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TeraWulf setzt bei Fusionen und Übernahmen auf die Profitabilität des Bitcoin-Minings anstatt auf Expansion

In diesem Beitrag:

  • Bitcoin -Mining-Unternehmen TeraWulf ist offen für Fusionen, solange diese die Rentabilität des BTC-Minings steigern, anstatt sich auf die Expansion zu konzentrieren.
  • TeraWulf gab an, dass sein Hauptziel darin bestehe, den Stakeholdern nachhaltige Renditen zu bieten.
  • Einem Bericht von Galaxy Digital vom Februar zufolge könnten Mining-Unternehmen Fusionen und Übernahmen in Betracht ziehen, um die hohen Stromkosten für das BTC-Mining zu bewältigen.

Das Bitcoin -Mining-Unternehmen TeraWulf erklärte kürzlich, es würde eine Fusion in Betracht ziehen, wenn diese die Rentabilität des Unternehmens und seiner Aktionäre steigern würde, anstatt lediglich das Wachstum zu beschleunigen. In einem Interview betonte Kerri Langlais, Chief Strategy Officer von TeraWulf, dass der Ausbau eines Unternehmensimperiums im Zuge von Fusionen ohne Steigerung der organischen Rentabilität keinen Sinn ergebe.  

Kerri erklärte, dass das Unternehmen zwar den Bedarf an organischem Wachstum nicht außer Acht gelassen habe, eine schnelle Expansion aber nicht sein Hauptverkaufsargument gewesen sei. Der Erfolg von TeraWulf beruhe vielmehr darauf, Kapital so einzusetzen, dass den Stakeholdern nachhaltige Renditen geboten würden. Kerri betonte außerdem, dass diese Unterscheidung für Investoren entscheidend sei, da sie so Unternehmen, die „einfach nur wachsen“, von solchen unterscheiden könnten, die „profitabel wachsen“.

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Seit Anfang 2023 diskutieren verschiedene Analysten die Möglichkeit vermehrter Fusionen und Übernahmen (M&A). Im Januar 2023 erwähnte ein Blog von Hashrate Index einen erwarteten Anstieg von Bitcoin-Minern, die entweder privatisiert werden oder fusionieren. Als Gründe wurden unter anderem fallende Bitcoin-Mining-Aktienkurse, geringere Renditen, Kosten für die jährliche Berichterstattung und gestiegene Verwaltungskosten genannt. 

Nach dem Bitcoin -Halving Anfang des Jahres beschlossen mehrere Unternehmen Fusionen. Am 27. Juni fusionierte CleanSpark mit GRIID nach einer Transaktion im Wert von 155 Millionen US-Dollar. Riot Platforms versuchte bereits am 28. Mai, Bitfarms mit einem Angebot von 950 Millionen US-Dollar zu übernehmen. Bitfarms zeigte jedoch kein gemeinsames Interesse mit Riot. Riot konnte dennoch 14,9 % der Bitfarms-Anteile erwerben.

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TeraWulf geht davon aus, weiterhin profitabel zu bleiben.

Langlais erklärte, dass Umsatz und Hashrate derzeit die gängigsten Kennzahlen zur Bewertung von Bitcoin-Mining-Unternehmen seien. Sie wünsche sich jedoch, dass die Mining-Community künftig Kennzahlen wie Rentabilität und EBITDA zur Bewertung von Mining-Unternehmen heranziehen würde. Laut Langlais könnten diese Kennzahlen dem Unternehmen helfen, fundiertere Entscheidungen bei möglichen Fusionen und Übernahmen zu treffen, indem sie die besseren Angebote ermitteln.

TeraWulf rechnet trotz der aktuellen Lage am Bitcoin-Markt weiterhin mit Profitabilität. Das Unternehmen hat einen Teil seiner Investitionen in Hochleistungsrechnen und KI verlagert. Diese Investitionen diversifizieren die Einnahmequellen von TeraWulf, vor allem aufgrund der Herausforderungen durch Bitcoin Halving. 

Aufgrund des verschärften Wettbewerbs um Ressourcen bestätigte Kerri, dass die Bitcoin -Mining-Community mit weiteren Herausforderungen konfrontiert sein wird. Sie erklärte, dass Unternehmen, die ihre Aktivitäten ausweiten, um verfügbare Energiequellen und Mining-Standorte konkurrieren werden. Die steigende Nachfrage wird die Ressourcenpreise erhöhen und möglicherweise die Rentabilität des BTC-Minings beeinträchtigen.

„Dieser intensive Wettbewerb treibt die Preise für Land und Energie in die Höhe und verringert dadurch die Rentabilität neuer BTC-Mining-Projekte.“

-Kerri Langlais, CSO von TeraWulf

TeraWulf setzt zur Stromversorgung seiner Rigs stark auf Kernenergie, wodurch die Energiekosten deutlich gesenkt werden. Der Umstieg auf Kernkraft erfolgte nach dem Krypto-Winter 2022, der zu niedrigeren Bitcoin-Preisen und steigenden Energiekosten führte. 

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Die Bergleute stehen möglicherweise kurz vor der Kapitulation.

Die Belohnungen für das Bitcoin-Mining wurden seit dem Halving . Auch die Hashrate ist auf ein Allzeittief gefallen. Laut einer Studie von CryptoQuant vom 3. Juli ist die Bitcoin Netzwerks um 7,7 % gesunken – der niedrigste Wert seit dem Krypto-Winter 2022.

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Die verfügbaren Einnahmen für Bitcoin-Miner sind aufgrund niedrigerer Transaktionsgebühren im Netzwerk und gesunkener Bitcoin-Preise ebenfalls zurückgegangen. Einige Miner haben ihre Anlagen verkauft, da die Rentabilität des Bitcoin-Minings gesunken ist.

„Die gesamten Tageseinnahmen sind von 79 Millionen US-Dollar am 6. März auf aktuell 29 Millionen US-Dollar gesunken. Darüber hinaus sind die Einnahmen aus Transaktionsgebühren auf nur noch 3,2 % der gesamten Tageseinnahmen zurückgegangen – der niedrigste Anteil seit dem 8. April.“

CryptoQuant

CryptoQuant geht davon aus, dass die Mining-Community kurz vor der Kapitulation steht, was bedeutet, dass kleinere Miner ihre Aktivitäten einstellen und ihre Bitcoins verkaufen könnten. Auch für andere Mining-Unternehmen wird es schwierig sein, auf neuere Hardware umzusteigen.


Cryptopolitan Berichterstattung von Collins J. Okoth

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