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Japans Stablecoin-Regulierung geht wichtige Probleme an

VonOwotunse AdebayoOwotunse Adebayo
3 Minuten Lesezeit
Japan

Japan beendet die Kryptosteuer auf nicht realisierte Gewinne

  • Japan hat einen großen Schritt in seinem Bestreben gemacht, Stablecoins zu regulieren.
  • Regulierung und ihre Auswirkungen auf die Zukunft des Kryptosektors.

Stablecoins, eine Kryptowährung, deren Wert an reale Vermögenswerte wie den US-Dollar oder den Yen gekoppelt ist und die dadurch einen stabilen Wert beibehalten soll, sind in den meisten großen Ländern weitgehend unreguliert. Japan hat sich jedoch als Vorreiter auf diesem Gebiet etabliert. Im Juni verabschiedete die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt ein Stablecoin-Gesetz und schuf damit ein Beispiel, das die Machbarkeit einer Stablecoin-Regulierung demonstriert.

Japan erlässt anspruchsvolle Stablecoin-Regulierung

Dieser Erfolg ist bedeutsam, da er zeigt, dass die Regulierung von Stablecoins möglich ist, auch wenn sie nicht einfach ist. Im Gegensatz dazu ringen die Vereinigten Staaten weiterhin mit Streitigkeiten im Kongress über dieses Thema, und ein Gesetz zur Regulierung von Stablecoins ist noch nicht in Kraft getreten. Die Europäische Union plant, im nächsten Jahr Stablecoin-Regulierungen einzuführen, doch bestehen weiterhin Grauzonen. Japans Weg verdeutlicht, dass die Regulierung von Stablecoins alles andere als einfach ist. Bis vor Kurzem waren diese Kryptowährungen in Japan praktisch verboten.

Emittenten stehen nun vor der Herausforderung, Systeme zu etablieren, die die Ausgabe sicherer und profitabler Stablecoins ermöglichen und gleichzeitig strenge regulatorische Vorgaben erfüllen. Es steht viel auf dem Spiel, denn die gesamte Marktkapitalisierung von Stablecoins wird auf über 124 Milliarden US-Dollar geschätzt. Große Akteure wie PayPal sind mit der Ausgabe eigener Stablecoins in den Markt eingetreten. Diese digitalen Vermögenswerte dienen verschiedenen Zwecken, unter anderem als Wertspeicher für Anleger in Ländern mit Währungsabwertung und hoher Inflation sowie zur Erleichterung des Handels mit anderen Kryptowährungen.

Die zunehmende Bedeutung von Stablecoins hat jedoch Bedenken hinsichtlich ihrer Stabilität geweckt. Im Mai 2022 erlitt das algorithmische Stablecoin-Projekt Terra Luna einen katastrophalen Zusammenbruch, der zu einem Wertverlust in Milliardenhöhe führte. Der weltweit führende Stablecoin Tether gibt schon lange Anlass zur Sorge und wird von manchen als „die Kryptowährung, die den Kryptomarkt zerstören könnte“ bezeichnet. Befürchtet wird ein Szenario ähnlich einem Bankansturm, bei dem zahlreiche Anleger versuchen, ihre Stablecoins gegen reale Vermögenswerte wie US-Dollar einzulösen, nur um festzustellen, dass nicht genügend Guthaben vorhanden ist, um diese Einlösungen zu ermöglichen.

Regulierung und ihre Auswirkungen auf die Zukunft des Kryptosektors

Die japanischen Stablecoin-Regulierungen zielen darauf ab, einige der größten Bedenken im Zusammenhang mit den gängigen Stablecoins auszuräumen. Im Vordergrund steht die Frage, ob die Emittenten tatsächlich über die notwendigen Vermögenswerte zur Deckung verfügen und, falls ja, wie sichergestellt werden kann, dass diese Vermögenswerte leicht zugänglich sind und nicht in intransparenten und riskanten Anlagen gebunden sind. Diese Probleme sind jedoch komplex und nicht leicht zu lösen, weshalb die Einführung eines Stablecoins in Japan ein langwieriger Prozess sein wird. Laut Tatsuya Saito, Gründer und CEO von Progmat, einer Softwareplattform für die Ausgabe und Verwaltung digitaler Vermögenswerte, werden die ersten japanischen Stablecoins voraussichtlich frühestens im Juni des Folgejahres eingeführt.

Saito erklärte, dass es mindestens ein Jahr dauere, die Lizenzanforderungen zu erfüllen und die Genehmigung der japanischen Regulierungsbehörden zu erhalten. Im September schloss sich Binance Japan, die japanische Tochtergesellschaft der weltweit größten Kryptobörse, mit der Mitsubishi Trust Bank und Progmat zusammen, um die Entwicklung eines neuen Stablecoins zu prüfen. Saito erwähnte, dass er mit zehn verschiedenen Projekten im Gespräch sei, die die Einführung von Stablecoins in Japan planen. Alle zehn Projekte beabsichtigen, sowohl auf US-Dollar als auch auf Yen basierende Stablecoins auszugeben.

Mehrere dieser Projekte werden von ausländischen Unternehmen geleitet, die jedoch noch kein Lizenzierungsverfahren eingeleitet haben, da sie sich noch in der Sondierungsphase befinden. Japans Vorreiterrolle bei der Regulierung von Stablecoins ist ein Hoffnungsschimmer für die Kryptowährungsbranche . Sie zeigt, dass die Regulierung von Stablecoins zwar herausfordernd, aber möglich ist und anderen Ländern den Weg ebnen könnte, diesem Beispiel zu folgen und ein sicheres und transparentes Umfeld für Stablecoin-Emittenten und -Nutzer zu schaffen.

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Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Owotunse Adebayo

Owotunse Adebayo

Adebayo ist ein Autor mit vier Jahren Erfahrung im Kryptobereich. Er absolvierte die Universität von Lagos mit einem Abschluss in Stadt- und Regionalplanung. Adebayo arbeitete für Tokenhell und CryptoTicker und verfasste dort Nachrichten zu Kryptowährungen und Fintech. Derzeit ist er als freier Mitarbeiter für Cryptopolitantätig.

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