Die Schweizerische Nationalbank (SNB) gerät unter Druck, da die Inflation in der Schweiz stagniert

- Die Inflation in der Schweiz blieb im September bei 0,2 %.
- Trumps Zölle haben der Schweizer Wirtschaft geschadet.
- Die Schweizerische Nationalbank könnte die Zinsen erneut senken.
Die Inflation in der Schweiz blieb im September unerwartet niedrig und stellte die Schweizerische Nationalbank (SNB) vor neue Herausforderungen. Gleichzeitig wurde die Wirtschaft des Landes durch Trumps höhere Zölle auf Schweizer Produkte stark getroffen.
Nach Angaben des Schweizer Statistikamtes vom Donnerstag, dem 2. Oktober, stiegen die Verbraucherpreise im Jahresvergleich um 0,2 Prozent und erreichten damit das Niveau vom August.
Eine nachfolgende Umfrage ergab, dass von 15 befragten Ökonomen nur drei diesen stabilen Trend vorhergesehen hatten.
Die Inflationsrate in der Schweiz gibt im Land weiterhin Anlass zu großer Sorge
Die hohe Inflation in der Schweiz hat die Spannungen unter den Bürgern verschärft, und manche befürchten, dass dies die Schweizerische Nationalbank zu weiteren Zinssenkungen veranlassen könnte. Bemerkenswert ist, dass die Bank den Leitzins bereits auf null gesenkt hat.
Diese Anpassung erfolgte, nachdem die Verantwortlichen letzte Woche beschlossen hatten, den Leitzins nicht erneut in den negativen Bereich zu senken, um das Finanzsystem zu schützen. Trotz dieser Bemühungen halten einige Ökonomen weiterhin an der Befürchtung fest, dass dies bei ihrer bevorstehenden Dezember-Sitzung geschehen könnte.
Die aktuellen Inflationszahlen setzen die Zentralbank zusätzlich unter Druck, die sich auf die vollen Auswirkungen der US-Zölle auf die Schweiz vorbereitet. Diese Zölle folgen auf die zusätzlichen Zölle, die US-Präsidentdent Trump im September auf Markenmedikamente erhoben hatte, nachdem er bereits einen Zoll von 39 % auf die meisten Schweizer Produkte eingeführt hatte.
Jean Dalbard, Europaökonom bei Bloomberg Economics, kommentierte das Thema. Dalbard erklärte, man erwarte in den kommenden Monaten einen leichten Anstieg der Inflation, die sich aber weiterhin um 0,5 % bewegen werde. Seiner Ansicht nach dürfte die Inflation im unteren Bereich des Zielkorridors der Schweizerischen Nationalbank, also zwischen 0 und 2 %, liegen, obwohl die Preisänderungen bisher nur geringfügig ausgefallen seien.
Der Wirtschaftswissenschaftler wies zudem auf die Auswirkungen destronFrankens auf die lokalen Preise und die Folgen der unerwartet hohen Zöllesollte die Währung weiterhin stark bleibentrondie Zentralbank die Zinsen im Dezember senken wird, sagte.
Die SNB bleibt vorerst optimistisch. Martin Schlegel, Schweizer Ökonom und Verwaltungsratspräsident der Schweizerischen Nationalbank, warnte jedoch, dass trotz der stabilen Zukunftsaussichten und des moderaten Wachstums der Schweiz aufgrund der Arzneimittelzölle ein etwas höheres Risiko bestehe.
Experten betonen hingegen die zunehmenden negativen Auswirkungen und weisen darauf hin, dass die Wirtschaft des Landes im dritten Quartal um 0,2 % geschrumpft ist. Laut ihren Angaben war dieser Rückgang auf einen drastischen Einbruch der Exporte in die USA im ersten Monat nach Einführung weitreichender Zölle zurückzuführen, wobei die Auswirkungen von Großsportveranstaltungen nicht berücksichtigt wurden.
Die Schweizer Politik reagiert nur begrenzt auf die Besorgnis über das Inflationsniveau
Die politischen Entscheidungsträger betonten, dass ihre größte Herausforderung in den begrenzten Möglichkeiten bestehe, auf eine solch ernste Situation zu reagieren. Sie stellten außerdem klar, dass die Wiedereinführung negativer Zinsen im Vergleich zu regulären Zinssenkungen schwierig sei.
Eine Möglichkeit bestünde darin, verstärkt auf Währungsgeschäfte zurückzugreifen, um den Franken abzuwerten, was dazu beitragen würde, die Kosten für den Import von Waren auszugleichen.
Inzwischen haben die Daten dieser Woche gezeigt, dass die Zuflüsse in die Schweiz nach Trumps Ankündigung der Zölle die Schweizerische Nationalbank veranlasst haben, ihre ersten größeren Devisenkäufe seit über drei Jahren zu tätigen.
Der zugrundeliegende Inflationsdruck ist etwastron, als die Gesamtzahl vermuten lässt. Ein Maß, das instabile Faktoren wie Energiepreise ausklammert, blieb bei 0,7 %.
In den übrigen Ländern der Eurozone rund um die Schweiz ist das Verbraucherpreiswachstum weiterhin höher und erreichte im letzten Monat 2,2 %. Nach dem Standardmaß der Europäischen Union weist die Schweiz eine Inflationsrate von null Prozent auf.
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