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Der Rechtsstreit von Telegram mit der SEC und was Sie darüber wissen müssen

VonAhmad AsgharAhmad Asghar
Lesezeit: 1 Minute,
Der Rechtsstreit von Telegram mit der SEC – was Sie darüber wissen müssen

Der Rechtsstreit von Telegram mit der SEC hat sich zu einem der aktuellsten Themen in der Kryptoindustrie entwickelt.

Telegrams Rechtsstreit mit der SEC

Die Kryptoindustrie geriet nach Facebooks Ankündigung der Einführung von Libra im Jahr 2019 in helle Aufregung. Kurz darauf folgte die Vorstellung der digitalen Zentralbankwährung (CBDC) Chinas. Telegram präsentierte sein eigenes Telegram Open Network (TON), eine Blockchain, die auf der hauseigenen Kryptowährung Gram basiert. Das Netzwerk sollte das erste tokenbasierte Produkt für den breiten Einsatz werden.

Das Projekt erregte schnell Aufmerksamkeit, nachdem es im Februar 2018 in einer Verkaufsrunde 1,7 Milliarden US-Dollar einnahm. Das Problem mit der US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) bestand nun darin, dass Telegram den Verkauf der Gram-Token nicht als Wertpapier bei der Behörde registriert hatte. Stattdessen reichte Telegram das Formular D ein, das zwar die Registrierungspflicht für Wertpapiere bei der SEC umgeht, aber eigene Beschränkungen mit sich bringt.

Im Oktober stoppte die SEC das TON-Projekt, da es ihrer Ansicht nach keine Beschränkungen für den Weiterverkauf der Token durch die Erstinvestoren vorsah. Laut SEC verstieß dies gegen Formular D. Die Investoren stellten sich auf die Seite von Telegram, lehnten die Rückerstattung ab und stimmten einer Verzögerung der Token-Ausgabe zu.

Die US-Börsenaufsicht SEC hat die Bankunterlagen zum Token-Verkauf im Wert von 1,7 Milliarden US-Dollar angefordert, die vom New Yorker Bezirksgericht weitergeleitet wurden. Das Gericht hat dem Unternehmen eine Frist bis zum 26. Februar zur Vorlage der Unterlagen gesetzt. Telegram ist berechtigt, die dem Gericht übermittelten Informationen gemäß ausländischer Datenschutzgesetze zu schwärzen.

Titelbild von Pixabay.

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Ahmad Asghar

Ahmad Asghar

Als eingefleischter Gamer und Technikfan ist er seit fast zehn Jahren in der Tech-Branche tätig. Mit diesem Wissen und Einblick in die Materie berichtet er nun über Blockchain, Kryptowährungen und alles rund um Fintech, um anderen die Branche verständlicher zu machen.

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