Taiwanische Abgeordnete schlagen ein neues Gesetz zur Regulierung von Kryptowährungen vor

- Die Abgeordneten in Taiwan schlagen die Schaffung eines neuen Gesetzes zur Regulierung von Kryptowährungen im Land vor.
- Herausforderungen und Chancen der neuen Verordnung.
Die Abgeordneten in Taiwan arbeiten an einem Entwurf für ein Sondergesetz zur Regulierung von Kryptowährungen, der bis Ende November vorgelegt werden soll. Dieser Schritt erfolgt vor dem Hintergrund wachsender Bedenken hinsichtlich regulatorischer Arbitrage und der Notwendigkeit einer Aufsicht über im Land tätige Offshore-Kryptowährungsbörsen. Yung-Chang Chiang, Mitglied des taiwanesischen Legislativ-Yuans, betonte die Notwendigkeit eines eigenen Gesetzes für Krypto-Assets zur Regulierung von Kryptowährungsunternehmen. Er argumentierte, dass sich Kryptowährungen deutlich von traditionellen Finanzprodukten unterscheiden und daher gesonderten Regulierungen unterliegen sollten.
Taiwanische Gesetzgeber betrachten Kryptowährungen anders als traditionelle Finanzprodukte.
Chiang organisierte eine öffentliche Anhörung im Parlament, um den Gesetzesentwurf mit Anbietern von Dienstleistungen im Bereich virtueller Vermögenswerte, Rechtsexperten und Wissenschaftlern zu erörtern. Er betonte, dass die taiwanesische Finanzaufsichtsbehörde (FSC) zwar kürzlich Richtlinien für den Kryptosektor zur Etablierung von Selbstregulierungsregeln durch einen potenziellen Branchenverband veröffentlicht habe, diese Maßnahmen jedoch keine Rechtskraft besäßen. Gemäß dem vorgeschlagenen Sondergesetz hätten die Aufsichtsbehörden die Befugnis, Verwaltungsstrafen gegen Betreiber zu verhängen, die gegen diese Selbstregulierungsregeln verstoßen. Ohne ein solches Sondergesetz wären die Aufsichtsbehörden nicht in der Lage, Strafen durchzusetzen.
Die Kernbestimmung des vorgeschlagenen Sondergesetzes sieht vor, dass alle in Taiwan tätigen Kryptowährungsplattformen eine Genehmigung beantragen müssen. Andernfalls droht ihnen die Einstellung des Betriebs. Zwar müssen Anbieter von Dienstleistungen im Bereich virtueller Vermögenswerte in Taiwan seit der Einführung von Geldwäschebestimmungen durch die Finanzdienstleistungskommission (FSC) im Juli 2021 die entsprechenden Vorschriften einhalten, doch die Kryptowährungsbranche insgesamt ist weiterhin weitgehend unreguliert. Chiang wies darauf hin, dass viele in Taiwan tätige Kryptoplattformen der FSC noch keine Einhaltung der Geldwäschebestimmungen gemeldet haben und den Regulierungsbehörden ohne ein entsprechendes Sondergesetz nur begrenzte Handlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen.
Herausforderungen und Chancen der neuen Verordnung
Chiang räumte ein, dass es unwahrscheinlich sei, dass das Sondergesetz in der laufenden Legislaturperiode, die voraussichtlich Ende des Jahres endet, drei Lesungen durchläuft. Er nannte die bevorstehenden Wahlen und den Schwerpunkt der Legislaturperiode auf die Überprüfung des Staatshaushalts als Faktoren, die den Zeitplan beeinflussen. Bezüglich des möglichen Vorschlags der FSC für ihre Version des Krypto-Sondergesetzes schätzte Chiang, dass dieser frühestens Mitte 2024 erfolgen könnte. Er erklärte: „Es ist schwer zu sagen, wann genau das Sondergesetz in Kraft treten wird, aber es dürfte voraussichtlich irgendwann nach Mitte 2024 geschehen.“
Bei der öffentlichen Anhörung erwähnte Damien Ho, Vertreter für globale Partnerschaften bei Binance, dass viele Kryptowährungsplattformen in Taiwan weiterhin Schwierigkeiten beim Zugang zu geeigneten Bankdienstleistungen haben. Obwohl die Bankenaufsicht der FSC die Banken dazu angehalten hat, Kryptoplattformen nicht als hochriskante Unternehmen einzustufen, gestaltet sich die Realität in der Zusammenarbeit mit Banken schwierig. Ho schlug vor, dass die taiwanesische Regierung private und öffentliche Banken dazu anregen sollte, kryptofreundlicher zu agieren und die entsprechenden Geschäfte von Kryptounternehmen abzuwickeln. Dieser Ansatz, so argumentierte er, würde die Entwicklung von Kryptounternehmen auf regulierte und effektive Weise fördern.
Binance hat Maßnahmen ergriffen, um in Taiwan eine Präsenz aufzubauen und die Geldwäschebestimmungen einzuhalten. Die Börse unterhält eine Niederlassung namens BinanceCROCRO CROCROCROCRO CROCRO von XREX, betonte die Bedeutung von Compliance in der Kryptoindustrie, schlug aber ein schrittweises Vorgehen vor. Hsiao regte an, dass kleinere Unternehmen nach ihrer Registrierung den von der Branchenvereinigung formulierten Selbstaufsichtsregeln unterliegen sollten, während größere Unternehmen eine Genehmigung nach speziellem Gesetz einholen und gegebenenfalls weitere relevante Finanzlizenzen beantragen sollten.
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