Laut David Schwartz dem CTO von Ripple , ist Elon Musks Entscheidung, Gebühren für neue Nutzer von X (ehemals Twitter) einzuführen, ein Fehler. Die kürzlich eingeführte Regelung verpflichtet Nutzer, für das Posten, Liken, Antworten oder Speichern von Inhalten auf der Plattform zu bezahlen. Entgegen Musks Annahmen soll diese Gebühr Bots und Spam eindämmen. Die Regelung gilt derzeit für Nutzer in Neuseeland und auf den Philippinen. Schwartz argumentiert, dass diese Maßnahme Musks vorherigem Versprechen, die Meinungsfreiheit auf der Plattform zu wahren, widerspricht.
In einer Reihe von Beiträgen warnte Schwartz davor, dass die Gebühr für neue Nutzer zur Zensur legaler Meinungsäußerungen missbraucht werden könnte. Er erörterte, ob der Ausschluss bestimmter Meinungsformen eine wichtige Säule des Forums gefährde. Schwartz befürchtete, dass diese Regelung Ansichten begünstigen könnte, die bestimmten Präferenzen entsprechen, und somit die Glaubwürdigkeit der Plattform mindern würde.
Ich dachte, Sie wären gegen die Zensur jeglicher legaler Meinungsäußerung auf Ihrer Plattform. Nun ist es Ihnen aber so wichtig, bestimmte legale Äußerungen von X fernzuhalten, nur weil sie störend sind, dass Sie die grundlegende Funktionsweise der Website ändern wollen, um dies zu ermöglichen?! https://t.co/bSznL7f1gl
— David "JoelKatz" Schwartz (@JoelKatz) 15. April 2024
Elon Musks Gebührenplan stößt online auf Skepsis.
Die Reaktionen der Krypto-Community auf die neue Richtlinie von X sind, gelinde gesagt, gespalten. Einige Nutzer sehen darin eine Förderung der Meinungsfreiheit, andere befürchten eine Schwächung des Spam-Bekämpfungsmechanismus. Der bekannte Krypto-Experte ZachXBT bezweifelt insbesondere, ob Betrug in den trac -Plattformen tatsächlich eingedämmt werden kann. Er erklärte, dass einige Konten als Unternehmen geführt würden, es sich aber um Betrugskonten handle, die seit Langem und mit hohen Summen Werbung auf X schalten.
Elon Musk ist überzeugt, dass diese Steuer Multimillionäre effektiv davon defiwird, Bots und Trollfabriken zu nutzen, im Gegensatz zu anderen, die meinen, diese Akteure würden sich möglicherweise nicht um die Steuer kümmern. Betrüger betrachten cash üblicherweise nicht als großen Anteil ihrer erwarteten Einnahmen aus illegalen Geschäften. Die grenzenlose Natur des Internets macht Online-Kommunikation und -Sicherheit zwar schwer kontrollierbar, ist aber gleichzeitig der Schlüssel zur Lösung solcher komplexen Probleme.
Bedenken für Krypto-Enthusiasten und die breitere Gemeinschaft
Die Debatte um die XRP-Steuer ist für die Krypto-Community von großer Bedeutung. Krypto-Fans und insbesondere die XRP Army sind stark von Spam- und Betrugs-E-Mail-Kampagnen betroffen. Ripple warnt seine Community regelmäßig vor betrügerischen Machenschaften, bei denen die kostenlose Verteilung XRP Token versprochen wird. Die neue Steuer könnte das Betrugsvolumen verringern, doch wie erfolgreich sie tatsächlich sein wird, ist noch unklar.

