Verbraucherpreisdaten ziehen sich Händler aus Bitcoin und Ether zurück, da sie einen stärkeren Abschwung befürchten.
  • Die USA verkauften 10.000 BTC und Jump stieß 17.000 ETH ab, was den Markt überschwemmte und jede Rallye im Keim erstickte.
  • Trotz des Ausverkaufs verzeichneten Bitcoin ETFs Zuflüsse in Höhe von 11,11 Millionen US-Dollar, während der GBTC von Grayscale mit großen Abflüssen zu kämpfen hatte.

Der Kryptomarkt erlebte nach Veröffentlichung der jüngsten US-Verbraucherpreisindexdaten einen bösen Weckruf. Bitcoin und Ethereum, die beiden Platzhirsche der Kryptowelt, sahen sich nach Bekanntwerden der Zahlen einem panikartigen Ausstieg der Händler ausgesetzt. 

Alle hatten erwartet, dass die Veröffentlichung des Verbraucherpreisindex (VPI) eine Trendwende bringen würde, und sie enttäuschte nicht – nur nicht so, wie die Optimisten es sich erhofft hatten. 

Da die Inflationszahlen den Erwartungen entsprachen, begann der Markt schnell, eine höhere Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung um 25 Basispunkte einzupreisen, und die Quote stieg von 47,5 % auf 62,5 %. 

Die Reaktion? Absolutes Chaos.

Unmittelbar nach der Veröffentlichung der Verbraucherpreisindex-Nachrichten erlebten Kryptowährungen und Aktien einen kurzen Aufschwung, doch dieser war wie ein Funke, der erlosch, bevor er überhaupt richtig zünden konnte. 

Ein wesentlicher Faktor dafür war, dass die US-Regierung 10.000 BTC auf Coinbase Prime einsetzte und Jump 17.000 ETH abstieß. Diese plötzliche Angebotsflut traf den Markt wie ein Schlag. 

Die Volatilität von Bitcoin und Ether ging stark zurück und sank um etwa 10 Volatilitätspunkte, während die Risikoumkehrwerte bei ETH auf -8 und bei BTC auf -6 fielen.

Die Folgen der Verbraucherpreisindex-Einführung

Diese ganze Situation verunsichert die Händler, und das aus gutem Grund. Der Kryptomarkt ist bereits extrem illiquide und hoch gehebelt, was bedeutet, dass jede Kursbewegung wie Öl ins Feuer gießt. 

Der Optionsmarkt, der normalerweise ein guter Indikator für die zukünftige Entwicklung ist, deutet stark darauf hin, dass uns weitere Schwierigkeiten bevorstehen könnten. 

Der Ausverkauf erfolgte rasant, da das frische Angebot an BTC und ETH auf einen ohnehin schon nervösen Markt traf. Es ist wie ein Dominoeffekt – fällt der erste Stein, folgen die anderen. 

Und im Moment versuchen Händler fieberhaft, sich einen Vorsprung zu verschaffen, da sie befürchten, dass dies erst der Anfang eines längerfristigen Abwärtstrends sein könnte. 

Analysten von QCP Capital wiesen darauf hin, dass diese Reaktion ihren Erwartungen entsprochen habe. Nachdem die USA 10.000 BTC und Jump eine ähnliche Menge ETH verkauft hatten, sei es kein Wunder, dass Händler ihre Positionen verkauften.

ETFs bleiben unbeeindruckt

Trotz des Chaos ist nicht alles düster. Gestern verzeichneten Bitcoin -Spot-ETFs einen Nettozufluss von 11,11 Millionen US-Dollar. 

Das ist ziemlich interessant, insbesondere wenn man bedenkt, dass der Grayscale Bitcoin Trust (GBTC) im selben Zeitraum Abflüsse in Höhe von 25,03 Millionen US-Dollar verzeichnete. Es ist ein merkwürdiger Widerspruch, der verdeutlicht, wie gespalten der Markt derzeit ist.

Die Kapitalabflüsse aus GBTC stehen im Einklang mit der jüngsten Entscheidung der ArcatronExchange der New Yorker Börse, eine vorgeschlagene Regeländerung zurückzuziehen. 

Diese Änderung hätte den Handel mit GBTC und anderen Krypto-ETFs ermöglicht, aber da dies nun nicht mehr möglich ist, ziehen die Anleger offenbar ihr Geld ab. 

Die ETF-Zuflüsse sind ein kleiner Lichtblick, reichen aber nicht aus, um die vorherrschende pessimistische Stimmung auszugleichen.

Ether hingegen hat es schwer. Obwohl der Kurs aktuell 25 % über seinem Achtmonatstief von 2.112 US-Dollar liegt, das er während des berüchtigten Crashs am 5. August erreichte, sind die Aussichten nicht gerade rosig. 

Die nach Marktkapitalisierung zweitgrößte Kryptowährung befindet sich im Aufwind und hat in den letzten sieben Tagen 13 % zugelegt, doch Analysten warnen weiterhin davor, dass die Abwärtsrisiken für Ethereum nach wie vor bestehen.

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Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Jai Hamid

Jai Hamid

Jai Hamid berichtet seit sechs Jahren über Kryptowährungen, Aktienmärkte, Technologie, die Weltwirtschaft und geopolitische Ereignisse mit Markteinfluss. Sie hat für Blockchain-Fachpublikationen wie AMB Crypto, Coin Edition und CryptoTale Marktanalysen, Berichte über große Unternehmen, Regulierungen und makroökonomische Trends verfasst. Sie absolvierte die London School of Journalism und präsentierte ihre Kryptomarkt-Analysen bereits dreimal in einem der führenden afrikanischen Fernsehsender.

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