dent Luiz Inácio Lula da Silva hat in den Handelsverhandlungen mit den Vereinigten Staaten eine harte Linie verfolgt und erklärt, Brasilien werde nur dann mit Donald Trump verhandeln, wenn beide Länder als gleichberechtigt behandelt würden.
dent erklärte am Sonntag auf einer Versammlung der Arbeiterpartei in Brasília, Brasilien werde sich keinem Druck aus Washington beugen. Er betonte, das Land sei verhandlungsbereit, jedoch nur auf Augenhöhe. Lula versicherte, seine Regierung werde die brasilianischen Unternehmen unterstützen und die Arbeitnehmer verteidigen. Er fügte hinzu, Brasilien werde Vorschläge unterbreiten, sobald die Vereinigten Staaten zu fairen Gesprächen bereit seien.
Diese tron Botschaft kommt inmitten erneuter Handelsspannungen zwischen Brasilien und den Vereinigten Staaten. Präsident dent Trump drohte im Juli mit der Verhängung eines 50-prozentigen Zolls auf brasilianische Waren, sollte der Oberste Gerichtshof Brasiliens seine Klagen gegen den ehemaligen brasilianischen Präsidenten dent Bolsonaro nicht einstellen.
Bolsonaro steht derzeit wegen des Vorwurfs vor Gericht, nach seiner Wahlniederlage 2022 einen Staatsstreich geplant zu haben. Trumps Äußerungen zogen Brasilien direkt in seine umfassenderen Handels- und politischen Streitigkeiten hinein, weshalb Lulas Reaktion gleichermaßenmatic wie defiwirkte.
Lula warnt: Brasilien wird sich den Handelsdrohungen im Fall Bolsonaro nicht beugen
Während die Biden-Regierung eine direkte Einmischung in Bolsonaros juristische Auseinandersetzungen vermieden hatte, hat Trumps Wiederwahl den Ton der USA verändert. Die geplanten Zölle, die am 1. August in Kraft treten sollten, wurden kürzlich verschoben. Einige brasilianische Produkte wurden vorübergehend von den Zöllen ausgenommen. Die US-Regierung verhängte jedoch Sanktionen gegen Richter Alexandre de Moraes, der Bolsonaros Fall verhandelte.
Lula reagierte scharf auf diese Entwicklungen und bezeichnete es als inakzeptabel, dass eine politische Situation als Grundlage für wirtschaftliche Sanktionen missbraucht werde. Er erklärte seinem Publikum, Brasilien werde keine als Handelsverhandlungen getarnten Drohungen dulden und betonte, niemand habe das Recht, das Land zu bestrafen, nur weil seine Gerichte ihrer Verantwortung nachkämen.
Er warnte zudem, die Vereinigten Staaten könnten nicht länger erwarten, dass Brasilien sich wie ein Juniorpartner verhalte. Lula betonte, Brasilien sei nicht mehr sodent von den USA wie früher. Er bekräftigte, Amerika müsse anerkennen, dass Brasilien seine eigene Größe, Position und nationale Interessen zu verteidigen habe.
Der Präsidentdent seine Vision einer neuen globalen Handelsordnung, die nicht vom US-Dollar dominiert oder durch einseitige Entscheidungen aus Washington geprägt ist. Lula setzt sich seit Langem für den Handel in lokalen Währungen innerhalb der BRICS-Allianz ein, die tatsächliche Umsetzung verläuft jedoch schleppend.
Brasilien baut Handelsbeziehungen mit globalen Partnern aus
baut die Regierung von Präsident Lula die Wirtschaftsbeziehungen zu anderen wichtigen Akteuren aus. Insbesondere China hat sich zu einem wichtigen Handelspartner entwickelt. Am Wochenende genehmigte China den Export von 183 neuen brasilianischen Kaffeeproduzenten. Die chinesische Botschaft in Brasilien gab dies über die sozialen Medien bekannt.
Dies ist ein bedeutender Erfolg für Brasilien, den weltweit größten Kaffeeproduzenten. Er signalisiert zudem eine strategische Neuausrichtung, da China dort einsteigt, wo sich die USA möglicherweise zurückziehen. Kaffee gehörte bemerkenswerterweise nicht zu den Waren, die von Trumps Zollliste ausgenommen waren.
Die USA kaufen derzeit etwa 16 % der brasilianischen Kaffeeexporte ab, diese Menge könnte sinken, falls neue Zölle eingeführt werden. Brasilianische Exporteure beobachten die Entwicklung aufmerksam.
Der brasilianische Finanzminister Fernando Haddad begrüßte Trumps jüngste Äußerung, Lula könne ihn jederzeit anrufen. Haddad erklärte, er plane, mit US-Finanzminister Scott Bessent über die Sanktionen und die angedrohten Zölle zu sprechen.
Trotz der anhaltenden Spannungen signalisiertedent Lula, dass Brasilien nur dann zu einem Dialog bereit sei, wenn dieser auf gegenseitigem Respekt beruhe. Er erklärte, das Land sei stets gesprächsbereit, jedoch nicht aus einer Position der Schwäche heraus oder solange seine Souveränität bedroht sei.

