Trump belegt alle Kupfer- und brasilianischen Importe mit 50% Zöllen

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Trump verhängte einen 50-prozentigen Zoll auf alle Kupfer- und brasilianischen Importe, wobei für Brasilien eine 7-tägige Verzögerung gilt.
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Einige brasilianische Waren wie Orangensaft und Flugzeugteile waren von der Einfuhrsperre ausgenommen, was den Aktienkurs von Embraer steigen ließ.
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Die Kupferpreise in den USA fielen um 18 %, und Aktien von Bergbauunternehmen wie Freeport-McMoRan und Southern Copper brachen stark ein.
Donald Trump hat einen umfassenden 50-prozentigen Zoll auf alle Kupfer- und brasilianischen Importe angeordnet und damit eine seiner aggressivsten Handelsmaßnahmen seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus eingeleitet.
Die unterzeichnete verunsichert bereits die Finanzmärkte und die ausländischen Handelspartner. Die Zölle auf Brasilien treten in sieben Tagen in Kraft, doch sie belasten die brasilianische Wirtschaft bereits jetzt, trotz einer Reihe von Ausnahmeregelungen, die die Auswirkungen abmildern sollen.
Die offizielle Exekutivanordnung behauptet, Brasiliens Politik stelle ein nationales Sicherheitsrisiko für die Vereinigten Staaten dar. Sie zielt auch auf Brasiliens ehemaligendentJair Bolsonaro ab, der sich derzeit wegen des mutmaßlichen Putschversuchs gegen den amtierendendent Luiz Inácio Lula da Silva vor Gericht verantworten muss.
Die Anordnung bezeichnet das Gerichtsverfahren gegen Bolsonaro als „politisch motivierte Verfolgung“. Die Ausnahmeliste enthielt jedoch einige der wichtigsten Exportgüter Brasiliens nicht, darunter Orangensaft, Zivilflugzeuge und Flugzeugteile. Dies war ein klares Zugeständnis an Embraer, den brasilianischen Luft- und Raumfahrtkonzern, der über 2.000 Mitarbeiter in den USA beschäftigt und sich intensiv für den Schutz seiner Aktivitäten eingesetzt hat.
Der brasilianische Markt reagiert, da Ausnahmeregelungen die Auswirkungen abmildern
Die brasilianische Währung geriet zunächst unter Druck, erholte sich aber wieder, nachdem die Ausnahmeregelungen bekannt gegeben wurden. Der Real, der zuvor fast 1 % gefallen war, legte gegenüber dem Dollar um 0,6 % zu und gehörte damit zu den wenigen Währungen von Schwellenländern, die nach Bekanntgabe der Nachrichten Gewinne verzeichneten.
Die Aktien großer brasilianischer Exporteure folgten dem gleichen Trend. Embraer legte in São Paulo um 11,5 % zu, nachdem das Unternehmen von den Zöllen weitgehend verschont geblieben war. Weg SA und Suzano SA, deren Kurse im Tagesverlauf gefallen waren, erholten sich und stiegen um mehr als 1,7 %.
Gleichzeitig kündigte Trump einen separaten 50-prozentigen Zoll auf alle Kupferimporte an, ohne diese auf ein bestimmtes Land zu beschränken. Diese pauschale Maßnahme tritt am Freitag, nur zwei Tage nach der Ankündigung, in Kraft. Die Auswirkungen waren unmittelbar spürbar.
Die US-Kupferpreise brachen ein und fielen im nachbörslichen Handel um bis zu 18 %. Dies ist der größte Tagesverlust seit 1989. Zwei der größten Kupferproduzenten, Freeport-McMoRan und Southern Copper, waren stark betroffen. Die Freeport-Aktie stürzte um etwa 10 % ab, während Southern Copper um mehr als 6 % nachgab.
Das Weiße Haus rechtfertigte die Kupferzölle mit der Aussage, sie würden die heimische Industrie ankurbeln und dazu beitragen, Handelsungleichgewichte auszugleichen. Wirtschaftsexperten und Handelsbeobachter warnten jedoch, dass diese Zölle die Kosten für US-Unternehmen erhöhen werden, die auf Kupfer zur Herstellung vontron, Baumaterialien und Industrieanlagen angewiesen sind.
Die Tax Foundation erklärte, die steigende Zahl branchenspezifischer Zölle (zu denen bereits Stahl, Aluminium, Autos, Holz und Pharmazeutika gehören) könnte das gesamtwirtschaftliche Wachstum in den USA bremsen.
Trump schließt 800-Dollar-Schlupfloch bei allen Kleinimporten
Trump unterzeichnete außerdem eine Anordnung zur Schließung der De-minimis-Handelslücke, die es ermöglicht hatte, Waren im Wert von bis zu 800 US-Dollar zollfrei in die USA einzuführen. Diese Änderung, die am 29. August in Kraft tritt, gilt für alle Länder, einschließlich der Verbündeten der USA. Alle Waren mit geringem Wert, die in die USA eingeführt werden, unterliegen nun Zöllen, die sich nach ihrem Wert und ihrem Herkunftsland richten.
Dieser Schritt knüpft an Trumps Entscheidung vom Mai an, die Handelslücke für China und Hongkong wegen angeblichen Handelsmissbrauchs zu schließen. Einige Unternehmen versuchten, die neue Regelung zu verhindern. Ein Autoteilehändler zog sogar vor ein Bundesgericht und argumentierte, das Verbot sei rechtswidrig und würde seinem Geschäft schaden. Am Montag wies ein Bundesrichter jedoch die Klage ab und gab Trump damit grünes Licht für die Ausweitung der Zölle auf das gesamte Importsystem.
Alle Pakete, die über das internationale Postnetz versendet werden, sind ab sofort steuerpflichtig. Dies dürfte vor allem E-Commerce-Unternehmen und kleine Betriebe treffen, die auf Billigimporte angewiesen sind. Das Weiße Haus stellte klar, dass es keine Ausnahmen, keine Verzögerungen und keine Sonderbehandlung geben wird. Für alle Länder gilt die gleiche Regelung – Waren im Wert von 800 US-Dollar oder weniger sind nicht mehr steuerfrei.
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