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dent Lula sagt, Brasilien könne ohne US-Handel überleben

In diesem Beitrag:

  • dent Lula will die Handelsbeziehungen zu den USA abbrechen, nachdem Trump mit 50-prozentigen Zöllen auf das Land gedroht hatte.
  • Lula behauptet, Brasiliens Handel mit den USA mache nur 1,7 % des BIP aus, und versichert, dass sie dies auch ohne die USA schaffen könnten.
  • Trumps Drohung mit 50-prozentigen Zöllen hat das Verständnis seiner Macht vor Gericht auf eine ernsthafte Probe gestellt.

Der brasilianische Präsident dent Inácio Lula da Silva erklärte, Brasilien könne auch ohne die USA überleben, nachdem Trump mit einem 50-prozentigen Zoll auf brasilianische Importe gedroht hatte. Lula bekräftigte zudem, man werde sich nach anderen Handelspartnern umsehen.

In einem Live-Interview mit Record TV betonte der brasilianische Präsident, dass Brasilien neue Vertriebspartner finden müsse. Er ging dabei auch auf die Rolle der USA in der brasilianischen Wirtschaft ein. Der brasilianische Handel mit den USA mache lediglich 1,7 % des BIP aus, erklärte er und versicherte, Brasilien könne dies auch ohne die USA bewältigen.

Er bekräftigte zudem seine Aussagen vom jüngsten BRICS-Gipfel in Rio de Janeiro, wo er einen globalen Kurswechsel weg vom US-Dollar im internationalen Handel gefordert hatte. Lula rief die anderen Staats- und Regierungschefs dazu auf, Alternativen zum US-Dollar zu prüfen, um die Abhängigkeit im Welthandel zu verringern.

Lula verurteilt Trumps Handelsstrategie

In einem Brief vom Mittwoch , dem 9. Juli, drohte US-Präsident dent Trump Brasilien mit einem 50-prozentigen Zoll auf alle brasilianischen Importe. Diese Maßnahme sei eine Vergeltungsmaßnahme für die anhaltenden juristischen Probleme von Jair Bolsonaro, einem Offizier und ehemaligen Präsidenten dent .

Die US-Zölle – die über die im April erstmals angekündigten 10 % hinausgingen – wurden nach dem BRICS-Gipfel der Schwellenländer eingeführt. Bei diesem Treffen hatten sich Lula und andere Staats- und Regierungschefs gegen Zölle und Militäraktionen im Iran ausgesprochen, ohne Trump jedoch direkt zu erwähnen.

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Lula hatte angekündigt, mit eigenen Maßnahmen zu reagieren. Seine Regierung und seine Anhänger stellten sich hinter ihn und warfen Trump vor, sich durch voreilige PR-Aktionen in brasilianische Wirtschaftsangelegenheiten einzumischen. 

Die USA sind nach China Brasiliens zweitgrößter Handelspartner. Ökonomen gehen davon aus, dass ein 50-prozentiger Zoll einen Rückgang des brasilianischen Wirtschaftswachstums um 1 % zur Folge haben könnte.

Trump gerät wegen der neuen Zolldrohungen gegen Brasilien in Schwierigkeiten 

Die vondent Trump angedrohten Zölle haben die Auffassung seiner Macht einer ernsthaften gerichtlichen Bewährungsprobe unterzogen. Nachdem der US-dent in einem Schreiben erklärt hatte, die Zölle seien im Wesentlichen eine Reaktion auf Brasiliens Umgang mit seinem ehemaligendent, berief er sich auf den International Emergency Economic Powers Act (IEEPA), um die Verhängung von Vergeltungszöllen gegen ausgewählte ausländische Bedrohungen zu rechtfertigen, wie ein Beamter des Weißen Hauses bestätigte.

Die Berufung der Regierung auf den IEEPA in diesem Zusammenhang ist nicht unwidersprochen geblieben, und ein Fall, der Trumps Gegenzölle anfechtet, liegt nun einem Bundesberufungsgericht vor.

Trumps Anwaltsteam defi Amerikas .

US-Senatoren kritisieren Trumps Zollpolitik gegenüber Brasilien und bezeichnen sie als „neuen, Arbeitsplätze vernichtenden Zoll“

Manche argumentieren, dass der 50-prozentige Zoll auf brasilianische Importe die laufende Klage gegen Trump nicht direkt beeinflussen würde. Andere warnen jedoch, dass seine aggressive Handelspolitik der Glaubwürdigkeit der Regierung schaden könnte.

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Tim Kaine, ein US-Senator aus Virginia, äußerte sich zu der Situation. Kaine erklärte, Trumps Schreiben bezüglich der Zölle auf Brasilien sei ein Machtmissbrauch von völlig neuem Ausmaß.

Anschließend versprach er, alle zur Verfügung stehenden Mittel auszuschöpfen, um diese neuen, Arbeitsplätze vernichtenden Zölle zu stoppen.

Ron Wyden, ein US-Senator aus Oregon, kritisierte Trumps Vorgehen ebenfalls. Wyden warf Trump vor, die Wirtschaft schädigen zu wollen, um persönliche Rachegelüste zu befriedigen, die seiner Ansicht nach seine rechtlichen Befugnisse überschritten. 

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