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Porsche verschiebt die Markteinführung von Elektrofahrzeugen, da Volkswagen durch strategische Neuausrichtung mit einem Verlust von 5 Milliarden Euro rechnet

In diesem Beitrag:

  • Der deutsche Automobilhersteller Porsche hat die Markteinführung seines Elektrofahrzeugs verschoben und konzentriert sich nun auf Verbrenner- und Hybridmodelle.
  • Volkswagen hingegen rechnet mit einem Verlust von 5,1 Milliarden Euro und einer Abschreibung von 3 Milliarden Euro auf Porsche-Aktien. 
  • Porsche hat außerdem seine Prognose für die operative Rendite von zuvor 5-7 % auf 2 % gesenkt.

Der deutsche Automobilhersteller Porsche hat die Markteinführung seiner Elektroautos aufgrund der gesunkenen Nachfrage verschoben. Porsche konzentriert sich nun auf Verbrenner- und Hybridmodelle, was dem Mutterkonzern Volkswagen einen Milliardenverlust bescheren dürfte.

Der deutsche Luxusautohersteller bestätigte, dass das neue SUV, das als Nachfolger des Cayenne gilt und intern als K1 bezeichnet wird, nicht als vollelektrisches Fahrzeug auf den Markt kommen wird. Das Unternehmen gab jedoch bekannt, dass der K1 einen Verbrennungsmotor mit einem Plug-in-Hybridantrieb kombinieren wird. Aufgrund rückläufiger Absatzzahlen und des zunehmenden Marktdrucks passt das Unternehmen derzeit seine Strategien an.

Volkswagen rechnet im Jahr 2025 mit einem Rückgang des operativen Gewinns um 5,9 Milliarden US-Dollar

Laut Porsche istdie Entscheidung, die Markteinführung eines vollelektrischen Fahrzeugs zu verschieben, eine Reaktion auf das langsamere Wachstum der Nachfrage nach batterieelektrischen Fahrzeugen. Das Unternehmen bestätigte, dass die bestehenden Verbrennermodelle, darunter Cayenne und Panamera, weiterhin produziert werden und die Nachfolgegenerationen sowohl mit Benzin- als auch mit Hybridantrieb angeboten werden. Die nächste Generation der Elektrofahrzeugplattform, deren Markteinführung ursprünglich für die 2030er-Jahre geplant war, wird in Zusammenarbeit mit anderen Marken des Volkswagen-Konzerns komplett neu entwickelt. 

Im Einklang mit den laufenden Anpassungen der langfristigen Strategie von Porsche bleiben mehrere Schlüsselmodelle auf trac, darunter der kommende Cayenne EV als Standard- und Coupé-SUV-Variante, der Macan EV und ein zweitüriger Sportwagen im 718-Segment. Der deutsche Automobilhersteller bekräftigte zudem, dass die bestehende Elektrofahrzeugpalette, einschließlich des Taycan, weiterhin tracverläuft. 

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Oliver Blume, Vorstandsvorsitzender von Porsche und des Volkswagen-Konzerns, erklärte, dass sich die Automobilindustrie derzeit im Wandel befinde und dass das Unternehmen sich umfassend neu ausrichten müsse, um den Marktgegebenheiten und den sich ändernden Kundenbedürfnissen gerecht zu werden. 

Volkswagen bestätigte, dass der operative Jahresgewinn um 5,9 Milliarden US-Dollar sinken wird. Europas größter Automobilhersteller wird zudem den Wert seiner Porsche-Beteiligung um 3,52 Milliarden US-Dollar abschreiben, was die Verluste in diesem Jahr weiter erhöht. Der Konzern wies darauf hin, dass die Verzögerung der vollständigen Elektrofahrzeugproduktion das Unternehmen mit rund 2,11 Milliarden US-Dollar belasten könnte; diese Summe war in den vorherigen Prognosen nicht berücksichtigt worden.

Porsche senkt Gewinnprognose für 2025 von 5-7 % auf 2 %

Porsche hat seine Prognosen für das Gesamtjahr aufgrund der veränderten Marktdynamik angepasst. Der deutsche Luxusautohersteller hält an seiner Umsatzprognose zwischen 37 Milliarden Euro (43,46 Milliarden US-Dollar) und 38 Milliarden Euro (44,63 Milliarden US-Dollar) fest. Die Umsatzrendite wurde von zuvor prognostizierten 5 % und 7 % auf 2 % gesenkt. Der Volkswagen-Konzern korrigierte seine Gewinnmargenprognose für 2025 von 4 % bis 5 % auf 2 % bis 3 %. 

Dr. Jochen Breckner, Finanz- und Technologiechef, erklärte, dass man mit dem nun vorliegenden klaren Plan das Unternehmen für langfristigen Erfolg unter den aktuell herausfordernden Bedingungen neu ausrichte. Er räumte ein, dass die Veränderungen die kurzfristigen Finanzergebnisse negativ beeinflusst hätten, betonte aber erneut, dass sie langfristig unerlässlich seien. 

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Porsche Cayenne nannte mehrere weitere Faktoren, die zu der Änderung der strategischen Pläne beigetragen haben, darunter Handelskriege mit den USA, ein gesunkener Marktanteil im chinesischen Luxussegment und der verstärkte Wettbewerb durch BYD, einen chinesischen Hersteller von Elektrofahrzeugen. Cryptopolitan berichtete kürzlich darüber und wies darauf hin, dass BYD im Juni mit dem Dolphin Surf in Rom in der EU-Region gestartet ist. Das Modell Dolphin Surf präsentiert sich mit einem attraktiven Preis von 18.650 £ in Großbritannien und konkurriert damit mit den bereits bestehenden, hochpreisigen EU-Modellen wie dem Renault 5 E-Tech, dem Citroën e-C3 und dem Fiat 500e. 

Hochrangige Vertreter von Stellantis, BMW und Mercedes-Benz trafen sich mit derdentder Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, um über flexiblere Emissionsziele zu sprechen. Die EU hat das Verbot neuer Benzin- und Dieselautos auf das Jahr 2035 festgelegt, doch die Automobilhersteller argumentieren, dass dieses Ziel angesichts der aktuellen Marktlage unrealistisch sei. 

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