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SpaceX' KI-Imperium basiert auf Rechenzentren, nicht auf Satelliten

VonRanda MosesRanda Moses
2 Minuten gelesen,
SpaceX baut sein KI-Imperium auf Rechenzentren auf, nicht auf Satelliten.
  • Analysten der Wall Street sagten, dass SpaceX seine kurzfristigen KI-Einnahmen aus Erddatenzentren erzielen werde.
  • Die Colossus-Computing-Deals mit Anthropic, Google und Reflection AI werden voraussichtlich mehr als 28 Milliarden Dollar pro Jahr generieren.
  • Analysten weisen darauf hin, dass dietracKündigungsklauseln enthalten und dass Weltraumcomputer noch mindestens 10 Jahre entfernt sind.

Die KI-Einnahmen von SpaceX in den nächsten Jahren werden nicht aus dem Weltraum stammen. Laut Wall-Street-Analysten kommen die Gelder aus Rechenzentren auf der Erde und nicht aus den von Elon Musk versprochenen orbitalen Rechenzentren.

Dies rückt SpaceX (NASDAQ: SPCX) in den Fokus und positioniert es primär als Infrastrukturunternehmen. Weltraum-Computing ist eine Investition in die Zukunft, nicht in die Gegenwart – insbesondere für alle, die SpaceX als KI-Aktie betrachten.

SpaceX berechnet bereits Gebühren für Rechenleistung. Reuters berichtete , dass das Unternehmen Verträge für seine Colossus-Supercomputercluster mit Anthropic, Googles Mutterkonzern Alphabet und Reflection AI abgeschlossen hat. Allein diese Verträgetracjährlich über 28 Milliarden US-Dollar einbringen.

SpaceX' KI-Umsatz wird 2025 auf rund 3,2 Milliarden US-Dollar geschätzt und liegt damit deutlich über den Einnahmen aus den neuen Verträgen. Dietracübertrafen zudem die Einnahmen von SpaceX aus Raketenstarts und Starlink, wenn diese separat betrachtet werden. Da dietracjedoch Kündigungsklauseln enthalten, warnen Analysten davor, sie als wiederkehrende Einnahmen zu interpretieren.

Was SpaceX ausgegeben hat, um hierher zu gelangen

SpaceX investierte im Jahr 2025 rund 18 Milliarden US-Dollar in KI-Infrastruktur und -Forschung. Laut Unternehmensangaben flossen davon etwa 12,7 Milliarden US-Dollar in Investitionsausgaben und 5,1 Milliarden US-Dollar in Forschung und Entwicklung. Diese Ausgaben übertrafen die Investitionen in Raumfahrt und Konnektivität.

Colossus und ein zweiter Cluster, Colossus II, liefern zusammen rund 1 Gigawatt KI-Rechenleistung. Damit gehört SpaceX zu den weltweit größten Rechenzentren. JP Morgan prognostiziert, dass die terrestrische Kapazität bis 2029 auf rund 9 Gigawatt ansteigen wird, was dem Vierfachen der Leistung des Hoover-Staudamms entspricht.

Laut Reuters deuteten Brokerhäuser die 60 Milliarden Dollar schwere Übernahme des KI-Programmier-Startups Cursor als Zeichen dafür, dass das Unternehmen KI-Anwendungen und nicht nur die dazugehörigen Maschinen verkaufen will. Der Deal passt zu Musks Modellplänen im Softwarebereich. Einem separaten Cryptopolitan Bericht zufolge entwickelte Musks Labor, das nun SpaceXAI heißt, sein Modell Grok 4.5 gemeinsam mit Cursor, und Musk gab an, dass SpaceX das Startup für dieselbe Summe von 60 Milliarden Dollar kauft.

Warum der Orbit noch immer eine ferne Wette ist

Musk hat eine Zukunftsvision entworfen, in der Computer im Weltraum laufen. Analysten, mit denen Reuters sprach, sehen dies als ein späteres Kapitel. „Die Annahme, dass (Orbital-)Rechenzentren terrestrische Rechenzentren grundlegend verändern werden, ist etwas übertrieben“, sagte Anthony Milovantsev, Partner der Unternehmensberatung Altman Solon. Er schätzte, dass eine tatsächliche Verdrängung bodengebundener Rechenzentren „mindestens zehn Jahre“ dauern würde

Die Argumentation basiert auf Hardware, die derzeit nicht in großem Umfang verfügbar ist. Laut Analysten ist orbitales Computing auf häufige und kostengünstige Flüge der SpaceX-Raumkapsel Starship, niedrigere Startkosten und leistungsfähigere Satelliten angewiesen. Bodenbasierte Rechenzentren laufen unabhängig von der Ausrichtung weiter. Analysten der Bank of America (BofA) äußerten sich deutlicher und bezeichneten die langfristige Rentabilität orbitaler Rechenzentren als „unbewiesen und stark abhängig von wichtigen technologischen Meilensteinen, die noch nicht erreicht wurden“

Wenn die technischen Anforderungen erfüllt sind, ist der Einspruch berechtigt. Starships könnten künftig Solarrechnersatelliten in den Orbit befördern und so bodengestützte Kosten wie Energie, Kühlung und Landnutzung vermeiden. Analysten fragen nicht, ob SpaceX KI-Infrastruktur entwickeln und verkaufen kann. Die Prognose von JP Morgan von rund 9 Gigawatt im Jahr 2029 bleibt der Maßstab für die Etablierung eines Geschäftsmodells jenseits der Erde.

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Häufig gestellte Fragen

Welche Umsätze erwartet SpaceX mit seinen KI-Rechenverträgen?

Die Colossus-tracvon SpaceX mit Anthropic, Alphabet (Google) und Reflection AI sollen jährlich mehr als 28 Milliarden Dollar einbringen.

Warum bezeichnen Analysten SpaceX' Plan für eine orbitale KI als langfristige Investition?

Analysten erklärten gegenüber Reuters, dass die Weltraumcomputertechnologie von kostengünstigen und häufigen Starts des Starship-Programms sowie von Satellitenentwicklungen abhängt, die es in diesem Umfang noch nicht gibt.

Wozu kauft SpaceX Cursor und warum?

SpaceX übernimmt das KI-Programmier-Startup Cursor für 60 Milliarden Dollar, was von mehreren Brokerhäusern als Beweis dafür gewertet wurde, dass das Unternehmen über die Recheninfrastruktur hinaus in den Bereich Unternehmenssoftware expandiert.

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Randa Moses

Randa Moses

Randa Moses ist Redakteurin und Reporterin bei Cryptopolitan und berichtet über Technologie, KI, Robotik, Kryptowährungen, Betrug und Hackerangriffe. Sie ist seit 2017 in der Krypto-Branche tätig und arbeitete zuvor bei Forward Protocol, AmaZix und Cryptosomniac. Randa hat einen Abschluss in Elektrotechnik undtronvon der Universität Bradford.

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