Eine Umfrage von BlackRock zeigt eine Verschiebung bei KI-Investitionen

- BlackRock zufolge verlagern Investoren ihr Kapital für KI-Projekte weg von großen Technologieunternehmen wie Microsoft und Meta hin zu Energieversorgern und Infrastrukturbetreibern.
- Eine Umfrage unter 732 Unternehmen ergab, dass nur 20 Prozent der Meinung sind, dass große US-amerikanische Technologiekonzerne die beste Wahl im Bereich KI sind.
- Lediglich 7 Prozent glauben, dass KI eine Blase ist, doch Experten warnen Anleger davor, dass sie 2026 aufgrund hoher Kreditkosten und Unsicherheit über die Rendite massiver Ausgaben Aktien sorgfältig auswählen müssen.
Der weltgrößte Vermögensverwalter sagt, dass die Menschen auch in diesem Jahr ihr cash in Unternehmen für künstliche Intelligenz investieren sollten, aber sie müssten über die üblichen Verdächtigen im Technologiesektor hinausblicken.
BlackRock teilte Investoren am Dienstag mit, dass sich die strategischen Investitionen im KI-Bereich verlagern. Anstatt auf Unternehmen wie Microsoft und Meta zu setzen, interessieren sich Anleger, die große Vermögen verwalten, nun verstärkt für Unternehmen, die die nötige Energie und Infrastruktur für KI bereitstellen.
Umfrage zeigt dramatischenmatic Wandel Denken der Anleger
Das Unternehmen präsentierte seine Ergebnisse in einem Bericht mit dem Titel „Investment Directions“, der auch die Resultate einer Kundenbefragung enthielt. Die Botschaft war eindeutig: Der KI-Boom ist noch nicht vorbei, aber die Suche hat sich verlagert.
Im vergangenen Jahr trieben große Technologiekonzerne die Aktienmärkte weltweit in die Höhe. Diese Unternehmen investierten Billionen von Dollar in den Bau neuer Rechenzentren. Doch angesichts steigender Kosten und ungewisser Renditen fragen sich zunehmend, ob sich diese Investitionen überhaupt lohnen werden. Sie sind zudem besorgt über die steigenden Kreditkosten zur Finanzierung dieser Projekte.
BlackRock befragte 732 Unternehmen in Europa, dem Nahen Osten und Afrika, um herauszufinden, wo sie ihr Geld investieren wollen. Die Ergebnisse zeigten einen drastischenmatic . Nur jedes fünfte Unternehmen gab an, dass die größten amerikanischen Technologiekonzerne die besten Chancen auf Gewinne aus KI-Investitionen böten.
Mehr als die Hälfte der Befragten gaben an, Unternehmen zu unterstützen, die Rechenzentren mit Strom versorgen. Weitere 37 Prozent nannten Infrastruktur als ihre bevorzugte Option für KI-Investitionen.
Ibrahim Kanan verantwortet bei BlackRock das Kerngeschäft mit US-Aktien. In einem Bericht erläuterte er die Hintergründe der Umfrageergebnisse. „Es wird zunehmend wichtiger, das Risiko bei Megacap- und KI-Engagements zu managen und gleichzeitig differenzierte Aufwärtspotenziale zu nutzen“, so Kanan.
Trotz der sich wandelnden Strategie glaubt fast niemand, dass der KI-Boom eine künstliche Spekulationsblase ist, die jederzeit platzen kann. Nur 7 Prozent der Befragten waren der Ansicht, dass KI lediglich eine solche Blase sei.
Der Global Allocation Fund von BlackRock wird von Russ Koesterich geleitet. Dieser erklärte, dass Anleger im Jahr 2026 bei der Auswahl bestimmter Aktien deutlich vorsichtiger vorgehen sollten. Er äußerte „berechtigte Bedenken“ hinsichtlich KI-Investitionen in Anleihen und Aktien.
Der Energiebedarf verändert die Investitionslandschaft
Betrachtet man die Zahlen, wird der Trend hin zu Elektrizitätsunternehmen verständlich. Für die nächste Generation von Computerchips, die in KI-Systemen zum Einsatz kommen, werden enorme Mengen an Strom benötigt. Berichten zufolge verbrauchen KI-Rechenzentren deutlich mehr Strom als herkömmliche Rechenzentren.
Infolgedessen ist die Nachfrage nach Kernenergie, Erdgas und zuverlässigen erneuerbaren Energiequellen gestiegen. BlackRock hat festgestellt, dass die Expansion von Technologieunternehmen derzeit durch die physische Infrastruktur, einschließlich der Stromleitungen, Transformatoren und Generatoren, behindert wird.
BlackRock unterteilt KI-Investitionen in drei Phasen. Die erste Phase konzentrierte sich auf Unternehmen, die Computerchips und Hardware herstellen. Die zweite Phase, die 2026 beginnt, fokussiert sich auf den Aufbau der notwendigen Infrastruktur für den Betrieb dieser Chips. Die dritte Phase konzentriert sich auf Unternehmen, die KI erfolgreich einsetzen, um höhere Gewinne zu erzielen und effizienter zu arbeiten. Die Umfrageergebnisse bestätigen, dass sich große Investoren derzeit in der zweiten Phase befinden.
37 % der auf Infrastruktur spezialisierten Investoren wenden sich zunehmend privaten Märkten anstelle börsennotierter Anlagen zu. Der Bau großer Rechenzentren erfordert oft spezielle Finanzierungsmodelle, die auf herkömmlichen Aktienmärkten nicht realisierbar sind. Die jüngsten Kooperationen von BlackRock verdeutlichen, wie private Finanzierungen diesen globalen Bauboom vorantreiben, der auch die für leistungsstarke KI-Server benötigten komplexen Kühlsysteme und Unterwasserverbindungen umfasst.
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Hania Humayun
Hania verstärkte Cryptopolitan mit langjähriger Erfahrung in der Analyse von Finanzen, Wirtschaftstrends und Prognosemärkten. Sie berichtete über Themen wie neue Technologien, KI und Fintech. Ihre Expertise als Architektin verleiht ihrem journalistischen Schaffen zusätzliche Dynamik und Präzision. Sie absolvierte ihr Architekturstudium am National College of Arts in Lahore
















