OpenAI setzt alles daran, die Zusammenarbeit mit Microsoft endgültig zu beenden

-
OpenAI plant, den Umsatzanteil von Microsoft bis 2030 von 20 % auf 10 % zu senken.
-
Das Unternehmen sagte eine umfassende Umstrukturierung ab und behielt die Kontrolle über seine gemeinnützige Muttergesellschaft.
-
Microsoft hat die Vertragsbedingungen geändert, nachdem das Unternehmen gemeinsam mit Oracle und SoftBank ein 500 Milliarden Dollar schweres KI-Joint-Venture gestartet hatte.
OpenAI reduziert Microsofts Einfluss. Das Unternehmen teilte seinen Investoren mit, dass es künftig weniger Geld an Microsoft überweisen wird, da es eine neue Struktur einführt, die den Einfluss von CEO Sam Altman einschränkt und die Macht beim gemeinnützigen Mutterkonzern belässt.
Diese interne Umstrukturierung geht mit erheblichen finanziellen Veränderungen einher. OpenAI erklärte, dass Microsoft bis 2030 nur noch die Hälfte der ursprünglich zugesagten Summe erhalten werde.
Laut Reuters veröffentlichte OpenAI Prognosen, wonach die Umsatzbeteiligung im Rahmen der Vereinbarung mit Microsoft in den nächsten Jahren von 20 % auf 10 % sinken wird. Die aktuelle Vereinbarung mit Microsoft, die bis 2030 läuft, sah eine Kürzung um 20 % vor.
Diese Zahl dürfte im Rahmen des neuen Plans des Unternehmens reduziert werden. OpenAI teilte dies bestehenden und potenziellen Investoren direkt mit, basierend auf Informationen aus internen Finanzunterlagen.
OpenAI festigt seine Position, während Microsoft auf mehr drängt
Die gemeinnützige Mutterorganisation von OpenAI behält die Kontrolle über das Unternehmen, anstatt eine umfassende Umstrukturierung vorzunehmen, die die Macht an Altman verlagert hätte. Diese Änderung schränkt Altmans Einflussmöglichkeiten im Unternehmen deutlich ein. Die Entscheidung verschafft der Organisation zudem langfristig mehr Kontrolle über Verträge, die strategische Ausrichtung und die Vergütung der Mitarbeiter.
OpenAI stellte gegenüber Investoren klar, dass das Unternehmen nicht nur den Anteil von Microsoft reduzieren, sondern bis 2030 insgesamt nur noch 10 % des Umsatzes an alle kommerziellen Partner – einschließlich Microsoft – ausschütten wird. Microsoft hingegen fordert einen verlängerten Zugriff auf die Produkte von OpenAI über dastrachinaus. Dies umfasst auch zukünftige Modelle, die der Technologiekonzern langfristig in seine Dienste integrieren möchte.
passte das Unternehmen einige Teile seines OpenAI-Deals an. SoftBank zum Aufbau eines Netzwerks riesiger KI-Rechenzentren in den USA
Microsoft äußerte sich zu der Situation und erklärte, dass weiterhin „beidseitige Umsatzbeteiligungsvereinbarungen“ mit OpenAI bestünden und die wichtigsten Bestandteile der Partnerschaft bis 2030 weiterhin gültig seien. Auch OpenAI reagierte öffentlich; ein Sprecher erklärte: „Wir arbeiten weiterhin eng mit Microsoft zusammen und freuen uns darauf, die Details dieser Rekapitalisierung in Kürze abzuschließen.“
Die klügsten Köpfe der Krypto-Szene lesen bereits unseren Newsletter. Möchten Sie auch dabei sein? Dann schließen Sie sich ihnen an.
CRASH-KURS
- Mit welchen Kryptowährungen kann man Geld verdienen?
- Wie Sie Ihre Sicherheit mit einer digitalen Geldbörse erhöhen können (und welche sich tatsächlich lohnen)
- Wenig bekannte Anlagestrategien, die Profis anwenden
- Wie man mit dem Investieren in Kryptowährungen beginnt (welche Börsen man nutzen sollte, welche Kryptowährung am besten zum Kauf geeignet ist usw.)















