Zusammenfassung (TL;DR)
• Der Iran versucht, das Mining von Kryptowährungen in Zusammenarbeit mit dem Industrieministerium zu regulieren.
• Die CAATSA-Sanktionen gegen den Iran beflügeln den Kryptomarkt im Land.
Regierungen weltweit haben unterschiedliche Ansichten zur neuen Technologie hinter Kryptowährungen. Dieses neue Finanzökosystem verspricht Wachstum, das in einigen Ländern die Inflation beenden könnte.
Zu den Befürwortern von Kryptowährungen zählt die Regierung von El Salvador, die Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel anerkannt hat. Der Iran hingegen verfolgte unkonventionelle Ansätze, um seine Wirtschaft durch den Fokus auf das Mining von Kryptowährungen zu stärken.
Iran und seine Beziehung zum Kryptowährungs-Mining

Es ist kein Zufall, dass die iranische Regierung Kryptowährungen übernommen, aber kein besonders strenges Regulierungssystem entwickelt hat. Dies liegt daran, dass der Iran von den US-Sanktionen gegen CAATSA betroffen ist. Diese Maßnahme verbietet US-Unternehmen, im Land Geschäfte zu tätigen, was zu einem Ungleichgewicht in der iranischen Wirtschaft führt.
Da der US-Dollar die Währung vieler Volkswirtschaften ist, hat der Iran Kryptowährungen zugelassen. Die Regierung versucht, das Mining von Kryptowährungen als Wirtschaftsstrategie zu legalisieren. Diese Maßnahme wird jedoch unter den Bedingungen der iranischen Regierung umgesetzt.
Zunächst erwägt das iranische Parlament die Genehmigung des Kryptowährungs-Minings nur auf Anweisung der Zentralbank. Dadurch wird die iranische Zentralbank zur Regulierungsbehörde für den Kryptowährungshandel. Darüber hinaus können die im Land unterstützten Kryptowährungen – mit Ausnahme der nationalen Kryptowährung – ohne Vorankündigung eingeschränkt werden.
Die zweite Regel, die das Parlament zur Genehmigung des Kryptowährungs-Minings aufstellt, besagt, dass das Industrieministerium die Aufsicht führt. Daher müssen Miner eine Lizenz beim Industrieministerium und beim Energieministerium beantragen.
Versucht der Iran, China gleichgestellt zu werden?
Die Regulierung des Kryptowährungs-Minings bleibt auch im neuen Jahr unverändert, vor allem durch die Behörden in Peking. Viele Krypto-Experten behaupten, der Iran versuche, in regulatorischer Hinsicht mit China gleichzuziehen, doch diese Einschätzung könnte sich als falsch erweisen.
Die chinesische Regierung hat den Kryptowährungsmarkt teilweise verboten, und es ist sogar illegal, in sozialen Medien darüber zu sprechen. Der Iran hingegen gibt zu, schon lange mit Kryptowährungen zu handeln und erlaubt sogar das Mining. Die iranischen Behörden wollen jedoch vom wachsenden Bitcoin Boom profitieren.
In den ersten Monaten des Jahres stellte die Regierung klar, dass sie einer der Förderer des Krypto-Minings trac jedoch zahlreiche Unternehmen an und verursachte landesweite Stromausfälle. Daraufhin verbot das Energieministerium das Krypto-Mining bis Juli, um Reparaturen durchzuführen.
Nachdem die Klausel nun aufgehoben wurde und Bitcoin -Miner ungeduldig auf ihre Arbeit warten, veröffentlicht die Regierung entsprechende Ankündigungen. Mining-Unternehmen könnten diesem Vorschlag zustimmen, sofern die iranische Regierung ihr Versprechen hält. Der Iran bietet aufgrund seiner niedrigen Energiekosten und des geringen Regulierungsdrucks hervorragende Bedingungen für das Krypto-Mining.

