Schwerpunktthemen der CES 2024: KI im Mittelpunkt

CES
- CES 2024: Künstliche Intelligenz im Rampenlicht.
- Die Medien setzen auf KI, um effizienter und kreativer zu werden.
- Fusionen und Übernahmen sind wieder in den Medien präsent, doch es zeichnen sich Herausforderungen ab.
Da die Consumer Electronicstron(CES) im Januar 2024 näher rückt, gehen Branchenexperten und Analysten davon aus, dass die Veranstaltung von Diskussionen und Ausstellungen zum Thema Künstliche Intelligenz (KI) geprägt sein wird. Diese Prognose deckt sich mit der wachsenden Bedeutung von KI in verschiedenen Sektoren, wobei Medien und Unterhaltung zu den Branchen gehören, die bei der KI-Einführung eine Vorreiterrolle einnehmen.
Die Medienbranche setzt auf KI
John Harrison, Leiter des Bereichs Medien & Unterhaltung in Amerika bei EY, hob das wachsende Interesse der Medienbranche an KI hervor. Medienunternehmen experimentieren aktiv mit KI-Tools und -Lösungen in allen Teilbereichen, gehen dabei aber vorsichtig vor und beginnen oft mit Pilotprojekten und internen Teams, die das Potenzial von KI erforschen.
Harrisondentzwei Hauptkategorien für KI-Anwendungen in der Medienbranche:
Produktivitätssteigerung: Hierbei wird KI eingesetzt, um Backoffice-Funktionen wie Finanzen und Personalwesen durch Automatisierung und intelligente Funktionen zu optimieren. Ziel ist es, die Effizienz zu steigern, Kosten zu senken und Mitarbeitern Zeit für wertvollere Aufgaben zu verschaffen.
Wachstumstreiber: Medienunternehmen erforschen, wie KI, einschließlich generativer KI, kreative Prozesse unterstützen kann. Dazu gehören die Generierung von Storyideen, die Beschleunigung von Bearbeitungs- und Synchronisationsprozessen sowie die Personalisierung von Inhaltsempfehlungen, um Nutzer auf Streaming-Plattformen besser anzusprechen.
Harrison erkennt die rasante Entwicklung der KI-Technologie und ihre Auswirkungen auf Medienprozesse an und betont die Notwendigkeit disziplinierter Investitionen in KI-Projekte, insbesondere in einer Branche, in der cash von entscheidender Bedeutung ist.
Das Metaverse verstummen.
Der Hype um das Metaverse, der in den letzten Jahren die Diskussionen in Medien und Unterhaltung dominierte, hat sich 2023 merklich gelegt. Harrison stellt fest, dass die von Unternehmen eingerichteten Metaverse-Teams entweder neu zugeordnet oder aufgelöst wurden, was auf ein schwindendes Interesse an dem Konzept hindeutet.
Während einige Medienunternehmen die Entwicklungen im Bereich Virtual und Augmented Reality (VR und AR) weiterhin beobachten, hat die anfängliche Begeisterung für das Metaverse nachgelassen. Der Fokus hat sich auf praktischere und unmittelbarere Anwendungen der Technologie verlagert.
Die Diskussionen um Fusionen und Übernahmen (M&A) im Medien- und Unterhaltungssektor haben wieder an Fahrt aufgenommen, vor allem aufgrund von Berichten, wonach Paramount Global und dessen Muttergesellschaft National Amusements möglicherweise offen für Übernahmen sind. EYs Einschätzung der Konsolidierungsgründe in der Branche bleibt unverändert.
Das Potenzial, Direktvertriebsgeschäfte durch Masseninhalte und Sportrechte zu skalieren.
Möglichkeiten zur Kostensenkung und Effizienzsteigerung durch Transaktionen.
Verbesserte Wettbewerbsposition gegenüber den großen Playern der Digitalbranche.
Harrison hebt jedoch zwei wesentliche Hürden hervor:
Portfolio-Rationalisierung: Unternehmen müssen unter Umständen nicht zum Kerngeschäft gehörende Vermögenswerte oder Geschäftsbereiche veräußern, doch die Durchführung solcher Transaktionen kann komplex und kostspielig sein.
Regulatorische Herausforderungen: Das regulatorische Umfeld, sowohl in den USA als auch weltweit, birgt Unsicherheiten für große M&A-Transaktionen. Das Jahr 2024 ist in den USA ein Wahljahr, was die Unsicherheit zusätzlich verstärkt, da behördliche Genehmigungen einem langwierigen Prüfverfahren unterliegen könnten.
Ausblick für den Werbemarkt im Jahr 2024
Der Werbemarkt, der 2023 mit Unsicherheiten konfrontiert war, dürfte 2024 an Klarheit gewinnen. Laut Wirtschaftsanalysen erscheint das makroökonomische Umfeld stabiler, mit einem geringeren Risiko einer harten Landung.
Für Werbetreibende bestehen jedoch weiterhin Herausforderungen:
Die Zuschauerzahlen des linearen Fernsehens, abgesehen von Live-Sportübertragungen, sind rückläufig.
Streamingdienste bieten bisher noch keine effektiven Werbedienstleistungen in großem Umfang an.
Diese Herausforderungen erschweren es Werbetreibenden zunehmend, Konsumenten in großem Umfang zu erreichen. Marketingfachleute suchen aktiv nach innovativen Wegen, um in einem hart umkämpften Markt mit Konsumenten in Kontakt zu treten.
Angesichts steigender Unterhaltungskosten und der zunehmenden Flexibilität der Medienausgaben setzen Medienunternehmen 2024 verstärkt auf kreative Paketangebote und Partnerschaften. Diese Strategie zielt darauf ab, den Wert von Unterhaltungsinhalten in Kombination mit anderen gebündelten Diensten, wie beispielsweise Mobilfunk- oder E-Commerce-Angeboten, hervorzuheben. Solche Partnerschaften bergen das Potenzial, nicht nur den Konsumenten Vorteile zu bringen, sondern auch strategische Erfolge für Medienunternehmen zu erzielen.
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Brian Koome
Brian Koome verfügt über mehr als sieben Jahre Erfahrung im Bereich Blockchain- und Kryptowährungsberichterstattung und ist seit 2017 in der Branche aktiv. Er hat für führende Publikationen wie BlockToday.com geschrieben. Darüber hinaus entwickelte er den Ethereum -101-Kurs für BitDegree.org, bevor er als festangestellter Autor zu Cryptopolitan wechselte. Brians Themenschwerpunkte umfassen Evergreen-Guides, detaillierte Analysen, Interviews und Preisanalysen. Sein Fokus auf DeFi, Blockchain-Innovationen und aufstrebende Kryptoprojekte begeistert die Leser.
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