Die Monetary Authority of Singapore (MAS) hat Bedenken hinsichtlich Facebooks neuem Kryptowährungsprojekt Libra geäußert. Daher hat die MAS, die gleichzeitig die Zentralbank Singapurs ist, begonnen, das Projekt eingehender zu untersuchen.
Der Geschäftsführer von MAS, Ravi Menon, hat bereits mit Vertretern von Facebook über die geplanten Veränderungen durch Libra und dessen Funktionsweise gesprochen. Trotz der Sicherheitsbedenken erwähnte Menon auch einige Vorteile von Libra.
Menon hat erwähnt, dass die Vorteile von Libra sicherlich bei den Überweisungsmethoden hilfreich sein würden. Allerdings kann sich die Bank dem neuen Projekt nicht vollumfänglich widmen, da sie Schwierigkeiten bei der Einordnung der Libra-Regulierung hat.
Singapur ist das jüngste Land, das Bedenken hinsichtlich Libra geäußert hat, aber definicht das einzige. Fast alle Länder hatten Probleme mit Libras Erklärung, die darauf hinweist, dass das Whitepaper nicht ausreichend detailliert war.
Die einzige Unterstützung, die Facebook erhalten konnte, kam von der Bank von England und der Schweizerischen Zentralbank, wobei es sich eher um Gleichgültigkeit als um Unterstützung handelte.
Es ist unklar, ob Facebook weitere Erläuterungen zu seinem Projekt abgeben wird, aber unabhängig von den Umständen werden sie es höchstwahrscheinlich auf die eine oder andere Weise starten.
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