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Pinto von JPMorgan warnt vor möglicher Korrektur der KI-Bewertungen.

VonNellius IreneNellius Irene
3 Minuten Lesezeit
  • Pinto von JPMorgan warnt vor einer möglichen „Korrektur“ der KI-Bewertungen. 
  • Seinen Angaben zufolge könnte jeder Rückgang dieser Bewertungen erhebliche Auswirkungen auf den gesamten Aktienmarkt haben.
  • JPMorgan verzeichnet in ganz Afrika ein rasantes Wachstum durch die Eröffnung neuer Niederlassungen.

Daniel Pinto, stellvertretender Vorsitzender von JPMorgan Chase & Co., warnte davor, dass der boomende Sektor der künstlichen Intelligenz möglicherweise nur auf geliehener Zeit lebt.

Er warnte vor einer wahrscheinlichen Korrektur der Bewertungen im KI-Bereich. Painto fügte hinzu, dass diese Korrektur auch Auswirkungen auf den Rest des Segments, den S&P 500 und die gesamte Branche haben werde.

Pinto betonte, dass die aktuellen Bewertungen einen Produktivitätssprung implizieren, der zwar eintreten kann, aber wahrscheinlich nicht so schnell erfolgen wird, wie der Markt ihn derzeit einpreist. „Um diese Bewertungen zu rechtfertigen, geht man von einem Produktivitätsniveau aus, das zwar eintreten wird, aber möglicherweise nicht so schnell, wie der Markt es momentan einpreist.“

Quellen merkten an, dass die Aussage des stellvertretenden Vorsitzenden mit früheren Beobachtungen anderer Wall-Street-Führungskräfte hinsichtlich der möglichen Bildung einer Blase bei den KI-Bewertungen aufgrund großer Investitionen in diesem Sektor übereinstimmte.

Pinto merkte an, dass das Wachstumspotenzial des US-Aktienmarktes derzeit begrenzt sei.

Die fünf größten Technologieunternehmen werden dieses Jahr voraussichtlich rund 371 Milliarden US-Dollar in Rechenzentren , die für das Training und den Betrieb komplexer Modelle benötigt werden. Laut McKinsey & Co. werden bis zum Ende dieses Jahrzehnts 5,2 Billionen US-Dollar für die Instandhaltung dieser Infrastruktur erforderlich sein, um die Nachfrage zu decken. 

Dennoch betonte Pinto, wie wichtig es sei, ein Produktivitätsniveau zu erreichen, das zwar nicht so schnell wie vom Markt erwartet eintreten werde, aber diese Bewertungen.

Er äußerte zudem seine Überzeugung, dass die USA künftig möglicherweise keine Rezession erleben werden, merkte aber an, dass das Wachstumspotenzial des Aktienmarktes des Landes derzeit begrenzt sei.

Seine Ergebnisse wurden veröffentlicht, nachdem der stellvertretende Vorstandsvorsitzende eingeräumt hatte, dass eine gewisse Verlangsamung festgestellt worden war. Pinto, der zuvor bei der größten Bank der USA tätig gewesen war, prognostizierte für das kommende Jahr ein zwar schwaches, aber nicht unbedingt rezessives Wirtschaftswachstum. 

Berichten zufolge verzeichnet JPMorgan unterdessen ein rasantes Wachstum in ganz Afrika. CEO Jamie Dimon besuchte Ende 2024 Nigeria, Kenia und Südafrika, um die Beziehungen in der Region zu stärken. Die Bank eröffnete im vergangenen Jahr zudem neue Büros in Kenia und der Elfenbeinküste, um ihre Präsenz in Ost- und Westafrika auszubauen. 

Im Rahmen dieser Bemühungen erwähnte Pinto auf dem Gipfeltreffen, dass das Unternehmen an der Erweiterung seiner Lizenz in Nigeria arbeitet. Der Wall-Street-Riese betreut bereits 350 Kunden auf dem gesamten Kontinent, darunter staatliche Kreditnehmer und Unternehmen des privaten Sektors. 

JPMorgan baut seine Präsenz in Afrika mit neuen Büros aus 

Angesichts der anhaltenden Handelsspannungen zwischen den USA und China stellte Pinto fest, dass Afrika davon profitieren könnte, da Unternehmen weltweit ihre Lieferketten anpassen. 

In einer Stellungnahme zeigte er sich erfreut über seine Beobachtungen auf dem Kontinent. Seiner Ansicht nach sei die Umstrukturierung der Lieferketten eine gute Idee für Afrika. Er wies zudem darauf hin, dass JPMorgan seine Reichweite in der Region vergrößern und seine Präsenz schrittweise und umsichtig ausbauen könne.

Das Unternehmen bietet insbesondere in Südafrika eine Reihe von Dienstleistungen an, darunter Depotverwaltung, Zahlungsverkehr, Investmentbanking, Firmenkundengeschäft und Aktienanalyse. 

Laut Quellen war Pinto von 2011 bis 2017 Leiter der Europa-, Naher Osten- und Afrika-Aktivitäten der Bank. Er plant nun, bis Ende Juni 2026 in den Ruhestand zu gehen. 

Der Manager erklärte, sein nächster Karriereschritt werde voraussichtlich nichts mit dem operativen Tagesgeschäft zu tun haben. „Zum jetzigen Zeitpunkt möchte ich ganz klar keine weiteren operativen Aufgaben übernehmen“, sagte er und fügte hinzu, dass er Anfang des Jahres in den Vorstand des Konsumgüter- und Gesundheitskonzerns Johnson & Johnson eingetreten sei. „Ich möchte etwas kürzertreten, aber weiterhin dazulernen und verschiedene Branchen erkunden.“ 

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Nellius Irene

Nellius Irene

Nellius hat einen Abschluss in Betriebswirtschaft und IT und verfügt über fünf Jahre Erfahrung in der Kryptowährungsbranche. Sie ist außerdem Absolventin des Bitcoin Dada-Programms. Nellius hat für führende Medien wie BanklessTimes, Cryptobasic und Riseup Media geschrieben.

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