Der Börsenbetreiber Nasdaq fordert die US-amerikanischen Aufsichtsbehörden auf, die Handelsbeschränkungen für Optionen auf Bitcoin und Ethereum -ETFs zu lockern.
Das Unternehmen reichte am 21. Januar bei der Securities and Exchange Commission einen Antrag ein, in dem es die Behörden aufforderte, die derzeitige Obergrenze von 25.000 Positionen aufzuheben und Beschränkungen für den Optionshandel mehrerer Kryptowährungsfonds auszuüben.
Die Börse plädiert für Regeländerungen
Sollten die Regulierungsbehörden zustimmen, würde die Änderung für BlackRocks iShares Bitcoin Trust ETF (Ticker: IBIT) und den Ethereum ETF ETHA gelten. Zukünftig würden auch Optionen auf Fonds von Grayscale, Bitwise, Fidelity, ARK21Shares und VanEck höhere Limits erhalten.
Dem Vorschlag zufolge würden für alle diese Krypto-ETFs dieselben Positionslimits gelten wie für andere Fonds, die über den Optionsmarkt der Nasdaq gehandelt werden. Dadurch wären sie den bestehenden ETF-Optionen gleichgestellt.
Die Nasdaq teilte der SEC mit, dass die Aufhebung der Beschränkungen faire Handelsregeln schaffen würde. Die Börse erklärte, dieser Schritt würde die unfaire Behandlung verschiedener Fonds beenden und zur Aufrechterhaltung eines offenen Marktes beitragen. Das Unternehmen argumentierte, dass die Anwendung einheitlicher Regeln für alle Anleger diese schütze, ohne den Wettbewerb zu beeinträchtigen. Ähnliche Anpassungen werden auch an anderen Optionsbörsen erwartet.
Die Nasdaq bat die SEC außerdem, die übliche 30-tägige Wartezeit zu überspringen und die neuen Regeln sofort in Kraft zu setzen.
Die SEC sammelt derzeit Rückmeldungen aus der Öffentlichkeit. Die Behörden werden voraussichtlich bis Ende Februar eine endgültige Entscheidung treffen.
Institutionen kaufen weiterhin Bitcoin
Währenddessen hat BlackRock offenbar mehr Bitcoingekauft und dabei die fallenden Preise ausgenutzt.
Anfang dieses Monats erwarb BlackRock 9.619 Bitcoin im Wert von rund 878 Millionen US-Dollar und 46.851 Ethereum im Wert von etwa 149 Millionen US-Dollar. Die Käufe erfolgten an drei aufeinanderfolgenden Tagen. Laut Lookonchain, einem Unternehmen, das trac , belief sich der Gesamtwert der Käufe auf rund 1,03 Milliarden US-Dollar.
Auch andere Unternehmen nehmen Bitcoin in ihre Bilanzen auf. Strategy, ein Softwareunternehmen für Business Intelligence, erwarb zwischen dem 12. und 19. Januar 22.305 BTC. Das Unternehmen zahlte für diese Tranche rund 2,13 Milliarden US-Dollar. Nach dem Kauf hält Strategy nun insgesamt 709.715 BTC.
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